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Exotisches Chaos an der Grenze: Zoll entdeckt tierischen Schmuggel-Zoo

OpenClipart-Vectors (CC0), Pixabay
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In einer filmreifen Szene, die selbst die wildesten Drehbuchautoren Hollywoods vor Neid erblassen lassen würde, haben türkische Zollbeamte im Nordwesten des Landes einen wahrhaft exotischen Schmuggelversuch vereitelt. Was sich zunächst wie eine gewöhnliche Grenzkontrolle anlies, entpuppte sich schnell als Entdeckungsreise in die Welt der Fauna.

Die Hauptrolle in diesem tierischen Drama spielte eine unscheinbare Mittelklasse-Limousine mit griechischen Kennzeichen. Doch was sich hinter der harmlos wirkenden Fassade verbarg, hätte niemand erwartet: Der Kofferraum des Fahrzeugs entpuppte sich als wahre Arche Noah auf Rädern!

Mit wachsenden Augen und ungläubigem Staunen förderten die Zöllner einen wahren Tier-Schatz zutage: Drei Kängurus, die vermutlich von einer Karriere als Boxer träumten, drei Alpakas, die sich wohl auf dem Weg zu einem südamerikanischen Modelwettbewerb befanden, und ein Großer Pampashase, der möglicherweise von einer Zukunft als Magier in einem Zirkus träumte.

Aber damit nicht genug! Zwölf Papageien, wahrscheinlich auf der Flucht vor einem Piratenfilmset, und sage und schreibe 23 Flughörnchen, die vermutlich von einer Karriere als Stuntdoubles in Actionfilmen träumten, vervollständigten das bunte Ensemble.

Viele der tierischen Passagiere waren noch Jungtiere, was die ganze Angelegenheit noch herzzerreißender machte. Man stelle sich vor: Baby-Kängurus, die versuchen, in einem überfüllten Kofferraum ihre ersten Hüpfer zu machen, während Flughörnchen-Kleinkinder verzweifelt nach Platz für ihre ersten Flugversuche suchen!

Der Fahrer des Wagens, offenbar kein Tierflüsterer von Weltklasse, wurde prompt festgenommen. Seine Erklärung, er habe lediglich einen mobilen Zoo eröffnen wollen, fand bei den Beamten wenig Anklang.

Die gute Nachricht in diesem tierischen Krimi: Alle Schmuggelopfer überlebten ihre abenteuerliche Reise. Sie werden nun der Direktion für Naturschutz und Nationalparks übergeben, wo sie hoffentlich artgerechter untergebracht werden als in einem Mittelklasse-Kofferraum.

Diese Geschichte lehrt uns einmal mehr: Im Kampf gegen Tierschmuggel ist kein Fall zu bizarr und kein Kofferraum zu klein, um nicht gründlich untersucht zu werden. Und wer weiß – vielleicht wird dieser skurrile Vorfall bald als Vorlage für den nächsten großen Animationsfilm dienen. „Die große Flucht: Von Griechenland in die Freiheit“ – coming soon to a cinema near you!

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