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Die Louvre-„Baustellen-Gang“: Kunsträuber klettern mit Leiter und Motorsäge in den Ruhm

Clker-Free-Vector-Images (CC0), Pixabay
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Paris – Das klingt wie ein missglücktes Drehbuch für Lupin 3 – Jetzt sägt der Meister selbst: Im weltberühmten Louvre haben Unbekannte am Sonntagmorgen einen Raub hingelegt, der selbst Hollywood neidisch macht. Statt schwarzer Limousine oder Hochglanz-Gadget kamen die Täter… mit einer Baustellenleiter. Und einer Motorsäge.

Die Kunst des Chaos

Zwischen 9.30 Uhr und 9.40 Uhr, also zu der Zeit, in der normale Menschen ihren Croissant-Krümeln nachschauen, entschieden sich mehrere Profis der „Sägezunft“ für einen Museumsbesuch der besonderen Art. Sie fuhren mit einem Yamaha-Roller, parkten an der Seine, erklommen die Baustellenleiter und sägten sich dann durch Fenster und Vitrinen, als wäre der Louvre ein Baumarkt.

Dabei griffen sie gezielt nach der feinen Ware: Napoleons Schmuck – Kette, Brosche, Tiara, alles, was glitzert und Geschichte hat. Laut Innenministerium von „unschätzbarem Wert“ – also mindestens mehr als ein Monatseinkommen in Paris.

Flucht à la „Fast & Louvre“

Nach dem Raub stiegen die Täter wieder auf ihre Roller, vermutlich mit Vollgas Richtung Autobahn A6 – das Pariser Pendant zur Flucht nach Monaco. Einer der Roller wurde später gefunden. Der andere vermutlich auf Vinted eingestellt.

Die Polizei ermittelt wegen „organisierten Bandendiebstahls“. Ein Euphemismus für: „Die waren zu gut, um Anfänger zu sein.“

Besucher in Panik – und die Polizei draußen

Während die Diebe mit der Beute verschwanden, spielte sich drinnen ein Chaos ab, das an Slapstick erinnerte. Ein Augenzeuge schrieb auf X (ehemals Twitter):

„Die Polizei rannte an der Pyramide vorbei, wollte durch die Glastüren rein – aber die waren zu. Drinnen klopften Leute gegen die Türen und schrien, sie sollen sie aufmachen.“

Eine Szene, die man sich nur mit Benny-Hill-Musik vorstellen kann.

Die Museumsleitung schweigt – und fegt Glasscherben

Der Louvre blieb den ganzen Tag geschlossen. Laut interner Quelle wurde der berühmte „Regent-Diamant“ nicht gestohlen. Der Stein war offenbar zu groß oder zu schwer für die Roller.

Bürgermeister Ariel Weil zeigte sich fassungslos: „Man fühlt sich wie in Arsène Lupin – bisher war das nur Fiktion.“ Tja, Monsieur, willkommen in der Netflix-Realität.

Fazit:

Ein Raub wie aus dem Drehbuch – nur mit mehr Lärm, weniger Eleganz und ganz ohne Gentleman-Charme. Die Täter sind noch auf der Flucht.
Der Louvre hat nun ein neues Kunstwerk: eine Glasfront mit Motorsägengraffiti. Und Frankreich? Hat wieder einen Skandal, der beweist, dass man selbst mit einer Leiter und einem Roller ganz groß rauskommen kann.

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