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E-Mail-Daten-Verkauf

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Millionen E-Mail-Adressen stehen angeblich zum Verkauf. Sie werden Internetnutzern derzeit wieder massenweise angeboten.

Die Absender sind verschieden, doch der Inhalt ist immer identisch: „Hallo, Ich verkaufe Emails!“ Darunter werden fünf beliebte E-Mail-Dienste aufgelistet und die Anzahl der davon angeblich verfügbaren Adressen. „100% gültig“ sollen die Adressen sein. Wir erklären, was es damit auf sich hat.

Warum bekomme ich so eine Nachricht?

Zunächst lässt sich sagen, dass es sich bei diesen E-Mails um Spam handelt. Das sind unverlangte, massenhafte verschickte Werbe-Mails. In den Erhalt solcher E-Mails müssen Verbraucher einwilligen, sonst ist der Versand rechtswidrig. Spam-Mails erhält man entweder dadurch, dass Computerprogramme willkürlich Buchstaben und Zahlen zu E-Mail-Adressen zusammensetzen und die Nachrichten in die Welt streuen. Oder man hat tatsächlich seine Adresse irgendwo angegeben, z.B. bei Gewinnspielen. Von dort kann sie in eine Datenbank für den Empfang massenhafter Werbemails gelangt sein.

Was kann ich gegen diese Nachricht unternehmen?

Ein installierter Spamfilter kann helfen. Bekannter Spam wird damit markiert oder direkt in den Papierkorb verschoben.

Was mache ich, wenn ich diese Mail bekommen habe?

Ist ein Absender aus dem Bekanntenkreis angegeben, hat er wahrscheinlich diese Mail gar nicht bewusst abgeschickt. Sein E-Mail-Konto wird für den Versand missbraucht. Möglich ist das zum Beispiel durch Computerviren. Der Bekannte sollte darüber in einer separaten Mail oder auf anderem Wege informiert werden, dass in seinem Namen Spam verschickt wird. Handelt es sich aber um einen Absender, den man nicht kennt, sollte er nicht angeschrieben werden. Das gilt auch für weitere Kontaktdaten, die in der Nachricht selbst genannt werden. In beiden Fällen bestätigt man dadurch, dass die Empfänger-Adresse existiert. Die Folge sind oft immer mehr Spam-Mails. Also: Die Mail schlicht löschen! Weitere Tipps zum Umgang mit Spam-Mails.

Welche Art von E-Mail-Adressen werden hier angeboten?

Es sind offensichtlich tatsächlich existierende und genutzte Adressen, die man kaufen kann, um z.B. eigene Spam-Mails zu versenden. Würde man tatsächlich solche Adressen kaufen, verstieße das gegen deutsches Recht – außer, die Besitzer der Adressen haben einem Verkauf zugestimmt.

Wie wahrscheinlich ist es, dass meine Adresse hier verkauft wird?

Es ist nicht klar, ob der angebliche Verkäufer, der über eine ukrainische E-Mail-Adresse kontaktiert werden möchte, überhaupt über die angebotenen Daten verfügt. Vorstellbar ist, dass er Geld ergaunern will ohne Gegenleistung. Falls er doch Daten besitzt, lässt sich für Verbraucher nicht ohne weiteres ermitteln, ob die eigenen darunter sind.

Wo kann ich mich über Spam beschweren?

Betroffene Verbraucher können sich beim eco-Verband beschweren.

Quelle:VZ NRW

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