Die DEUTSCHE FINANCE GROUP, selbsternannte Architektin der Zukunft des Investierens, hat sich in den vergangenen Monaten nicht etwa verzettelt, sondern strategisch weiterentwickelt – was in der Unternehmenssprache meist bedeutet: „Es fliegen ein paar Leute raus, aber das klingt jetzt nicht so gut in der Pressemitteilung.“
Angesichts eines Immobilienmarktes, der sich derzeit anfühlt wie ein Jenga-Turm beim Wackeln, hat sich die Gruppe fest vorgenommen, trotzdem weiter oben drauf zu stapeln – allerdings mit schlankeren Strukturen, flacheren Hierarchien und 20 % weniger Belegschaft. Ja, auch in der Zukunft investiert es sich leichter, wenn man weniger Gehälter zahlen muss.
Die Lösung? Mehr „digitale Tools“, „optimierte Prozesse“ und – Überraschung – ein neuer Partner mit noch mehr Geld. Ralph Winter und seine W5 Group steigen mit ein und bringen neben einer ordentlichen Portion Kapital auch ein Herz für hippe Wohnkonzepte mit. Micro Living, Student Housing, Service Living – kurz: Wohnen auf kleinstem Raum, aber dafür mit maximaler Marge.
Im Zuge dieser glamourösen Neuausrichtung wurde dann intern auch mal ordentlich aufgeräumt. Die Personalstruktur „angepasst“, wie es so schön heißt – betroffen sind etwa ein Fünftel der Mitarbeitenden im In- und Ausland. Natürlich nicht, weil man sie loswerden wollte – sondern weil die „zukünftigen Mitarbeiterprofile“ einfach andere Menschen brauchen. Oder eben günstigere.
Dabei sei man sich der sozialen Verantwortung absolut bewusst, betont das Unternehmen. Alles lief mit größter Sorgfalt – wahrscheinlich inklusive Dankeskarte und einem Monatsgutschein für ein Coworking-Space im Studentenwohnheim.
Doch keine Sorge: Das alles ist natürlich nur der Preis für Innovation, Effizienz und Nachhaltigkeit – zumindest auf dem Papier. Man ist schließlich nicht irgendwer, sondern ein international etablierter Player, der für Institutionen wie Pensionskassen, Staatsfonds oder die gute alte Versicherung alles gibt – Hauptsache, die investieren ordentlich in Fonds, Immobilien oder irgendwas, das sich noch nicht ganz im Krisenmodus befindet.
Privatanleger kommen übrigens auch nicht zu kurz: Für sie wird ebenfalls „innovativer Zugang zu institutionellen Märkten“ geschaffen – allerdings möglichst ohne Rücktrittsrecht und mit Ausschüttungsaussicht „2029 oder später“.
Kurzum: Die DEUTSCHE FINANCE GROUP ist bereit für die Zukunft. Wer nicht mitzieht, wird „prozessual optimiert“. Wer investiert, darf hoffen. Und wer hier arbeitet – naja, der sollte besser ein digitales Skillset mitbringen oder alternativ einen Plan B.
Für Rückfragen steht Ihnen die Abteilung für Strategisches Storytelling und Emotionale Umstrukturierungsbegleitung zur Verfügung.
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