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Das größte Fondsdesaster aller Zeiten – die Schiffsfonds

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Da stehen ja nicht nur „nackte Zahlen“, sondern auch die Schicksale vieler Anleger hinter. Anleger, die dort viel Geld verloren haben und immer noch verlieren. 440 Schiffsfonds sollen es aktuell bereits sein, die nicht überlebt haben, und ganz klar schaut man sich die täglichen Insolvenzveröffentlichungen an, werden das immer mehr. Möglicherweise reden wir am Ende des Jahres über dann 500 Pleite Schiffsfonds. Nur einmal angenommen, in jeden Fonds haben Anleger 3 Millionen einbezahlt, dann reden wir hier von 1,5 Milliarden vernichtetem Geld der Anleger. Kaum einer dieser Fonds wurde nur aus Eigenkapital gespeist. Mietens hat man sich nur den Pflichtanteil geholt, ab dem eine Bank bereit war den Rest des Kaufpreises dann zu finanzieren. Abgesichert ist immer die Bank, und sein Geld verdient hat der Initiator des Fonds so wie der Vertrieb der Fondsanteile. Zudem haben viele Anleger dann noch den Versprechungen so manchen Anlegerschutzanwaltes geglaubt und vertraut, haben gutes Geld dann schlechtem hinterher geschmissen. Meistens ohne den gewünschten Erfolg für den Anleger zu haben. Wie viel Geld Anleger dort insgesamt verloren haben, kann man letztlich aber nur erahnen.

1 Komment

  • Besonders bitter für die Anleger sind die mindestens 200 Mio €, mit dem sich der Vertrieb und das Management eine goldene Nase verdient haben. Niemand weiß, wie vielen der Fonds gerade die eklatant hohen Provisionen (oft um die 20% der Einlage zzgl. Agio) das Genick gebrochen haben.
    Fazit: Die Provisionen kann man wegen mir in der Höhe belassen, sie müssen jedoch über die gesamte Fondslaufzeit gestreckt werden _und_ genauso wie die Ausschüttungen nachschusspflichtig bzw. kündbar werden. Das Risiko wird aber kaum ein Vermittler eingehen wollen, weil er genau weiß, wie riskant solche Produkte sind.

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