Ein Pilot der Delta Air Lines wurde unmittelbar nach der Landung eines Fluges von Minneapolis nach San Francisco am San Francisco International Airport von Bundesbeamten festgenommen. Der Vorfall ereignete sich nach der Ankunft des Fluges DL2809 um etwa 21:35 Uhr, der wegen dichten Nebels zuvor verspätet war.
Ablauf der Festnahme
Laut Berichten von View from the Wing und der San Francisco Chronicle:
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Stürmten mindestens zehn Beamte, darunter Agenten des Heimatschutzministeriums (HSI) und mutmaßliche Air Marshals, nach der Landung zum Cockpit.
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Ein zweites Team durchsuchte das Gepäck des Piloten.
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Einige Beamte waren in Zivilkleidung, andere mit markierten Westen und Abzeichen ausgestattet.
Ein Passagier beschrieb die Situation gegenüber der Zeitung als „verstörend“:
„Es war wütend machend, mitanzusehen, wie jemand einfach vor unseren Augen verschwand.“
Unklarheit über Hintergründe
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Weder Delta noch die Behörden äußerten sich bisher zur Identität des Piloten oder zum Grund der Festnahme.
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Die Fluggesellschaft verwies auf die zuständigen Strafverfolgungsbehörden.
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Anfragen an das Heimatschutzministerium (DHS), die TSA, ICE und die Staatsanwaltschaft des Northern District of California blieben bislang unbeantwortet.
Fazit:
Ein Delta-Pilot wurde unter mysteriösen Umständen nach einem Inlandsflug festgenommen. Weder die Behörden noch die Fluggesellschaft liefern bisher Erklärungen – das sorgt für Spekulationen und Verunsicherung bei Passagieren und Öffentlichkeit.
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