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E-Auto-Industrie: Die große Krise der kleinen Reichweiten

kasjanf (CC0), Pixabay
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Die europäische E-Auto-Branche steckt weiter im Ladefrust. Die Verkaufszahlen sinken, die Hersteller sind unter Druck, und jetzt soll auch noch die Politik mit neuen CO₂-Vorgaben den Turbo zünden. Doch während in China die E-Autos in Millionen vom Band rollen, überlegen sich viele Europäer noch, ob sie sich wirklich für ein Auto entscheiden sollen, das im Winter gerne mal zum Standmodell wird.

Gipfeltreffen: Viele Fragen, wenig Strom

In Brüssel trafen sich diese Woche Spitzenvertreter der Autoindustrie mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, um die Zukunft der Branche zu besprechen. Hauptthema: Wie verhindert man, dass europäische Hersteller von der chinesischen Konkurrenz überrollt werden? Die Antwort ist offensichtlich: Mit viel Bürokratie, neuen Vorschriften und natürlich ambitionierten CO₂-Zielen, die den Herstellern das Leben schwerer machen als nötig.

Absatzeinbruch in Deutschland – aber hey, es gibt Rabatte!

In Deutschland, einstiger Hoffnungsträger der E-Mobilität, sieht es düster aus: Nach dem Ende der Kaufprämie sind die Verkaufszahlen um 27 Prozent eingebrochen. Damit fällt das Land sogar hinter Großbritannien zurück – ein Schock für die Autobauer. Doch keine Sorge: Weil viele Hersteller die strengeren Flottengrenzwerte erfüllen müssen, könnte es bald saftige Rabatte geben. Das ist ja auch irgendwie eine Art Strategie.

Verbrenner? Immer noch König der Straße

Die Menschen zögern weiter beim Kauf eines E-Autos – zu teuer, zu geringe Reichweite, zu wenig Ladesäulen. Viele setzen lieber auf bewährte Diesel und Benziner, die sie auch im Winter zuverlässig von A nach B bringen, ohne dass die Heizung gleich 50 Kilometer Reichweite frisst.

Deutschland-Wahl: Retter oder Endgegner der E-Autos?

Und dann wäre da noch die Bundestagswahl. Sollte die CDU/CSU gewinnen, könnten die CO₂-Flottengrenzwerte überdacht oder das Verbrenner-Aus gekippt werden. Der Klimakommissar sieht das zwar anders, aber Politik ist ja bekanntlich wie eine unzuverlässige Ladeinfrastruktur – man weiß nie, was als Nächstes passiert.

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