Dax-Konzerne spielen bei gesetzlicher Frauenquote nicht mit

Einerseits sind die Dax-Konzerne scheinbar schon für eine Erhöhung des Frauenanteils in Führungspositionen.

Bis spätestens 2020 soll der Anteil auf bis zu 35 Prozent steigen, wie aus einem in Berlin vorgestellten Katalog der Konzerne hervorgeht. Eine gesetzlich vorgeschriebene Frauenquote lehnen diese jedoch ab. Damit stellen sie sich bei dem Vorhaben der Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen, die Frauenquote gesetzlich zu verankern, quer. Derzeit sind von den knapp 190 Vorstandsmitgliedern in Dax-Konzernen nur 7 Frauen. Von der Leyen sprach sich erneut für ein Gesetz zur Frauenquote aus, Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) dagegen. Von der Leyen positionierte sich damit erneut gegen Bundesfamilienministerin Kristina Schröder

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