Startseite Allgemeines Die Schattenseiten des Tourismus
Allgemeines

Die Schattenseiten des Tourismus

Leonhard_Niederwimmer (CC0), Pixabay
Teilen

Spanien, bekannt für seine Strände und Sangria, zieht jährlich Millionen an. Doch der Tourismus belastet die Einheimischen schwer. Sie protestieren nun vehement gegen den Massentourismus, einige sogar mit einem unbefristeten Hungerstreik.

Im letzten Jahr besuchten über 85 Millionen Menschen das Land, insbesondere Katalonien, die Balearen und die Kanarischen Inseln. Dort hat sich die Bewegung „Canarias se agota“ (Die Kanaren haben genug) formiert, die die Entwicklung neuer Tourismusprojekte stoppen will. Sie fordern eine Pause beim Bau von Hotels und Golfplätzen, eine Übernachtungssteuer und strengere Regulierungen für Ferienwohnungen.

Die Folgen des Tourismus sind auf den Kanaren besonders gravierend, einer der ärmsten Regionen Spaniens. Viele Einheimische können sich das Wohnen kaum leisten und müssen in Autos oder Zelten leben. Die Regierung ist aufgerufen, den Tourismusreichtum gerechter zu verteilen und die Lebensqualität der lokalen Bevölkerung zu verbessern. Doch es bleibt ungewiss, ob die geplanten Maßnahmen ausreichen werden, um die Wohnraumkrise und steigenden Spannungen zu bewältigen.

Kommentar hinterlassen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Kategorien

Ähnliche Beiträge
Allgemeines

„Die BaFin hat durchgegriffen“ – Interview mit Rechtsanwalt Niklas Linnemann zur Maßnahme gegen Western Union Retail Services Germany GmbH

Redaktion: Herr Rechtsanwalt Linnemann, die BaFin hat gegen die Western Union Retail...

Allgemeines

Keine ICE-Agenten bei Team USA – Proteste in Mailand halten dennoch an

Kurz vor der feierlichen Eröffnung der Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina...

Allgemeines

Wie viele Wohlhabende mit Geld umgehen, als wären sie es nicht

Sie sind Millionäre – wissen es aber oft nicht so recht. Oder...

Allgemeines

US-Vizepräsident J.D. Vance rechtfertigt „Attentäter“-Vorwurf gegen erschossenen Pfleger Alex Pretti

Die tödliche Schussabgabe auf den 37-jährigen Krankenpfleger Alex Pretti durch Bundesbeamte in...