Startseite Allgemeines Der „Bären-Betrug“ von L.A.: Vier Männer, ein Kostüm und jede Menge Kratzer
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Der „Bären-Betrug“ von L.A.: Vier Männer, ein Kostüm und jede Menge Kratzer

Gaelica11 (CC0), Pixabay
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Los Angeles hat schon vieles gesehen, aber diese Geschichte toppt alles: Vier mutmaßliche Versicherungsbetrüger wurden gestern verhaftet, weil sie angeblich versucht haben, Versicherungsgesellschaften um knapp 142.000 US-Dollar zu erleichtern. Ihre Methode? Sie gaben vor, dass ein Bär ihre Luxusfahrzeuge zerkratzt habe. Klingt erstmal beeindruckend. Nur blöd, dass der „Bär“ am Ende ein Mensch im Plüschkostüm war.

Ein Bär im Rolls-Royce? Warum nicht!

Die Betrüger hatten ein geradezu cineastisches Drehbuch im Kopf. Sie reichten Videos bei mehreren Versicherungen ein, die einen „wilden Bären“ zeigen, der sich offenbar in einem Rolls-Royce und zwei Mercedes ausgetobt hatte. Der vermeintliche Bär riss angeblich die Sitze auf, kratzte die Türen und hinterließ das typische Chaos, das man von einem Tier in der Midlife-Crisis erwartet.

Die Videos, aufgenommen in den San Bernardino Mountains, sollten ihre Schadenersatzansprüche untermauern. Doch statt Mitleid und Geld gab es Skepsis. Denn wie oft verirrt sich ein Bär in einen Rolls-Royce, um dann noch stilvoll zwei Mercedes zu verwüsten?

Ein Biologe deckt auf: Dieser Bär hat zwei Beine und Daumen

Die kalifornische Versicherungsaufsichtsbehörde nahm die Sache ernst und zog einen Experten des California Department of Fish and Wildlife hinzu. Der Biologe schaute sich die Clips an und stellte schnell fest: „Dieser Bär läuft etwas… menschlich.“ Seine Analyse war eindeutig: „Das ist kein Bär, das ist ein Typ im Bärenkostüm.“ Vermutlich der enttäuschendste Plottwist, den L.A. je erlebt hat.

Durchsuchung mit pelzigen Ergebnissen

Nach dieser Erkenntnis ließ die Behörde nicht lange auf sich warten. Bei einer Durchsuchung des Hauses der Verdächtigen stießen die Ermittler auf den Hauptbeweis: ein plüschiges Bärenkostüm, das so auffällig war, dass selbst ein Kind es im Fasching verschmähen würde. Die vier Männer hatten es wohl genutzt, um ihre „authentischen“ Bärenvideos zu drehen. Ob sie das Kostüm danach für weitere tierische Abenteuer verwendet haben, bleibt unklar.

Fazit: Hollywood kann einpacken

Die Geschichte klingt wie das Drehbuch einer überdrehten Komödie: Vier Typen, die in ihrer Freizeit anscheinend nichts Besseres zu tun hatten, als sich in ein Bärenkostüm zu zwängen und Luxusautos zu ruinieren. Statt Schadensersatz gibt es jetzt jedoch Ermittlungen und möglicherweise Gefängnisstrafen.

Vielleicht hätten sie doch lieber ein klassisches „Unfall mit Einkaufswagen“ inszenieren sollen. Aber nein, sie wollten groß rauskommen – als die Bären-Betrüger von Los Angeles. Nun bleibt nur eine Frage offen: Wer spielt sie in der Verfilmung?

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