Er flog, wo andere nur schauten,
sprengte Grenzen, stellte Fragen.
Er fiel – und doch, er stieg,
ließ Flügel wachsen aus Mut und Wagemut.
Von Salzburgs Gassen bis zum Rand der Welt,
wo der Himmel fast zu reißen schien,
sprang er – frei, allein, erfüllt vom Ziel,
den Traum vom Fliegen neu zu definier’n.
Er fiel durch Stille, schneller als der Klang,
der Mensch, der Donner, der durch Wolken sprang.
Die Erde hielt den Atem an,
als er die Schallmauer mit seinem Herzen durchbrach.
Doch Helden gehen nicht wie wir.
Sie fallen nicht, sie steigen heim.
Der Wind, der einst ihn trug,
trägt nun sein Bild in unser Sein.
Nicht nur der Himmel kannte ihn,
auch der Abgrund – doch er wich nie.
Er lebte lauter als der Tod,
mit Karbonflügeln und Nerven aus Stahl.
Er sprach, wie er sprang:
ungefiltert, mit Wucht.
Nicht alles war leicht zu tragen,
doch alles war echt, war er.
Ein letztes Mal nun fiel er tief –
und landete nicht auf dieser Welt.
Ein fremder Himmel nahm ihn auf,
wo keine Schwerkraft mehr ihn hält.
Die Sterne leuchten jetzt ein Stück heller,
die Stratosphäre kennt seinen Namen.
Und wer je träumte, frei zu sein,
der weiß: Es war möglich. Weil er flog.
Leb wohl, Felix. Der Himmel bleibt dein Reich.
Du hast gezeigt: Auch der Fall kann ein Flug sein.
Und nun beginnt es – das Abenteuer Unendlichkeit.
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