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Eskalation im Golf: Trump droht Iran mit Zerstörung von Mega-Gasfeld

PuppypawsAZ (CC0), Pixabay
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Die Lage im Nahen Osten spitzt sich dramatisch zu. Nach Angriffen auf Energieanlagen in Katar hat US-Präsident Donald Trump dem Iran offen mit der Zerstörung eines seiner wichtigsten wirtschaftlichen Pfeiler gedroht – des weltweit größten Gasfelds South Pars.

Sollte Teheran seine Angriffe fortsetzen, würden die USA das Feld „massiv in die Luft sprengen“, erklärte Trump. Zugleich betonte er, Washington habe „nichts gewusst“ von dem israelischen Angriff auf genau dieses Gasfeld, der die jüngste Eskalation ausgelöst hatte.

Tatsächlich entwickelt sich die Region zunehmend zu einem Krisenherd mit globalen Folgen. Iran griff am Donnerstag erneut Ziele in Katar an, darunter die Industriezone Ras Laffan – das Herzstück der dortigen Flüssiggasproduktion. Laut Behörden entstanden „erhebliche Schäden“, mehrere Anlagen standen in Flammen. Ras Laffan gilt als größter LNG-Standort der Welt.

Auch andere Staaten melden Zwischenfälle: Vor der Küste Katars und der Vereinigten Arabischen Emirate wurden Schiffe von „unbekannten Projektilen“ getroffen, mehr als 20 Vorfälle im Schiffsverkehr wurden seit Beginn der Kampfhandlungen registriert. Saudi-Arabien fing nach eigenen Angaben zahlreiche Drohnen ab, während in Israel erneut Raketenalarm herrschte.

Die wirtschaftlichen Folgen sind bereits spürbar. Die Ölpreise stiegen deutlich und kletterten über die Marke von 110 Dollar pro Barrel. Börsen in Asien reagierten mit Verlusten – ein Hinweis darauf, wie sensibel die globalen Märkte auf die Angriffe auf Energieinfrastruktur reagieren.

Auch diplomatisch verschärft sich der Ton. Eine Gruppe von zwölf arabischen und islamischen Staaten forderte Iran auf, die Angriffe „sofort einzustellen“. Saudi-Arabien behält sich militärische Schritte vor, Katar verwies iranische Militärattachés des Landes.

Zugleich wächst die Sorge vor einer weiteren Ausweitung des Konflikts. Angriffe auf Energieanlagen seien nicht nur eine regionale Eskalation, sondern bedrohten die weltweite Versorgungssicherheit, warnten mehrere Golfstaaten. Zudem bestehe die Gefahr erheblicher Umweltschäden.

Während Teheran den USA und Israel vorwirft, selbst iranische Energieanlagen angegriffen zu haben, zeichnet sich eine Spirale der Vergeltung ab. Irans Parlamentspräsident sprach offen von einem „Auge um Auge“.

Trumps Drohung markiert dabei eine neue Dimension: Er stellte in Aussicht, notfalls auch ohne Zustimmung Israels militärisch zu handeln. Sollte es dazu kommen, könnte ein Angriff auf South Pars nicht nur den Konflikt weiter anheizen – sondern die Energieversorgung großer Teile der Welt erschüttern.

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