Hinter verschlossenen Türen – und garantiert ohne Fenster
In den USA wird eifrig verhandelt, ob man die brisanten Epstein-Files veröffentlicht – oder sie lieber so tief vergräbt, dass selbst Indiana Jones nach der Mittagspause aufgibt. Brisant: Auch der Name von Donald Trump soll in den Akten auftauchen. Das Weiße Haus ist so nervös, dass die Sicherheitsleute wahrscheinlich schon die Aktenordner umarmen.
Vom Ankläger zum Ablenker
Trump kennt Epstein aus den 90ern – jener glitzernden Ära, in der man dachte, „Menschenhandel“ sei eine neue Airline. Damals beschuldigte er fröhlich die Clintons, in Epsteins Netz verstrickt zu sein. Heute lautet seine Taktik: „Schnell, irgendwo einen neuen Skandal finden, bevor dieser auffliegt!“
Opfer melden sich – aber Politik hat Ohrenschützer auf
Annie Farmer mahnt im TV: „Wir verlieren das große Ganze.“ Im Weißen Haus hingegen scheint „das große Ganze“ derzeit vor allem aus Wahlkampfterminen zu bestehen.
Sky Roberts, Bruder der verstorbenen Virginia Giuffre, bringt es auf den Punkt: „Das sind Menschen. Es tut weh.“ Trump hatte das alles einst „Schwindel“ genannt – so empathisch wie ein Arzt, der einem Patienten sagt: „Ihr Bein ist nicht gebrochen, Sie gehen nur falsch.“
„Transparenz“ made in Washington
Einige Opfer wollen die Epstein-Files sofort sehen. Die Regierung ist angeblich einverstanden – wenn vorher alle Namen geschwärzt werden, die zu teuren Anwälten führen könnten. Das nennt man in Washington „ehrliche Offenheit – mit Marker“.
Maxwell: Von der Zelle ins „Komfort-Abo“
Alicia Arden, ebenfalls Opfer, ist entsetzt: Maxwell bekam jüngst deutlich bessere Haftbedingungen – wahrscheinlich die Knast-Version von „Zimmer mit Meerblick und Frühstücksbuffet“.
Trumps Anwalt als Gefängnis-Botschafter
Der Ex-Trump-Anwalt Todd Blanche besuchte Maxwell im Gefängnis „um niemanden unnötig zu verletzen“. Übersetzung: Er wollte sicherstellen, dass alle Gespräche garantiert ohne Stenografen stattfinden.
Krisensitzung oder Kaffeeklatsch?
Im Weißen Haus trafen sich Vizepräsident JD Vance, Justizministerin Pam Bondi und FBI-Chef Kash Patel. Offiziell ging es um „die Sache“. Inoffiziell wohl eher um den perfekten Teppich, unter den man diesen Skandal noch schieben könnte.
Fazit: Tradition verpflichtet
Die Opfer warnen: Ein möglicher Deal zwischen Maxwell und dem Weißen Haus wäre ein weiterer Verrat. Washington wiederum scheint felsenfest entschlossen, Verrat als nationale Disziplin in die Olympischen Spiele aufzunehmen.
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