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Cybercrime

stux (CC0), Pixabay
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Die Zentralstelle Cybercrime Bayern, in Zusammenarbeit mit den Kriminalpolizeien Erding und München, hat nach intensiven Untersuchungen eine Anklage gegen fünf Personen vorgebracht. Diese Gruppe wird beschuldigt, in erheblichem Umfang Payback-Punkte entwendet zu haben, was die Rechtswahrung nach jahrelangen Ermittlungen erreicht. Im Mittelpunkt der Anklage steht ein Familienverbund bestehend aus einem Ehepaar und deren Sohn aus Baden-Württemberg, die als Hauptverdächtige gelten. Ihnen wird zur Last gelegt, durch den Erwerb von Zugangsdaten aus dem Darknet im Jahr 2020, an über 1.600 Payback-Konten gelangt und daraus Payback-Punkte im Wert von circa 80.000 Euro unrechtmäßig erlangt zu haben.

Die Beschuldigten sollen die entwendeten Punkte an Service-Terminals in diversen Einzelhandelsfilialen in Gutscheinkarten umgewandelt und den Betrag auf speziell eingerichtete Bankkonten einbezahlt haben. Hierdurch entstand ein Schaden durch die unrechtmäßige Einlösung von etwa 7.800.000 Payback-Punkten in über 270 Fällen. Die Strafandrohung für solche Delikte reicht von sechs Monaten bis zu zehn Jahren Freiheitsstrafe.

Weiterhin sind im Rahmen der Ermittlungen zwei weitere Personen, eine 28-jährige Stiefschwester des bereits inhaftierten Sohnes und ihr Ehemann, in den Fokus gerückt. Ihnen wird vorgeworfen, die kriminellen Aktivitäten durch Bereitstellung von Bankkonten unterstützt zu haben, und sie müssen sich somit wegen Beihilfe zum Computerbetrug verantworten.

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