Der frühere FBI-Direktor und Sonderermittler Robert Mueller ist im Alter von 81 Jahren gestorben. Das berichten unter anderem die New York Times und der Sender MS NOW unter Berufung auf Familienangaben.
Mueller war eine der prägendsten Figuren der US-Sicherheits- und Justizpolitik der vergangenen Jahrzehnte. Internationale Bekanntheit erlangte er vor allem als Sonderermittler in der Untersuchung zu russischen Einflussversuchen auf die US-Präsidentschaftswahl 2016.
Seine Familie hatte bereits 2021 öffentlich gemacht, dass Mueller an Parkinson erkrankt war. Angaben zur genauen Todesursache wurden zunächst nicht gemacht.
Mueller leitete das FBI von 2001 bis 2013 und prägte die Behörde insbesondere in den Jahren nach den Terroranschlägen vom 11. September maßgeblich. Später wurde er von der US-Regierung als Sonderermittler eingesetzt, um mögliche Verbindungen zwischen Russland und dem Wahlkampf von Donald Trump zu untersuchen.
Die Reaktionen auf seinen Tod fallen unterschiedlich aus. Während viele Weggefährten ihn als pflichtbewussten und integren Beamten würdigen, sorgte eine Äußerung von US-Präsident Donald Trump für Kritik. Trump schrieb auf der Plattform Truth Social, er sei „froh“, dass Mueller tot sei – eine Aussage, die in sozialen Netzwerken und politischen Kreisen auf scharfe Ablehnung stieß.
Details werden noch erwartet.
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