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Crowdinvesting und Crowfunding mit Totalverlustrisiko ist gefährlich, deshalb wollen wir dazu eine eigene Seite einrichten

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Eigentlich hatten wir ja damit gerechnet, dass im Zuge des neuen Kleinanlegerschutzgesetzes, auch das Thema Crowdinvesting neu und vernünftig geregelt wird. Nachdem jetzt vorliegenden Entwurf des Kleinanlegerschutzgesetzes haben wir daran unsere Zweifel in der Redaktion von diebewertung.de. Bei Crowdfunding wird für die Akquisition des Geldes genau soviel Provision (Gebühren hört sich besser an) bezahlt wie bei einem Graumarktprodukt. Uns sind in der Redaktion dazu Gebührensätze von bis zu 25% benannte worden, heisst, das Geld, was wirklich im Crowdprojekt ankommt, sind dann maximal 75% des eingesammelten Geldes – Ihres Geldes. Nahezu alle Verträge werden zwischen dem Geldeinsammler und dem Anleger als Nachrangdarlehen abgeschlossen. Nachrangdarlehen haben jedoch ein 100% Verlustrisiko für den Anleger. Im neuen Kleinanlegerschutzgesetz nun soll es eine Prospektpflicht für Crowdinvesting erst ab 999.9999 Euro geben. Mehr Blindflug geht eigentlich gar nicht. Jeder, der eine gute Idee hat, sollte 5.000 Euro für ein Prospekt mit Mindestanforderungen auf dem Konto liegen haben. Das ist er seinen Geldgebern schuldig und nicht nur eine „tolle Webseite“. So wie man einem „Privatinsolventen“ einen Betreuer an die Hand gibt, der diese Privatinsolvenz abwickelt, sollte man auch einem Geldeinsammler dazu verpflichten, die korrekte Verwendung des eingenommen Geldes über seinen Steuerberater nachzuweisen. Klar kostet es ein paar Euro, aber besser das Geld investiert, als dass das Geld weg ist…………….und keiner weiss wohin, weil den Geldeinsammler keiner kontrolliert hat. Wir haben mit großen WP Organisationen dazu Gespräche geführt, die alle bereit wären, solche Dinge für „kleines Geld“ zu übernehmen. Hier ist nun der Gesetzgeber gefragt genau das zur Pflicht zu machen. Nochmals damit das auch klar ist, wir haben nichts gegen Crowdinvesting oder Crowdfunding, aber wir haben etwas dagegen, dass solches Geldeinsammeln als Legitimation zur Abzocke genutzt werden kann. Es gibt in diesem Bereich taffe Ideen, keine Frage und sicherlich sehr viel ehrliche Menschen, aber die Profigeldeinsammler in diesem Bereich gelten unsere Bedenken. Vielleicht teilen Sie unsere Bedenken ja. Schreiben Sie uns Ihre Meinung dazu.

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