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Die Macht des Geldes

geralt (CC0), Pixabay
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Die Aussicht auf eine bescheidene finanzielle Belohnung motiviert Menschen tatsächlich, sich eher gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Das geht aus einer randomisierten kontrollierten Studie hervor, an der über 8.000 Schwedinnen und Schweden teilnahmen.

Laut der Studie erhöhte eine Prämie von bescheidenen 200 schwedischen Kronen (knapp 20 Euro) die Impfrate um 4,2 Prozentpunkte auf 76 Prozent. Niederschwellige psychologische Interventionen halfen dagegen wenig.

Von den Ergebnissen berichtet nun ein internationales Forschungsteam um Armando Meier von den Universitäten Basel und Lausanne, Florian Schneider von der Universität Zürich und Pol Campos-Mercade von der Universität Kopenhagen im Fachmagazin „Science“. In vielen Ländern, auch Österreich, ließen sich bisher zu wenige Menschen impfen, um das Coronavirus in Schach halten zu können.

Um die Impfraten hochzukurbeln, setzen einige Städte und Länder, beispielsweise New York und Griechenland, auf finanzielle Anreize. Viele weitere Regierungen spielen mit diesem Gedanken.

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In Neuseeland wird ein weiterer Landesteil nach der Bestätigung eines einzelnen CoV-Falls unter Lockdown gestellt. In Northland nördlich der Großstadt Auckland an der Spitze der Nordinsel war zuvor eine Person positiv auf das Virus getestet worden, wie der Minister zur Eindämmung der CoV-Pandemie, Chris Hipkins, heute sagte.

„Es ist extrem wichtig, dass wir einer potenziellen Ausbreitung vorbeugen, umfangreich testen und die Bemühungen zur Kontaktverfolgung fortsetzen“, sagte der Politiker.

Geschäfte müssten auf kontaktlosen Handel umstellen, Bildungszentren würden schließen, sofern sie wegen der Schulferien nicht ohnehin geschlossen seien. Die Maßnahmen sollen zunächst bis zum Wochenbeginn gelten. Hipkins forderte die Bevölkerung auf, sich dringend impfen zu lassen und nicht länger zu warten. Bisher sind nur rund 53 Prozent der fünf Millionen Einwohner vollständig geimpft.

Für die größte Stadt Auckland wurden schon im August Einschränkungen verhängt, nachdem damals ein einziger CoV-Infektionsfall entdeckt worden war. Die Stadt galt als Hochburg des damaligen Ausbruchs der Delta-Variante in dem Pazifikstaat. Mittlerweile wurden die Maßnahmen dort mit sinkenden Zahlen etwas gelockert. Am Montag wurden aber in Gebieten außerhalb der Metropole wegen mehrerer Fälle wieder strengere Beschränkungen verhängt.

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