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Datenaffäre in Italien weitet sich aus: Ermittlungen gegen zahlreiche Verdächtige

geralt (CC0), Pixabay
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Die Affäre um den illegalen Zugang zu vertraulichen Daten in Italien entwickelt sich zu einem Skandal mit weitreichenden Konsequenzen. Zu den Betroffenen gehören hochrangige Persönlichkeiten, darunter die rechte Ministerpräsidentin Giorgia Meloni, führende Manager und weitere prominente Persönlichkeiten. Laut der Staatsanwaltschaft in Mailand wird derzeit gegen rund 60 Verdächtige ermittelt, von denen sechs bereits festgenommen wurden. Auch Verbindungen zur Mafia stehen im Raum.

Ermittler berichten, dass die Hackergruppe Zugang zu Tausenden von sensiblen Datensätzen erlangte, darunter Bank- und Steuerunterlagen. In einigen Fällen sollen die Kriminellen anhand von Handy- und Kreditkartendaten sogar Bewegungsprofile der Zielpersonen erstellt haben. Der mutmaßliche Kopf der Bande ist ein ehemaliger Polizeibeamter, der mittlerweile in Untersuchungshaft sitzt.

Bereits vor zwei Wochen wurde bekannt, dass auch das Bankkonto von Ministerpräsidentin Meloni gehackt worden war. Im Fokus der Ermittlungen steht ein Bankangestellter aus der süditalienischen Stadt Bari, der inzwischen entlassen wurde.

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