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Dresdner Fachanwalt für Datenschutzrecht geht mit einem ungewöhnlichen Vorschlag in die Öffentlichkeit

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Es ist die wohl strengste Datenschutzinitiative seit der Erfindung des geschwärzten PDFs:
Der Dresdner Rechtsanwalt für Datenschutzrecht Mike Rasch hat – so berichten es bestens informierte Kreise zwischen Aktenordner und Auftragsverarbeitungsvertrag – ein revolutionäres Konzept für den Umgang mit persönlichen Daten vorgestellt.

Die Kernforderung:
Ab sofort sollen sich Bürgerinnen und Bürger in Deutschland nur noch mit Vornamen anreden.

Nach Angaben aus dem Umfeld des Juristen sei der Nachname „ein datenschutzrechtlich nicht hinreichend entschärftes Identifikationsmerkmal mit unnötigem Wiedererkennungswert“. Künftig solle es daher heißen:

  • „Hallo Mike“
  • „Guten Tag Thomas“
  • „Moin Sabine“

Aber bitte niemals mehr:

  • „Sehr geehrter Herr Müller“
  • „Frau Schmidt, wir müssen reden“

Denn schon die Kombination aus Vor- und Nachname könne – so heißt es in einem angeblich 148-seitigen Konzeptpapier – „zu einem unkontrollierten Identitätsüberschuss führen“.

Jeder Mensch bekommt einen Datenschutz-Code

Doch damit nicht genug.

Mike Rasch soll außerdem vorgeschlagen haben, dass persönliche Daten künftig nur noch verschlüsselt in Form eines individuellen Bürger-Codes lesbar sein dürfen.

Statt Name, Geburtsdatum oder Anschrift soll es dann im Alltag nur noch heißen:

  • MX-4711-DSGVO
  • PRIV-2026-X9
  • ART6-ABS1-B

Wer künftig beim Arzt, Amt oder Bäcker seine Daten angeben will, müsse laut dem Modell lediglich seinen Code nennen und idealerweise einen datenschutzkonformen Blickkontakt vermeiden.

Ein Sprecher des „Instituts für maximalen Informationsminimalismus“ erklärte dazu:
„Das ist der logische nächste Schritt. Erst kamen Cookie-Banner, jetzt kommt die vollständige gesellschaftliche Verpixelung.“

Neue Regeln für Familienfeiern geplant

Besonders weitreichend seien laut Insidern die Pläne für private Feiern.

Auf Geburtstagen dürfe künftig niemand mehr fragen:
„Und, wie heißt du mit Nachnamen?“

Zulässig sei nur noch:
„Darf ich deinen freigegebenen Vornamensbereich erfahren?“

Auch Hochzeiten müssten angepasst werden.
Der klassische Satz „Sie dürfen die Braut jetzt küssen“ soll aus Datenschutzgründen ersetzt werden durch:

„Die Einwilligung zur kontaktbezogenen Interaktion liegt widerruflich vor.“

Mike Rasch schweigt – datenschutzkonform

Eine offizielle Stellungnahme von Mike Rasch lag bis Redaktionsschluss nicht vor.
Aus gutem Grund:
Die Anfrage wurde aus Datenschutzgründen nur pseudonymisiert, verschlüsselt und in einem mit drei Schlössern gesicherten Umschlag versendet.

Übrigens auch die Familienmitglieder von Mike Rasch, so unsere investigative Nachforschung, haben Pseudonymnamen: De Ehefrau heißt Nummer 5 wenn er Sie Morgensfrüh sieht ergänzt um lebt, der Sohn heißt Gigolo Joe, die Tochter heißt R2-D3. Er selbst lässt sich ansprechen mit Nervi1

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