Die Schweiz feiert ihren ersten Olympiasieg: Franjo von Allmen holte im Abfahrtsrennen der Männer am Samstag im Stelvio Ski Centre die erste Goldmedaille der Winterspiele in Milano-Cortina 2026.
Der 24-jährige von Allmen setzte sich mit einer beeindruckenden Zeit von 1:51,61 Minuten gegen starke Konkurrenz durch und verwies die italienischen Favoriten Giovanni Franzoni und Dominik Paris auf die Plätze zwei und drei – sehr zur Enttäuschung der italienischen Fans, die ihre Athleten frenetisch angefeuert hatten.
„Ich bin super glücklich. Es fühlt sich an wie in einem Film“, sagte von Allmen im Interview mit NBC. Besonders emotional: Er widmete seinen Sieg seinem Vater, der starb, als Franjo 17 Jahre alt war.
US-Team bleibt hinter Erwartungen zurück
Die US-amerikanischen Fahrer konnten in diesem ersten Medaillenrennen keine Top-Platzierung erreichen. Kyle Negomir war mit 1:53,20 Minuten und Platz 10 der beste Amerikaner im Feld.
Weitere Platzierungen der US-Skifahrer:
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Bryce Bennett – 13. Platz (1:53,45)
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Sam Morse – 19. Platz (1:53,68)
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Ryan Cochran-Siegle, eigentlich als größte US-Hoffnung gehandelt, erreichte nur Platz 18 mit einer Zeit von 1:53,65.
Starke Gastgeber – doch Gold geht in die Schweiz
Das Rennen war von Beginn an hochspannend. Insgesamt gingen 36 Fahrer an den Start – jeder hatte nur einen Versuch auf der traditionsreichen und anspruchsvollen Piste in Bormio.
Die italienischen Fans sorgten für ausgelassene Stimmung – und obwohl es nicht ganz für Gold reichte, gab es für das Doppelpodium großen Jubel auf den Rängen.
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