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Energiewende

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Bundestag und Bundesrat wollen am Freitag die Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) verabschieden. Der Gesetzentwurf soll erneuerbare Energien verstärkt durch Ausschreibungen und dadurch entstehenden Wettbewerb fördern. Das Ziel: mehr Kontrolle über die Ausbaugeschwindigkeit. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) begrüßt die Förderung lokaler Mieterstrommodelle, die die Netze entlasten und direkt den Verbraucherinnen und Verbrauchern zu Gute kommen. Der Verband kritisiert aber, dass die Kosten der Energiewende unnötig hoch sind.

„Bestimmten Branchen und Industrieunternehmen wird weiter ein hoher Anteil der EEG-Umlage erlassen. Diese großzügigen Entlastungen müssen zum großen Teil von den Verbraucherinnen und Verbrauchern gegenfinanziert werden. Hinzu kommen teure Geschenke an die Betreiber von Offshore-Windanlagen, die die Kosten weiter nach oben treiben. Das ist weder sozial gerecht noch langfristig tragfähig. Die Lasten der Energiewende müssen gerecht auf allen Schultern verteilt werden.

Die Mehrheit der Verbraucher will die Energiewende hin zu mehr erneuerbaren Energien. Die Bundesregierung muss aufpassen, dass die Menschen die Vorteile auch spüren. Das schafft dauerhaft Akzeptanz.

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