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Chinaboom bei Automobilien – wird er staatlich abgewürgt?

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Mit Abschlägen von zeitweise mehr als vier Prozent notieren die Titel von BMW, Daimler und Volkswagen am Index-Ende. Die Kursverluste der Branche ziehen den deutschen Leitindex insgesamt erstmals seit Tagen wieder tief in die Verlustzone.

Die Investoren nahmen Nachrichten aus China zum Anlass, um sich von den zuletzt äußerst gut gelaufenen Aktien der Automobilkonzerne zu trennen und sicherheitshalber Gewinne einzustreichen: Die Stadtregierung von Peking will die Zahl der Neuzulassungen im kommenden Jahr halbieren. Der Grund sei das Verkehrschaos in der 22-Millionen-Metropole. Ein solcher Schritt könne deshalb ein schlechtes Omen sein, weil, die Verkehrspolitik Pekings für die des gesamten Landes als richtungsweisend gelte. So schnell neue Straßen bauen wie Autos bauen geht eben noch nicht, auch nicht in China. China ist nicht das land der unbegrenzten Möglichkeiten, eher der regulierten Möglichkeiten.

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