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Erneut Bankschließfächer aufgebrochen

geralt (CC0), Pixabay
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Unbekannte Täter haben im Keller einer Filiale der Volksbank in Stuhr bei Bremen mehrere Schließfächer aufgebrochen. Angaben zur Höhe des Schadens oder zur möglichen Beute liegen bislang nicht vor, wie die Polizei im Landkreis Diepholz mitteilte. Von den Tätern fehlt jede Spur.

Nach bisherigen Erkenntnissen drangen die Einbrecher am Freitag während der Mittagspause über einen Lichtschacht in den Keller des Gebäudes ein. Dort verschafften sie sich gewaltsam Zugang durch mehrere Türen, um zu den Schließfächern zu gelangen. Wie viele Fächer sich in der Filiale befinden und wie viele davon tatsächlich aufgebrochen wurden, ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen.

Der Einbruch wurde bemerkt, nachdem mehrere Mitarbeiter über plötzlich auftretende Übelkeit und Unwohlsein klagten. Ursache war offenbar eine bislang unbekannte Flüssigkeit, die im Keller versprüht worden war und sich unter anderem auf Türklinken befand. Um welchen Stoff es sich handelte und welchem Zweck er diente, ist noch unklar. Vorsorglich wurden alle Beschäftigten aus dem Gebäude gebracht und der Rettungsdienst alarmiert. Zwei Mitarbeiter wurden medizinisch untersucht, blieben jedoch unverletzt.

Die Gemeindefeuerwehr sperrte den Bereich um die Filiale weiträumig ab und überprüfte die Räume unter Atemschutz. Erhöhte Messwerte wurden nach Angaben der Polizei nicht festgestellt. Die Filiale liegt an einer stark frequentierten Straße in der Nähe des Rathauses und gilt als vergleichsweise klein. Da sie nach der Mittagspause wieder öffnen sollte, gehen die Ermittler davon aus, dass den Tätern nur ein begrenztes Zeitfenster zur Verfügung stand.

Ob das Gebäude über eine Videoüberwachung verfügt, wird ebenso geprüft wie die Frage, wie viele Personen an der Tat beteiligt waren und auf welchem Weg sie flüchteten.

Erst Ende Dezember hatte ein spektakulärer Fall in Gelsenkirchen bundesweit für Aufsehen gesorgt: Dort waren Einbrecher durch ein Bohrloch in den Tresorraum einer Sparkasse Gelsenkirchen eingedrungen und hatten mehr als 3.000 Schließfächer geplündert. Die Beute bestand aus Gold, Bargeld und weiteren Wertgegenständen in Millionenhöhe. Ob ein Zusammenhang zwischen beiden Taten besteht, ist bislang nicht bekannt.

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