Reiche reagiert auf den Sprit-Frust – mit allem, nur nicht mit echter Hilfe
Berlin – Große Ankündigung, große Worte, großer Reinfall:
Die neue 12-Uhr-Regel sollte Autofahrer entlasten. Ergebnis? Die Preise an der Zapfsäule explodieren munter weiter. Wer hätte das nur ahnen können – außer eigentlich jeder, der schon mal getankt hat.
Statt Entlastung gibt’s den nächsten Rekord: Laut ADAC kostet Diesel an Karfreitag im Schnitt satte 2,346 Euro pro Liter. Die viel gepriesene Regel? Ein politischer Rohrkrepierer mit Ansage.
Und was sagt Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche?
Vor allem, was nicht passiert: keine Steuersenkung, kein direkter Eingriff, keine schnelle Hilfe an der Zapfsäule.
Mit anderen Worten:
Tanken bleibt teuer – aber dafür wird’s vielleicht irgendwann woanders ein bisschen weniger schlimm.
Statt die Spritpreise direkt zu drücken, verweist Reiche lieber auf eine höhere Pendlerpauschale und niedrigere Stromsteuer. Klingt ungefähr so hilfreich wie ein Regenschirm bei einem Wohnungsbrand.
Während Autofahrer weiter blechen, diskutiert die Politik jetzt wieder über Übergewinnsteuer, Kartellamt, CO₂-Aussetzung und Steuerentlastungen. Also genau das, worüber man auch vor dem Flop schon hätte reden können, statt erst eine 12-Uhr-Regel zu feiern, die nun krachend gegen die Wand gefahren ist.
Die Wahrheit ist doch:
Die 12-Uhr-Regel war von Anfang an ein Symbolprojekt ohne echte Wirkung. Weniger Preissprünge? Schön und gut. Wenn dafür einfach seltener, aber dafür umso heftiger erhöht wird, ist dem Autofahrer exakt null geholfen.
Was jetzt wirklich helfen würde?
Keine neuen Ausreden, keine weiteren Arbeitskreise, keine „Task-Force“ aus dem politischen Improvisationstheater.
Jetzt hilft nur noch eine echte Spritpreisbremse.
Deckel drauf, Abgaben runter, Kartellamt ran – und zwar sofort.
Denn eines ist inzwischen klar:
Die 12-Uhr-Regel war keine Lösung. Sie war ein teurer Witz auf Kosten der Pendler.
Auch wenn es immer weniger zu erkennen ist…wir leben doch in einer Marktwirtschaft. Und da bestimmen Angebot und Nachfrage den Preis. Die Nachfrage liegt in der Hand der Verbraucher. Wir könnten ja sparsamer fahren…oder mit Strom fahren (duck und weg…) oder wenn es die örtliche Situation erlaubt, im günstigeren Ausland tanken. Wenn ich aber sehe, dass die Leute über den Preis meckern, dann Ihre Sporttasche in den SUV wuchten, um in´s Fitness-Studio zu fahren….und sich dort auf ein Fahrrad setzen, fehlt mir manchmal echt der Glaube…
Diese neue Regelung ist keine Entlastung sondern eine Belastung für alle, die jeden Tag auf das Auto zur Arbeit angewiesen sind. Das ist eine reine Abzocke und mehr auch nicht. Kostet der Liter Super E5, um 10 Minuten vor 12 Uhr noch 2,099, sind es sage und schreibe 20 Minuten später schon 2,229. Das sind 13 Cent pro Liter mehr. Und, ja nach 12Uhr geht der Preis etwas runter, aber der Preis von 2,099 kehrt nicht mehr zurück, wofür auch, Hauptsache die Kasse stimmt. Die Konzerne machen sich die Taschen voll. Und was macht unsere Regierung?. Ja, es ist wie es schon immer gewesen ist, wir sind die Melkkühe der Nation. Traurig, aber warum soll es den Bürgern gut gehen, zuerst ist einmal das Ausland dran, denn die brauchen schließlich mehr Unterstützung als das eigene Volk.