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Dubai-Schokolade im Reisebus: Zoll deckt süßen Schmuggel auf

FlyingSaga (CC0), Pixabay
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Es klingt wie der Anfang eines schlechten Witzes: Ein türkischer Reisebus, 2.540 Tafeln Schokolade und der Grenzübergang Nickelsdorf. Doch das ist keine Comedy-Nummer, sondern der jüngste Coup des österreichischen Zolls. In einem türkischen Reisebus haben die Zöllner Schokolade im Wert von 52.000 Euro entdeckt – nicht irgendeine, sondern Dubai-Schokolade, die offenbar heiß begehrt und kalt geschmuggelt wird.

Schokolade statt Souvenirs
Im Oktober fing alles an: Bei einem Schwerpunkteinsatz fanden die Zollbeamten satte 1.500 Tafeln der luxuriösen Süßware im Kofferraum eines Reisebusses. Offenbar war das noch nicht genug, denn als der gleiche Bus Mitte November erneut kontrolliert wurde, staunten die Beamten nicht schlecht, als sie weitere 1.040 Tafeln in 16 Kartons entdeckten. Das macht insgesamt 2.540 Tafeln – genug, um Willy Wonka nervös zu machen.

Die große Frage: Warum?
Warum jemand glaubt, dass 200-Gramm-Tafeln Schokolade im Wert von 52.000 Euro unauffällig in einem Reisebus versteckt werden können, bleibt ein Rätsel. Hat man gehofft, dass die Zöllner einfach Hunger bekommen und die Tafeln als Snack abtun? Oder wollte man dem Busfahrer nur den bestgefüllten Adventkalender der Welt bescheren?

„Unsere Zöllner sind am Puls der Zeit“
Finanzminister Gunter Mayr zeigte sich jedenfalls stolz auf seine Zöllnerinnen und Zöllner. „Dieser Aufgriff zeigt, dass unsere Kolleginnen und Kollegen stets am Puls der Zeit sind“, erklärte er. Schließlich muss jemand verhindern, dass illegale Schokolade Österreichs Wirtschaft ruinieren könnte. Denn – wie Mayr betonte – mit ordnungsgemäß gezahlten Steuern werden Straßen, Schulen und Spitäler finanziert. Und natürlich auch der nächste Kaffee, zu dem die Zöllner jetzt sicher keine Schokolade brauchen.

Die Schokolade: Ein Mythos für sich
Die beschlagnahmte Dubai-Schokolade hat offenbar einen Kultstatus, den normale Milchschokolade niemals erreichen könnte. Was genau sie so besonders macht, bleibt unklar. Ist es das Wüstengold? Der Hauch von Luxus? Oder einfach der exorbitante Preis, der jede Tafel zu einem Statussymbol macht? Eines steht fest: Diese Tafeln sind jetzt sicher unter Verschluss – wahrscheinlich im sichersten Tresor des Zolls, um die Beamten vor einer süßen Versuchung zu bewahren.

Ob der Reisebus demnächst mit einer anderen Ladung aufgegriffen wird – vielleicht 1.000 Gläser Kamelmilch oder 500 Dosen Luxus-Datteln – bleibt abzuwarten. Bis dahin kann der Zoll stolz sagen: Die Schokolade geht auf keinen Fall durch!

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