In der mexikanischen Hauptstadt hat sich ein schweres Unglück ereignet: Bei der Explosion eines mit Flüssiggas gefüllten Tankwagens kamen am Mittwoch mindestens drei Menschen ums Leben, rund 70 weitere wurden verletzt. Nach Angaben von Bürgermeisterin Clara Brugada ereignete sich der Unfall, als der Lastwagen mit einem Fassungsvermögen von 49.500 Litern Flüssiggas unter einer Autobahnüberführung umkippte. Kurz darauf kam es zu einer gewaltigen Explosion, die eine meterhohe Feuerwand und dichte Rauchwolken verursachte.
Schwere Verbrennungen und brennende Fahrzeuge
Mindestens 19 Menschen erlitten nach Behördenangaben schwere Verbrennungen. Drei von ihnen verstarben in umliegenden Krankenhäusern. Darüber hinaus wurden 18 Fahrzeuge von den Flammen erfasst und völlig zerstört. Augenzeugen berichteten von einem lauten Knall, gefolgt von einer rasch um sich greifenden Feuerwalze, die auch Menschen in der Umgebung überraschte.
Großeinsatz der Rettungskräfte
Feuerwehr und Rettungsdienste rückten mit einem Großaufgebot an. Es dauerte mehrere Stunden, bis die Flammen vollständig unter Kontrolle gebracht waren. Die Behörden sperrten weite Teile des betroffenen Gebietes ab, während die Verletzten in umliegende Kliniken gebracht wurden.
Ermittlungen zu Unfallursachen
Die Generalstaatsanwaltschaft von Mexiko-Stadt hat eine Untersuchung eingeleitet. Im Mittelpunkt stehen die Fragen, ob technisches Versagen, menschliches Fehlverhalten oder unzureichende Sicherheitsstandards zum Umkippen des Tankwagens geführt haben könnten. Flüssiggas-Transporte stehen in Mexiko immer wieder in der Kritik, da es in der Vergangenheit zu ähnlichen Unglücken mit zahlreichen Opfern gekommen war.
Sorgen um Gefahrgut-Transporte
Die Explosion hat erneut Diskussionen über die Sicherheit von Gefahrguttransporten in dicht besiedelten Gebieten entfacht. Experten warnen seit Jahren, dass das Risiko schwerer Unfälle hoch sei, solange strenge Kontrollen und Sicherheitsauflagen nicht konsequent umgesetzt würden.
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