Startseite Allgemeines Falscher Abflug bei der Eintracht? Wenn der Kapitän geht, obwohl der Architekt das Boot leck schlug…
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Falscher Abflug bei der Eintracht? Wenn der Kapitän geht, obwohl der Architekt das Boot leck schlug…

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Eintracht Frankfurt feuert Trainer – aber warum steht Sportboss Krösche noch an Deck?

Frankfurt, wo die Adler fliegen – oder auch mal blind gegen Laternenpfähle donnern. Denn was sich bei Eintracht Frankfurt aktuell abspielt, lässt viele Fans nur mit einem Kopfschütteln zurück: Der Trainer muss gehen – aber derjenige, der ihm die wacklige Leiter hingestellt hat, darf weiter die Nägel verteilen.

Die Entscheidung der Klubführung, den Coach vor die Tür zu setzen, ist in etwa so logisch, wie eine Abwehr aus Salatblättern gegen einen Bundesliga-Sturm aufzubieten. Denn wer hat diese Mannschaft zusammengestellt? Wer hat die Defensive geplant, als sei jedes Spiel ein Freundschaftsspiel gegen die Ü35 vom Tennisclub? Richtig: Markus Krösche.

Die Eintracht-Abwehr war in der Hinrunde so durchlässig, dass selbst Omas Strickpullover neidisch wurden. Die Innenverteidigung? Eine Mischung aus orientierungslosen Touristen und YOLO-Tackling. Die Außen? Teilzeit-Bundesligisten mit Fitnesslevel Kaffeefahrt. Kein Wunder also, dass der Trainer bei jedem Spieltag das Gefühl hatte, einen Haufen unbezahlter Praktikanten zu coachen.

Und jetzt soll er der Schuldige sein? Als hätte man dem Koch nur Dosenmais und einen Löffel gegeben – und wirft ihm dann vor, dass das 3-Gänge-Menü nach Dose schmeckt.

Was Krösche stattdessen getan hat?
Die Abwehr vergessen.
Transfers wie Dartpfeile im Dunkeln geworfen.
Und sich dann hinter Pressephrasen verschanzt, als hätte er den nächsten Pep Guardiola entdeckt.

Eintracht-Fans sind nicht dumm. Sie sehen, dass der Kader in Schieflage ist – und dass der Trainer mit dem Material gearbeitet hat, das ihm gegeben wurde. Dass man mit Viererkette-Bingo und verletzungsanfälligen Recken keine Meisterschaft gewinnt, ist nicht die Schuld der Bank, sondern des Baumarkts, der die falschen Schrauben geliefert hat.

Fazit:
Man kann sicher über Trainingsmethoden und Taktik reden – aber den Trainer zum Blitzableiter zu machen, während der Sportdirektor weiter freidreht wie ein Hamster im Rad, ist eine ganz schwache Nummer.

Vielleicht sollte man mal in der Chefetage den Kompass neu kalibrieren – bevor der nächste Trainer wieder mit Taschenlampe und Erste-Hilfe-Kasten zum Spieltag erscheint.

Eintracht Frankfurt – der Verein, der einen Trainer feuert, weil das Haus brennt, aber den Typ mit dem Feuerzeug einfach weitermachen lässt.

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