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Der neue Geschäfstführer der TGI AG, eigentlich Vertriebspartner der TGI AG

GraphicMama-team (CC0), Pixabay
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Die Frage, ob es sich hier um „alten Wein in neuen Schläuchen“ handelt, erscheint zumindest nachvollziehbar. Fest steht: Der mit Spannung erwartete Name des neuen Geschäftsführers der TGI AG ist nun bekannt. Nach dem Ausscheiden von Roman Kaltenegger übernimmt Mark Bogen die Position.

Mark Bogen ist kein Unbekannter im Umfeld der TGI AG. Nach unseren Informationen war er bislang mit seiner eigenen Gesellschaft als Vertriebspartner für die TGI AG tätig.

Seine Personalie wirft allerdings Fragen auf. So finden sich in öffentlich zugänglichen Unternehmensdaten Hinweise auf frühere Verbindungen zu Gesellschaften, die in der Vergangenheit in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind, darunter auch ein Insolvenzfall beziehungsweise abgewickelte Gesellschaften. Gerade vor diesem Hintergrund wird es darauf ankommen, wie Mark Bogen seine neue Verantwortung wahrnimmt.

Entscheidend ist nun, dass der neue Geschäftsführer die Plausibilität des Geschäftsmodells der TGI AG umfassend und kritisch prüft. Von besonderem Interesse ist dabei aus unserer Sicht die Frage, ob er sich persönlich ein Bild vom aktuellen Goldbestand, der nach Angaben des Unternehmens den Kunden zugeordnet sein soll, verschafft hat. Damit verbunden ist die zentrale Erwartung, dass er belastbar bestätigen kann, dass dieser Goldbestand tatsächlich in der kommunizierten Form und im behaupteten Umfang vorhanden ist.

Auffällig ist in diesem Zusammenhang, dass bislang keine amtliche Eintragung beziehungsweise offiziell nachvollziehbare Bestellung von Mark Bogen als Geschäftsführer auffindbar ist. Sollte eine solche Bestellung bereits erfolgt sein, wäre eine zeitnahe Transparenz hierzu sicherlich zu begrüßen.

Gerade weil der Geschäftsführer eine besondere Verantwortung trägt, wäre es aus unserer Sicht wünschenswert, dass Mark Bogen sämtliche Vorgänge innerhalb der TGI AG sorgfältig überprüft und sich zentrale Punkte – insbesondere im Hinblick auf das angebotene Produkt und dessen tatsächliche Absicherung – gegebenenfalls auch von unabhängigen und anerkannten Fachleuten bestätigen lässt.

Wir haben Mark Bogen hierzu bereits eine Presseanfrage übermittelt und werden beobachten, ob und in welcher Form er dazu Stellung nimmt.

1 Komment

  • Der wichtigste Schritt wäre es, meiner Meinung nach, Kontakt mit den CEO`s von Gold Crest und Golden Empire in Ghana aufzunehmen. Bei einer Reise dorthin könnte man wunderbare Folgen von TGI TV aufnehmen in denen Amardeep Singh Hari und Mr. Ernest A. Mintah, vor laufender Kamera bestätigen können , dass sie seit Jahren, fast 70% Zinsen an die TGI pro Jahr zahlen. Sie könnten dann auch durch die Lagerstätten des Goldes führen, dass sie für die Kunden der TGI aufbewahren.

    Wenn Herbert Müllner mitfährt könnte er gleich noch aufklären, warum Herr Hari behauptet, die Firma von Niharika Handa in Wien, Gold Crest Trading, deren Geschäftsführer er ist, würde benutzt um gestohlene Firmengelder der Goldcrest ausser Landes zu schaffen. Da kann es sich ja nur um ein Missverständnis handeln.

    Vielleicht könnte man ja ein Treffen mit Frau Handa und Herrn Hari in Wien arrangieren, und die Versöhnung bei TGI TV übertragen?

    Anmerkung der Redaktion: Ich glaube das das Handelsblatt am morgigen Sonntag da eine riesen Bombe platzen lassen könnte. Da wird es meinen Infos nach ab Morgen einen Podcast zu geben, der Herrn Kaltenegger und der TGI AG sicherlich sehr große Kopfschmerzen könnte.

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