30. März 2017

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eno energy Standort 24 GmbH & Co. KG. nicht durch Vermögenseinlagen gedeckter Verlustanteil der Kommanditisten von über 900.000 Eurofast

Wenn eine Kapitalanlage sich als ertragreich herausstellt, dann freut sich der Anleger und sieht sich in seiner persönlichen Anlageentscheidung bestätigt. Was aber ist, wenn der Anleger solche Bilanzen wie diese hier lesen muss? Dann fängt er sicherlich schon an, sich Gedanken zu machen, „ob das das richtige Investment war und ist“. Am Ende bleibt ihm auch hier nur das Prinzip Hoffnung, Hoffnung, dass es besser wird mit dem Ertrag bei seiner Kapitalanlage.

eno energy Standort 24 GmbH & Co. KG

Rerik

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015

BILANZ

AKTIVA

31.12.2015

31.12.2014

EUR

EUR

A. Anlagevermögen

18.730.526,00

20.164.365,00

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

125.000,00

250.000,00

II. Sachanlagen

18.604.526,00

19.913.365,00

III. Finanzanlagen

1.000,00

1.000,00

B. Umlaufvermögen

815.566,23

875.119,29

I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

449.957,33

424.032,78

II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks

365.608,90

451.086,51

C. Rechnungsabgrenzungsposten

871.875,00

917.000,00

D. Nicht durch Vermögenseinlagen gedeckter Verlustanteil Kommanditisten

968.235,88

1.001.527,29

Bilanzsumme, Summe Aktiva

21.386.203,11

22.958.011,58

PASSIVA

31.12.2015

31.12.2014

EUR

EUR

A. Rückstellungen

37.746,68

21.435,59

B. Verbindlichkeiten

21.348.456,43

22.936.575,99

Bilanzsumme, Summe Passiva

21.386.203,11

22.958.011,58

ANHANG

Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft & Co. nach § 264 a Abs. 1 i.V.m. § 267 Abs. 1 HGB.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2015 wurde gemäß den Rechnungslegungs­vorschriften des Handelsgesetzbuches für Kaufleute (§§ 242 ff. HGB) und den ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) erstellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes und des Gesellschafts­vertrages beachtet.

Bei der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB angewendet.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Aufstellung des Anhangs wurden in Anspruch genommen.

Darüber hinaus wurden Offenlegungserleichterungen nach § 326 HGB in Anspruch genommen.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungs­methoden werden stetig angewendet.

Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bilanziert und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert (Nutzungsdauer 16 Jahre).

Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert ausgewiesen.

Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden für Ausgaben vor dem Abschluss­stichtag gebildet, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag dar­stellen.

Das Kommanditkapital ist zum Nennwert angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle am Bilanzstichtag bestehenden Risiken und ungewissen Verpflichtungen und werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen.

Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durch­schnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Der Gesamtbetrag der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände ist innerhalb eines Jahres fällig.

Die sonstigen Rückstellungen bestehen aus Rückstellungen für den Rückbau der Wind­energieanlagen (TEUR 31,5) und Rückstellungen für Jahresabschlusskosten (TEUR 6,3).

Verbindlichkeiten

Stand

31.12.2014

Restlaufzeit

bis 1 Jahr

Restlaufzeit

1-5 Jahre

TEUR

TEUR

TEUR

TEUR

1.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

16.250,0

1.250,0

5.000,0

2.

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

9,1

9,1

0,0

3.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

24,3

24,3

0,0

4.

Verbindlichkeiten gegenüber Kommanditisten

5.040,9

5.040,9

0,0

5.

sonstige Verbindlichkeiten

118,6

118,6

0,0

Stand

31.12.2014

Restlaufzeit

bis 1 Jahr

Restlaufzeit über

5 Jahre

TEUR

TEUR

TEUR

TEUR

1.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

16.250,0

1.250,0

5.000,0

10.000,0

2.

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

9,1

9,1

0,0

0,0

3.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

24,3

24,3

0,0

0,0

4.

Verbindlichkeiten gegenüber Kommanditisten

5.040,9

5.040,9

0,0

0,0

5.

sonstige Verbindlichkeiten

118,6

118,6

0,0

0,0

Der Jahresabschluss zum 31.12.2015 weist einen nicht durch Vermögenseinlagen gedeckten Verlustanteil des Kommanditisten von EUR 968.235,88 aus.

Die Bewertung erfolgte trotz der bestehenden bilanziellen Überschuldung unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Die Aufwands- und Ertragsposten sind in der Gewinn- und Verlustrechnung bereits ausreichend dargestellt.

Haftungsverhältnisee

Am Abschlussstichtag liegen weder Eventualverbindlichkeiten noch andere nicht aus der Bilanz ersichtliche wesentliche Haftungsverhältnisse i. S. des § 251 HGB vor.

Persönlich haftende Gesellschafterin der eno energy Standort 24 GmbH & Co. KG ist die eno energy Beteiligungs GmbH mit einem gezeichneten Kapital von EUR 25.000.

Sonstige Angaben

Im Jahr 2015 erfolgte die Geschäftsführung der Gesellschaft durch die eno energy Beteiligungs GmbH, vertreten durch den Geschäftsführer Herrn Karsten Porm.

Ergebnisverwendung

Die Ergebnisverwendung erfolgte auf der Grundlage der gesellschaftsrechtlichen Bestimmungen.

Rerik, den 20. September 2016

gez. Karsten Porm

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 20.09.2016

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