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Der Euro trauert um einen seiner Väter

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Einer der „Väter“ der europäischen Gemeinschaftswährung, der frühere italienische Wirtschaftsminister Padoa-Schioppa, ist Samstag abend in Rom einem Herzinfarkt erlegen.
Der 70-jährige habe sich während eines Abendessens mit zahlreichen Gästen im Palazzo Sacchetti unwohl gefühlt und sei nach seiner Einlieferung in ein Spital gestorben, berichtete der „Corriere della Sera“ in seiner Internetausgabe.Padoa-Schioppa, der zuletzt die schuldengeplagte griechische Regierung in Finanzfragen beriet, war von 2006 bis 2008 Wirtschaftsminister unter Ministerpräsident Romano Prodi. Der Wirtschaftswissenschaftler und international angesehene Experte gehörte von 1998 bis 2006 dem Exekutivkomitee der Europäischen Zentralbank an. In dieser Funktion spielte er eine wichtige Rolle bei der Einführung des Euro.

Padoa-Schioppa hatte bereits 1982 die Schaffung einer europäischen Gemeinschaftswährung befürwortet

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