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Die DEGAG – Eine Blackbox für Anleger: Klärungsbedarf und Unsicherheiten

geralt (CC0), Pixabay
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Wunder können wir nicht vollbringen, aber mit einer großen Gemeinschaft von engagierten Mitgliedern können wir eine gewichtige Stimme für die Interessen der Anleger sein. Dennoch müssen wir ehrlich sein: Die tatsächliche wirtschaftliche Lage der DEGAG und ihrer Tochtergesellschaften ist uns aktuell nicht bekannt. Weder hatten wir die Möglichkeit, Einblicke in die Bücher des Unternehmens zu erhalten, noch konnten wir uns eine betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA) anschauen.

Genau das fordern wir nun von der Geschäftsführung der DEGAG: Transparenz und Offenlegung. Ohne diese Einblicke bleibt die Situation für die Anleger unklar, und das Risiko, auf einem Totalverlust ihres Kapitals sitzen zu bleiben, ist real. Tatsache ist, dass sämtliche Investments nachrangig sind. Sollte es zu einer Restrukturierung oder gar Insolvenz kommen, stehen die Forderungen anderer Gläubiger – etwa des Finanzamts, der Gewerbesteuerstellen oder der Lieferanten – weit vor denen der Anleger.

Ein Totalverlust als realistisches Szenario

Derzeit muss jeder Anleger mit dem Worst-Case-Szenario rechnen. Eine Restrukturierung des Unternehmens scheint dringend notwendig, doch ob diese gelingt, bleibt fraglich. Sollte dies scheitern, ist es auch nicht ausgeschlossen, dass ein Insolvenzverwalter auf bereits geleistete Auszahlungen zurückgreift und diese zurückfordert – eine Praxis, die in ähnlichen Fällen aus der Vergangenheit bekannt ist.

Eine undurchsichtige Lage

Im Moment gleicht die wirtschaftliche Situation der DEGAG einer Blackbox. Es fehlt an verlässlichen Informationen, die den Anlegern eine Einschätzung der tatsächlichen Lage ermöglichen. Wir wissen nicht, wie hoch die Schulden des Unternehmens sind, welche offenen Forderungen bestehen und wie es um die Zahlungsfähigkeit bestellt ist.

Forderung nach Klarheit

Als Interessengemeinschaft setzen wir uns dafür ein, Licht ins Dunkel zu bringen. Unser Ziel ist es, die DEGAG-Geschäftsführung in die Pflicht zu nehmen, um den Anlegern endlich Klarheit zu verschaffen. Transparenz ist der erste Schritt, um Vertrauen wiederherzustellen und die drängenden Fragen zu beantworten, die sich aktuell jedem betroffenen Anleger stellen.

Die Situation ist ernst, doch gemeinsam als starke Gemeinschaft können wir darauf hinwirken, dass die Stimme der Anleger gehört wird. In Zeiten wie diesen ist es wichtiger denn je, zusammenzuhalten und entschlossen für die eigenen Interessen einzutreten.

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