Startseite Allgemeines +++ EILMELDUNG +++ USA bombardieren iranische Nuklearanlagen – Welt bangt vor Eskalation
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+++ EILMELDUNG +++ USA bombardieren iranische Nuklearanlagen – Welt bangt vor Eskalation

geralt (CC0), Pixabay
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In einem dramatischen Schritt, der weltweite Spannungen auf einen neuen Höhepunkt treibt, haben die Vereinigten Staaten zusammen mit Israel am Wochenende mehrere iranische Nuklearanlagen angegriffen. US-Präsident Donald Trump bezeichnete die Operation als einen „vollständigen Erfolg“ und erklärte, die iranischen Nuklearambitionen seien „ausradiert“. Die internationale Gemeinschaft warnt nun vor schwerwiegenden wirtschaftlichen und politischen Folgen.

Fordow offenbar schwer beschädigt

Die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO) bestätigte am Montag, dass die unterirdische Atomanlage in Fordow „sehr erheblichen Schaden“ erlitten habe. Dabei seien nach Angaben der IAEO vermutlich empfindliche Zentrifugen zerstört worden. Die US-Luftwaffe hatte zwölf bunkerbrechende Bomben auf die tief im Fels verborgene Anlage abgeworfen.

Iranische Medien berichten zudem von einem weiteren israelischen Angriff auf Fordow am Montagmorgen.

Iran kündigt Vergeltung an

Während Irans geistliches Oberhaupt, Ayatollah Khamenei, bislang schweigt, mehren sich aggressive Töne aus Militär und Politik: Generalmajor Abdolrahim Mousavi erklärte, die USA hätten „die Tür für jede Art von Vergeltung geöffnet“ und der Iran werde „niemals zurückweichen“. Ein Sprecher der Revolutionsgarden nannte Trump einen „Zocker“, der den Krieg beginnen könne – „aber wir werden ihn beenden“.

Hardliner im Parlament fordern offen einen Ausstieg aus dem Atomwaffensperrvertrag (NPT) sowie direkte Angriffe auf US-Militärstützpunkte in der Region. Besonders US-Stellungen in Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten gelten als potenzielle Ziele.

Israels Angriffe treffen das Herz Teherans

Zeitgleich mit den US-Luftschlägen flogen israelische Kampfjets massive Angriffe auf Ziele im iranischen Inland. Verteidigungsminister Israel Katz bestätigte, dass Israel „das Herz Teherans“ getroffen habe. Besonders betroffen war das Viertel Jordan Street, ein wohlhabendes Geschäfts- und Wohngebiet im Norden der Hauptstadt.

Auch die renommierte Shahid-Beheshti-Universität wurde bei den Angriffen beschädigt. Augenzeugen berichten von acht deutlich sichtbaren Einschlagskratern und großflächiger Zerstörung.

Iran feuert Raketen auf Israel – Luftalarm in Tel Aviv

Als Reaktion auf die Angriffe hat der Iran am Montag erneut Raketen auf Israel abgefeuert. In mehreren Städten, darunter Tel Aviv und Jerusalem, ertönten Luftalarme. Israels Luftabwehr fing nach Angaben der IDF mehrere Projektile ab. Die Schäden auf israelischer Seite seien bislang begrenzt, jedoch kam es im Süden des Landes zu Stromausfällen.

Globale Sorgen: Ölpreis, Wirtschaftsrisiken und diplomatische Spannungen

Die Angriffe haben bereits jetzt spürbare wirtschaftliche Auswirkungen. Die Ölpreise stiegen binnen 24 Stunden um rund 10 %. Die Chefin des Internationalen Währungsfonds, Kristalina Georgieva, warnte vor „sekundären und tertiären Auswirkungen“ auf die Weltwirtschaft. Laut IMF liegt die Wahrscheinlichkeit einer US-Rezession nun bei 40 %.

Auch der Schließung der Straße von Hormus – einer lebenswichtigen Schifffahrtsroute für Öl – rückt in den Fokus. Das iranische Parlament hat eine entsprechende Resolution verabschiedet. China, als größter Abnehmer iranischen Öls, ruft dringend zur Deeskalation auf. Die chinesische Regierung warnte vor „massiven globalen Auswirkungen“ im Fall einer Blockade.

Internationale Reaktionen und diplomatische Isolierung Israels?

Spanien kündigte am Montag an, sich im EU-Außenministerrat für einen Waffenexportstopp gegenüber Israel sowie die Aussetzung des EU-Israel-Kooperationsabkommens einzusetzen. Außenminister José Manuel Albares sagte: „Die Zeit der Erklärungen ist vorbei – jetzt braucht es konkrete Maßnahmen.“

Gleichzeitig wächst die Sorge, dass russisch-iranische Beziehungen weiter vertieft werden. Der iranische Außenminister Abbas Araghchi reiste nach Moskau, um Gespräche mit Präsident Wladimir Putin über „gemeinsame Bedrohungen“ zu führen.


FAZIT: Die Situation im Nahen Osten steht auf Messers Schneide. Mit der direkten Beteiligung der USA am militärischen Vorgehen gegen iranische Atomanlagen droht die Region in einen großflächigen Krieg abzurutschen – mit unvorhersehbaren Folgen für die Weltwirtschaft, die Sicherheit der Energieversorgung und das internationale Völkerrecht.

 

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