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Europa plant „Drohnenwall“ – Ikea soll liefern

wynpnt (CC0), Pixabay
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Auf dem Gipfel der Europäischen Politischen Gemeinschaft (EPG) wurde es wieder einmal ernst: Europa müsse sich „verstärkt gegen Russland verteidigen“, hieß es. Die dänische Premierministerin Mette Frederiksen warnte: „Der Krieg richtet sich nicht nur gegen die Ukraine, er zielt auf Europa.“ – woraufhin einige Gipfelteilnehmer nervös auf ihre Stromrechnungen blickten.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sprach vom Aufbau eines „Drohnenwalls“. Kritiker munkeln jedoch, dass Deutschland dabei wieder auf Sonderangebote aus China wartet und die Bauanleitung vermutlich nur auf Schwedisch geliefert wird.

Frankreich entdeckt die „Schattenflotte“

Frankreichs Präsident Macron forderte härtere Maßnahmen gegen die russische „Schattenflotte“. Gemeint sind Tanker, die so geheim sind, dass sie offenbar direkt vor Frankreichs Küste kreuzten, ohne dass jemand etwas merkte – bis auf die Crew, die verhaftet wurde. Polen meldete parallel: „Zwischenfälle mit Russland gibt’s bei uns mittlerweile täglich.“ Man könnte fast meinen, Moskau hat ein Abo abgeschlossen.

Ukraine bietet „Drohnen-Coaching“ an

Der ukrainische Präsident Selenskyj bot an, Europa beim Bau der Drohnenabwehr zu helfen: „Kein Land hat so viel Erfahrung im Drohnenabschießen wie wir.“ – ein Satz, der so trocken war, dass er auch von einem Ikea-Mitarbeiter stammen könnte.

Das liebe Geld

Neben Drohnen ging es auch ums eingefrorene russische Staatsvermögen. 140 Milliarden Euro liegen herum, und die EU überlegt fieberhaft, wie man Putins Sparschwein knacken kann, ohne dass er beleidigt „Enteignung!“ schreit. Belgien erklärte: „Ich unterschreibe nur, wenn ihr alle auch mit unterschreibt.“ – was nach einem klassischen „Wenn wir erwischt werden, hängen wir alle zusammen“-Plan klingt.

Orban und die ewige Spaßbremse

Ungarns Ministerpräsident Orban wetterte erwartungsgemäß gegen alles: Waffenlieferungen, EU-Gelder, Ukraine-Beitritt. Wahrscheinlich hätte er auch gegen das Buffet protestiert, wenn es ukrainische Wodka-Shots gegeben hätte.

Putin in Sotschi

Putin wiederum nutzte eine Rede in Sotschi, um – Überraschung – Europa die Schuld am Krieg zu geben. Frankreich warf er Piraterie vor, weil ein Tanker festgesetzt wurde. Offenbar hat Putin das „Fluch der Karibik“-Franchise etwas zu ernst genommen.

Fazit

Europa debattiert weiter über Drohnen, Schattenflotten und eingefrorene Milliarden. Beschlossen wurde nichts – außer, dass man sich einig ist, uneinig zu sein.

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