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Ein wahrer Wohltäter: Ex-FPÖ-Funktionär spendet Millionen an die AfD

fotoblend (CC0), Pixabay
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Es gibt sie noch, die uneigennützigen Menschen, die ihr Vermögen für das vermeintlich größere Wohl opfern – zumindest, wenn man darunter versteht, 2,4 Millionen Euro in Form von Wahlplakaten an eine rechtspopulistische Partei zu verschenken. Gerhard Dingler, ehemaliger FPÖ-Landesgeschäftsführer aus Vorarlberg, hat sich entschieden, der deutschen AfD eine großzügige Spende zukommen zu lassen. Denn was wäre eine Wahl ohne 6.400 Plakate, die das Land mit politischen Botschaften verschönern?

Natürlich handelt es sich dabei nicht um eine Geldspende – Gott bewahre! Dingler hat ja nicht etwa 2,4 Millionen Euro überwiesen, sondern nur eine „Sachspende“ geleistet. Eine subtile, aber zweifellos enorm wichtige Unterscheidung. Plakate sind schließlich kein Geld, sondern… na ja, bedruckte Pappe mit politischer Botschaft.

Der edle Grund: Weltfrieden durch Wahlplakate

Doch warum dieser Akt der Großzügigkeit? Dingler, ein Mann mit Blick fürs große Ganze, sorgt sich um nichts Geringeres als den Weltfrieden. Ganz besonders belastet ihn die Vorstellung, dass Deutschland Waffen an die Ukraine liefern könnte. Seine Lösung? Ein paar Plakate für die AfD, die sich – so seine Überzeugung – als einzige Partei glaubhaft für Frieden einsetzt. Denn wie wir alle wissen, hat das Aufhängen von AfD-Plakaten historisch immer zur Deeskalation internationaler Konflikte beigetragen.

„Keine Verbindung zur FPÖ“ – na klar!

Die FPÖ distanziert sich natürlich brav von dieser großzügigen Geste. Dominik Hagen, aktueller FPÖ-Landesgeschäftsführer, betont, dass Dingler zwar noch Parteimitglied sei, aber keinerlei Funktionen mehr innehabe. Und selbstverständlich habe die Spende rein gar nichts mit der FPÖ Vorarlberg zu tun. Zufälle gibt’s!

Ob Dinglers Millionenspende tatsächlich den Lauf der Geschichte verändern wird, bleibt abzuwarten. Fest steht jedoch: Es gibt viele Wege, sein Geld zu investieren – und Dingler hat sich für Plakate für eine als rechtsextremer Verdachtsfall eingestufte Partei entschieden. Chapeau!

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