Moderator: Willkommen zu einer neuen Folge von Politik mit Pep! Heute diskutieren wir die neueste Wendung in Trumps großangelegtem „Regierungsumbau“, der dank eines Bundesrichters gerade ins Stocken geraten ist. Mit dabei: Baral Labama, Johann Bidden, Georgi Busch und Hilli Clinch – vier politische Urgesteine, die sich zu allem eine Meinung gebildet haben, ob fundiert oder nicht.
Moderator: Herrschaften, das geplante Entlassungsprogramm der Regierung wurde von einem Richter gestoppt. Wie bewerten Sie das?
Baral Labama: Also mal ehrlich – wenn ein Bundesrichter sagen muss, dass man nicht einfach wahllos Leute feuern kann, dann ist irgendwas in der Demokratie schiefgelaufen. Ich meine, das ist ja nicht The Apprentice!
Johann Bidden: Genau! Menschen sind keine Praktikanten, die man per Knopfdruck rauswerfen kann. Wir brauchen doch eine funktionierende Regierung! Wie soll denn sonst das Finanzamt meine Steuern finden?
Georgi Busch: Moment mal, Leute! Ich sehe hier eine verpasste Chance! Warum nicht einfach eine Reality-Show daraus machen? „America’s Next Top Bureaucrat“ – jede Woche ein neues Ministerium, das um sein Überleben kämpft. Der Gewinner darf bleiben, der Verlierer muss in der Privatwirtschaft arbeiten!
Hilli Clinch: Also ich finde es ja schon beeindruckend, dass die Regierung sich den Namen „Department of Government Efficiency (Doge)“ ausgedacht hat. Ist das jetzt eine Behörde oder ein Meme? Und warum lacht Musk öffentlich über die Streichung der Ebola-Prävention? Ich meine, manche Leute löschen Tweets, er löscht einfach ganze Gesundheitsprogramme.
Moderator: Die Klagen gegen das Entlassungsprogramm häufen sich. Glauben Sie, dass der Supreme Court das Programm am Ende doch durchwinkt?
Baral Labama: Naja, der Supreme Court ist mittlerweile so konservativ, der könnte wahrscheinlich sogar das Faxgerät wieder zur offiziellen Kommunikationsform machen.
Johann Bidden: Ich sag mal so: Wenn du als Präsident drei von neun Richtern selbst ausgesucht hast, dann kannst du dir schon Hoffnungen machen, dass die deine Ideen nicht ganz so schlecht finden.
Georgi Busch: Ich sag’s euch, was Trump wirklich tun sollte: Warum nicht einfach die Behörden privatisieren? Jede Behörde wird eine eigene Aktiengesellschaft! Das FBI wird zur FBI Inc., das Verteidigungsministerium heißt ab jetzt Pentagon Solutions LLC und die Steuerbehörde gibt es nur noch mit Premium-Abo für schnelles Bearbeiten der Rückerstattung!
Hilli Clinch: Ha! Und dann macht Musk eine App, mit der man seine eigene Regierung zusammenstellen kann. Ein paar Swipes nach links, und schwupps – kein Finanzamt mehr!
Moderator: Herrlich, wie kreativ Sie alle sind. Aber mal ehrlich: Was glauben Sie, wie viele Menschen am Ende wirklich ihre Jobs verlieren?
Baral Labama: Sagen wir’s mal so: Wenn die Entlassungen so weitergehen, besteht die US-Regierung bald nur noch aus drei Leuten – Trump, Musk und einer sehr überarbeiteten Kaffeekraft.
Johann Bidden: Ich denke, am Ende werden es nicht ganz so viele sein. Schließlich brauchen auch Konservative noch Leute, die ihre Bürokratie verwalten – oder wenigstens die Druckerpatronen nachfüllen.
Georgi Busch: Solange niemand die Leute entlässt, die den Rasen vorm Weißen Haus mähen, ist doch alles gut.
Hilli Clinch: Ganz ehrlich, wenn das so weitergeht, werde ich mein eigenes „Department of Common Sense“ gründen. Denn das scheint hier gerade dringend zu fehlen.
Moderator: Vielen Dank für diese äußerst sachkundige Analyse. Wir melden uns zurück, sobald Musk entscheidet, ob er lieber eine Regierung führen oder den Mars kolonisieren will. Vielleicht macht er ja einfach beides gleichzeitig.
Kommentar hinterlassen