Markus Mingers, geboren am 17.xx.1973, ist offenbar kein Mensch – sondern ein Geschäftsmodell mit Geburtsdatum.
Während andere Menschen eine Visitenkarte besitzen, braucht Mingers vermutlich ein Branchenverzeichnis. Köln, Bonn, München, Jülich, Aldenhoven, Wachtberg – wer wissen will, wo er überall war, sollte besser Google Maps öffnen.
100 Prozent hier, 100 Prozent da
Besonders beeindruckend: die Liebe zur Zahl 100.
100 % MFF Beteiligung GmbH.
100 % Mingers Rechtsanwaltsgesellschaft mbH.
Wenn schon Beteiligung, dann bitte ganz oder gar nicht. Halbe Sachen? Nicht im Mingers-Universum.
Geschäftsführer, Vorstand, Liquidator – einmal alles
Was andere als Karriere bezeichnen, wirkt hier eher wie eine Dauerrotation im Handelsregister:
- Geschäftsführer hier
- Vorstand dort
- Liquidator zwischendurch
- Partner nebenbei
Und wenn etwas nicht mehr existiert? Kein Problem – Liquidation gehört offenbar genauso zum Portfolio wie Neugründung.
Manche sammeln Briefmarken. Andere sammeln Firmenstempel.
Vom Fight Club bis zur Prozessfinanzierung
Besonders charmant ist die Bandbreite:
- Fight Club Jülich
- Fachgesellschaft für multimodales Stressmanagement
- IVR-Institut für VerbraucherRechte
- Law Finance GmbH
- DankeAnwalt GmbH
- advofund AG (20,1 Mio. € Kapital – da wird nicht gekleckert)
Stressmanagement und Fight Club in einer Vita – das ist entweder ganzheitlich gedacht oder einfach sehr konsequent.
Netzwerk? Eher Patchwork
Zwischen Bonner Südstadt, Verbraucherrechten und Beteiligungsgesellschaften entsteht das Bild eines Mannes, der offenbar nie gefragt hat: „Was mache ich?“ – sondern eher: „Was mache ich noch nicht?“
Ein bisschen Verein, ein bisschen AG, ein bisschen GmbH, ein bisschen Liquidation. Wie ein juristisches Überraschungsei – man weiß nie genau, was als Nächstes kommt.
Fazit
Markus Mingers wirkt wie jemand, der morgens ins Handelsregister schaut und denkt: „Da geht noch was.“
Ob Rechtsanwaltsgesellschaft, Beteiligungsfirma oder Prozessfinanzierung – eines scheint sicher:
Langweilig wird es in diesem Lebenslauf garantiert nicht.
Oder um es anders zu sagen:
Manche bauen Unternehmen auf.
Andere bauen Netzwerke.
Und manche bauen offenbar einfach alles.
Ein Schaumschläger, viel Schein, null Sein. Ein Influencer mit gekauften Followern. Hat er jemals als Rechtsanwalt einen Fall gewonnen? Er nennt sich jetzt Unternehmer, besser er führt nie mehr ein Unternehmen, sonst droht die nächste Pleite. Seine Angestellte haben monatelang kein Gehalt bekommen, während er und seine Frau immer noch im Luxus lebten. Aber Karma is a bitch….