George Washington dreht sich gerade dreimal im Grab – vor Freude: Ganz im Geiste der Unabhängigkeitserklärung gehen landesweit Zigtausende auf die Straße, um dem aktuellen US-Präsidenten Donald Trump zuzurufen:
👉 „Wir lieben unser Land – aber dich leider gar nicht!“
Unter dem königskritischen Motto „No Kings“ protestieren Menschen in über 2.600 Städten, von New York bis zu „kleiner-als-Google-Maps-anzeigt-Orten“ in Nebraska.
Worum geht’s diesmal?
Die Bewegung wirft Trump vor, sich wie ein absolutistischer Herrscher mit Selbstbräuner aufzuführen. Auf der Website des Protests klingt das so:
„Der Präsident glaubt, seine Herrschaft sei absolut. Aber in Amerika haben wir keine Könige – nur Realitystars mit Atomcodes.“
Mit dabei: ein buntes Bündnis aus über 300 Organisationen, darunter Umweltgruppen, Gewerkschaften, TikTok-Tänzer:innen gegen Tyrannei und vermutlich auch mindestens eine Katze mit eigenem Insta-Profil.
Trump: Nationalgarde statt Netflix
Der Protest entzündete sich u.a. an Trumps Entscheidung, die Nationalgarde wie Pizza auszuliefern – bevorzugt in Städte, die zufällig demokratisch regiert sind. Auch seine medienfeindliche Strategie, die sich irgendwo zwischen „Fake News“ und „Spiegel-verbieten“ bewegt, sorgt für Empörung.
Und natürlich: der rüde Umgang mit Migranten, den selbst historische Mauerreste als „übertrieben“ bezeichnet hätten.
Republikaner schäumen – wie erwartet
Von republikanischer Seite hagelte es erwartungsgemäß Kritik. House Speaker Mike Johnson nannte die Proteste eine „Hass-Amerika-Kampagne“, was viele Demonstrierende mit einem amerikanisch gelassenen „Nö.“ beantworteten.
Andere Republikaner warfen den Veranstaltern vor, Gewalt zu fördern – unter Berufung auf den tragischen Mord an Aktivist Charlie Kirk, den allerdings weder die Bewegung noch irgendein Demonstrant für gut heißt. Details? Unklar. Aber hey, es passt ins Narrativ.
Was bleibt?
Ein Präsident, der sich offenbar lieber in goldenen Vorhängen spiegelt als in demokratischen Werten –
und ein Volk, das lautstark ruft:
„Krone ab, Donald – hier regiert das Volk!“
Ob die Proteste wirklich „Millionen“ Menschen auf die Straßen bringen, bleibt abzuwarten. Aber eines ist jetzt schon sicher:
Die USA haben keinen König – aber offenbar genug Hofnarren in der Politik.
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