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Elon Musk übernimmt das Bildungsministerium

Pixel-Aletec (CC0), Pixabay
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Washington – Der Mann, der uns Elektroautos, Raketenstarts und fragwürdige Tweets beschert hat, hat nun ein neues Projekt: das US-Bildungsministerium. Denn wenn man schon halbe Regierungsbehörden übernimmt, kann man ja auch gleich entscheiden, was Kinder in der Schule lernen.

Nachdem sein eigens ins Leben gerufenes Ministerium für „Regierungseffizienz“ – kurz DOGE (ja, wirklich) – bereits das Personalwesen und die Außenhilfe der USA durchgewirbelt hat, steht nun das Bildungssystem auf der To-do-Liste.

DOGE: Effizienz oder Chaos?

Laut einem hochrangigen Beamten wird das Bildungsministerium derzeit von Musks Taskforce durchleuchtet. Wie viele DOGE-Agenten dort herumschwirren oder was sie genau tun? Niemand weiß es so richtig. Aber keine Sorge: Die Bürokratie wird bestimmt revolutioniert – ob im positiven oder negativen Sinne, wird sich noch zeigen.

Währenddessen hat Craig Trainor, frisch eingesetzter Chef des Amtes für Bürgerrechte, schon mal klargestellt, dass sich die Prioritäten drastisch geändert haben. Unangenehme Themen wie Diskriminierungsschutz für LGBTQ-Schüler? Pause! Stattdessen setzt man nun auf den Kampf gegen Antisemitismus – eine wichtige Aufgabe, die zufällig auch genau in das politische Narrativ der neuen Regierung passt.

Weniger Vielfalt, mehr Kontrolle

Nebenbei hat die neue Führung bereits zahlreiche Mitarbeiter in den „bezahlten Urlaub“ geschickt – offiziell wegen Präsident Trumps neuer Anweisung, die Diversity, Equity & Inclusion-Programme (kurz: „alles, was nicht konservativ genug klingt“) aus der Bundesverwaltung zu verbannen.

Während manche sich fragen, wie eine Agentur mit einem Meme-ähnlichen Namen ernsthaft über das Schulsystem entscheiden kann, bleibt DOGE offenbar auf Kurs. Was als Nächstes kommt? Vielleicht die Einführung von SpaceX-Physik in den Lehrplan oder eine verpflichtende Unterrichtseinheit über „Wie man Tweets so gestaltet, dass sie maximale Kontroverse erzeugen“?

Eines ist sicher: Das US-Bildungsministerium ist jetzt effizient – aber für wen, bleibt abzuwarten.

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