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Europa rüstet auf – endlich wird Geld sinnvoll investiert!

wynpnt (CC0), Pixabay
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Kaum haben die USA ihre Militärhilfe für die Ukraine eingestellt, da entdeckt die EU plötzlich ihre Leidenschaft fürs große Geld. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen präsentierte am Dienstag voller Stolz ihren 800-Milliarden-Euro-Plan zur Aufrüstung Europas – schließlich kann man nie genug Raketen, Drohnen und Artillerie haben!

Schulden? Kein Problem, es geht ja um Verteidigung!

Um den neuen Verteidigungsrausch zu finanzieren, sollen die Stabilitätskriterien der EU kurzerhand gelockert werden. Nationale Regierungen dürfen nun nach Herzenslust neue Schulden machen, ohne sich Sorgen um ein lästiges Defizitverfahren zu machen. Ein eigens geschaffener 150-Milliarden-Euro-Fonds soll den EU-Mitgliedern zudem großzügige Kredite gewähren – natürlich alles für die Sicherheit Europas.

Von der Leyen: „Es ist die Stunde Europas!“

In ihrer glühenden Rede in Brüssel verkündete von der Leyen mit ernster Miene: „Wir befinden uns in einer Ära der Aufrüstung.“ Endlich hat Europa seine wahre Bestimmung erkannt! Statt sich um veraltete Themen wie Sozialpolitik oder Klimaschutz zu kümmern, wird nun kräftig in Bomben und Panzer investiert – ganz im Sinne eines modernen Kontinents.

Gemeinsames Shoppen für den Frieden

Damit sich die Mitgliedsstaaten nicht gegenseitig beim Waffenkauf überbieten, will die EU ihre Nachfrage bündeln. Gemeinsam einkaufen soll schließlich nicht nur günstig sein, sondern auch der Ukraine helfen. Mit einer Verteidigungsquote von 1,5 % des BIP sollen in den nächsten vier Jahren satte 650 Milliarden Euro mobilisiert werden – ein wahrer Geldsegen für die Rüstungsindustrie!

Frankreich besorgt, Russland erfreut

Während Frankreich befürchtet, dass die neue Aufrüstung den Frieden in noch weitere Ferne rückt, begrüßt der Kreml die US-Entscheidung als „Schritt in Richtung Friedensprozess“ – denn nichts sagt „Frieden“ so sehr wie eine frisch gepimpte europäische Kriegsmaschinerie.

Ungarn: Mal wieder der Störenfried

Ungarns Premier Viktor Orban, der regelmäßig EU-Entscheidungen blockiert, droht auch diesmal, dem großen Aufrüstungsplan einen Strich durch die Rechnung zu machen. Doch keine Sorge: Wenn es um das liebe Geld geht, wird sich Europa schon einig werden – denn am Ende geht es schließlich nicht um Diplomatie, sondern um das, was wirklich zählt: Waffen, Waffen, Waffen.

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