Heute hatten auch wir mal Glück und der Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Berlin Herr Steltner hat uns dann mal zurückgerufen. Natürlich sind 80% alle Anfragen, die die Staatsanwaltschaft Berlin erhält, Anfragen zum Thema „BWF Stiftung“. Mittlerweile gibt es wohl eine Nachrichtensperre bei der Staatsanwaltschaft, „man will sich jetzt erstmal 2 Monate nicht zu dem Thema äußern und die Ermittlungen abwarten“. Steltner bestätigte allerdings die Aussage gegenüber dem Berliner Kurier mit den 200 Kilo echtem Gold. Aus welchem Material die anderen Barren sind, wolle man derzeit nicht sagen. Steltner bestätigte auch, dass es noch keine Inhaftierungen aktuelle gibt, das kann sich aber mit dem Fortgang der Ermittlungen ändern. Nun, das ist kein Trost für die betroffenen Anleger, denn denen bleibt nur die Gewissheit, nichts zu wissen. Nicht zu wissen, ob überhaupt noch Geld da ist, nicht zu wissen, ob da eine kriminelle Bande am Werk war, nicht zu wissen, ob da überhaupt noch etwas an Geld zu retten sein wird. Ungewiss ist ja auch noch, ob das echte Gold wirklich auch der BWF Stiftung gehört. Auch das wird zu klären sein. Auch zum Verdacht „Yamamoto“ wollte sich Steltner nicht äußern. Nun, jetzt wissen wir, dass wir nichts wissen, das noch mindestens 2 Monate ertragen müssen.
Update finden Sie hier
https://www.diebewertung.de/2015-09-02/geruecht-aus-zuverlaessiger-quelle-in-berlin-verhaftungen-im-bwf-skandal-212752
Niki – zu Ihren Kommentaren von mir zwei Anmerkungen:
1. Ihr Zitat aus der BDT-Stellungnahme soll vermutlich Ihre Annahme untermauern, dass die BWF-Stiftung über eine zu geringe Geld-/Goldmenge verfügte. Dies kann natürlich sein, aber ich lese diese Verlautbarung, die meines Erachtens mit einiger Vorsicht zu bewerten ist, anders: Wichtig ist hier das Wort „Erlöse“. Es geht hier also offenbar nicht um die Einlagen, sondern um die Gewinne aus dem Goldhandel bis 2022. Dies ist für mich ein wichtiger Unterschied und ein entscheidender Punkt für die Bewertung – vorausgesetzt natürlich, dass diese Angaben stimmen.
2. Für mich ist die BWF nicht abgetaucht – ihre Internetseite ist nach wie vor vorhanden, sie antwortet auf Briefe und Mails. Jetzt ist es nach meiner Meinung erst einmal Aufgabe der offiziellen Stellen, Licht ins Dunkel zu bringen – schließlich haben Staatsanwaltschaft und Bafin das Ganze ins Rollen gebracht!
Die Anleger gehen hier weitgehendst auf die Staatsanwaltschaft oder Dr. Bernsau aber auch die Anlagevermittler (Herrn Held aus Nürnerg) los. Ist denn schon mal Jemand auf die Idee gekommen, dass die BWF selbst für Klarheit sorgen könnte indem sie klipp und klar erklärt: „wir haben nicht betrogen, alle Anleger können beruhigt die Untersuchung der Ermittlungsbehörde und des Abwicklers abwarten, denn Sie bekommen alle Ihr angelegtes Geld zurück,“ das ist m.E. das Mindeste, eine Entschuldigung für bereitetes Ungemach hinzuzufügen wäre auch gut, aber mein Geld wäre mir lieber als die Entschuldigung! Aber die BWF taucht ab und nährt so die Verdächtigungen.
wir fragen uns immer wieder: 48 Mio. auf den Konten, um bis zum 28.02.2015, die Rückabwicklung vorzunehmen, zudem werden zeitgleich ca. 4 Tonnen Edelmetall (Gold ?) beschlagnahmt?
KPMG, eine weltweit anerkannte Gesellschaft, hat geprüft. Ein Stresstest wurde in 12/14 bestanden und bescheinigt.
6500 Anleger haben ein Anrecht auf zeitnahe Aufklärung!
Denke, die Staatsanwaltschaft Berlin könnte nach 3 Wochen eine grundsätzliche Einschätzung abgeben. Warum geschieht das nicht?
Keine Haftbefehle bei dieser Größenordnung gegen angebliche Betrüger?
Alles sehr seltsam!
Na, lieber Herr Rohde, Ihr Wort in Gottes Ohr!
Nikis Theorie ist für mich eine,die Sinn macht. Alleine die Zinsen,die nun nicht gezahlt werden müssen,betragen rund 2,5 Millionen. Na klar hausieren, frech kommt weiter. Mache Einbrecher ziehen Handwerksklamotten an und schleppen am helllichten Tag die Einrichtungen aus den Häusern. Manchmal ist das Unfassbare genau das Puzzleteilchen,das fehlt. Achso der Insolvenzantrag kommt bestimmt von den ersten,die zum Anwalt gegangen sind. Nach einer telefonischen Beratung, war das das erste, was ein Anwalt machen wollte….nach diesem ganzen Zirkus ist ja wohl echt jeder froh, wenn er sein Geld wieder hat.und je länger alles dauert, je mehr ist man gewillt Abstriche zu machen… Vielleicht doch IG???
Nein, ich sehe es ähnlich wie Mats oder Sailer. Das ergibt keinen Sinn.
Die BWF hat immer verkündet, dass sie liquide ist. KPMG haben getestet und auch andere haben geprüft. Die BWF hat Jeden einzelnen Anleger angeschrieben und die Auszahlung plus vertraglich vereinbarte Rendite angehören. Also ca. 6500 mal. Parallel erarbeiten die ein neues Goldkonzept und schicken jede Menge Prospekte darüber an die Vermittler. Betrüger handeln so nicht! Die Staatsanwaltschaft und BaFin hüllen sich in Schweigen. 4 Tonnen Gold fälschen keine Betrüger, wenn sie für einen Betrug lediglich 1,6 Tonnen bräuchten. Nach 3 Wochen wird die StA unter diesem öffentlichkeitsdruck das Gold geprüft haben. Aber es kommt keine Info. Ich vermute, dass das Gold echt und nicht gefälscht ist. Die Frage ist nur, woher kommt so viel Gold her? Eine mögliche Erklärung wäre, dass das Gold nicht alles der BWF gehört, sondern auch der TMS Gesellschaft. Die arbeiten ja bereits seit langem mit dem Edelmetall. Und gegen einen gross angelegten Betrug spricht, dass niemand inhaftiert wurde.
Na…das Gold ist echt. Und ich bin guter Dinge, dass die Anleger ihre Kohle zurück erhalten werden.
@Niki
Quatsch. Wenn ich einen Stresstest nicht bestehe, gehe ich mit der KPMG Prüfung nicht haussieren. Dann halte ich meine Klappe. Wie lange soll denn die „Seriösität“ halten, wenn Auszahlung nicht wie vereinbart beim Anleger ankommt?? „Abwicklung über die Bafin ist günstiger“….super Theorie. Na klar, vermutlich hat die BWF eine Strafanzeige ausgestattet mit aussagekräftigen Beweismaterial selbst an Staatsanwaltschaft und Bafin geschickt. Ja und Calmund kann übers Wasser gehen, oh Gott.
Nun ist das eingetreten, was komfortabel für die BWF ist, im Falle, dass sie ihre Gewinnversprechen zum Rückkauf nicht hätte einlösen können (siehe BDT- Aussage: „…nicht unerhebliche Unterdeckung…“), Sie können alle Verträge rückabwickeln lassen und brauchen nicht mal die angebotenen Gewinnanteile draufzahlen, und können hinterher zu Recht sagen, es ist uns ja durch die BaFin aus der Hand genommen worden. Ich habe von keinem Anleger erfahren, dass er seine Anlage nebst Gewinnanteil zurückerhalten hat, ein Vermittler sprach von einem Anleger seiner Klientel, der sein Geld erhalten hat. Die BaFin hatte ja zum Zeitpunkt der Angebote durch die BWF noch keine Abwicklung angeordnet. Entweder war das vorauseilender Gehorsam oder Taktik. Zum Zeitpunkt der Razzia hätte doch schon der größte Teil der Verträge rückabgewickelt sein sollen. Die BWF sprach vom Zeitraum 15.02. – 28.02. als Rückabwicklungszeitraum.
Zitat aus der Stellungnahme vom Bund Deutscher Treuhandstiftung e.V.
„Da im Rahmen dieser Analyse sämtliche Erlöse, die durch den Zwischenhandel mit Gold bis zum Jahr 2022 erzielt werden konnten, vollständig unberücksichtigt blieben und unterstellt wurde, dass die Stiftung alle Goldvorräte ohne Preisaufschläge würde veräußern müssen, ergab sich – erwartungsgemäß – eine nicht unerhebliche Unterdeckung.“
Es ist mittlerweile vollkommen unmöglich seitens der Staatsanwaltschaft Berlin – hier nach 3 Wochen keine Ergebnisse zu den Goldprüfungen zu liefern. Auch würde ich gerne wissen, wenn doch alles ein großer Betrug war – warum sind alle Hauptverdächtigen nach wie vor auf freiem Fuss, bei insgesamt 48 Millionen € Anlegergeldern ???
Warum wurden dann mit Zustimmung der Bafin weiter Anlagegelder eingesammelt ? Die BWF Stiftung war der Bafin doch schon seit langer Zeit bekannt ! Warum ist es auf einmal Einlagegeschäft ? Auch hier liegen eindeutige Schreiben der Hauskanzleien der BWF Stiftung vor, dass es sich nicht um ein Einlagengeschäft handelt ! Wohlgemerkt Fachkanzleien ! Die sollten es doch wissen ? Wer sonst ? In meinen Augen muss sich die Bafin hier gewaltig erklären – Warum hat man hier alles weiterlaufen lassen ???
Folgende Überlegung: Streßtest im Nov. 2014 nicht bestanden, also überlegen, wie man gut aus der Nummer raus kommt. Rückabwicklung + Gewinnbeteiligung anbieten, um seriös zu erscheinen. Die Abwicklung über die BaFin ist allerdings noch viel günstiger, weil ohne Gewinnanteile. Und die Anleger, nun, die sind wohl froh, überhaupt etwas zurück zu bekommen, oder? Und die findigen Anwälte wittern natürlich auch ein gutes Geschäft.
@Niki
das Gutachten KPMG gibt es und es bestätigt, dass der Stresstest bestanden wurde – zumindest gem. der von KPMG angewandten Prüfmethoden … außerdem warum soll man seine Seriösität beweisen wollen, wenn die Vorwürfe Bestand hätten – es bleibt dabei – es kann alles sein…..
Richtig. Alles Gerüchte! Abwarten….
es bleibt kurios und Spekulatius
Nicht des lesens fähig?? Die Unterdeckung bezog sich auf das Jahr 2022 unter Berücksichtigung weitere negativer Szenarien. Nur hätte, könnte, vermutlich eventuell……Gerüchtejunkies.
wenn das Popcorn aus Gold ist, wäre das vielleicht ein Hinweis??? aber sonst…
Schuld haben ja wie immer andere….
die Frage die sich mir stellt: wissen die Verantwortlichen des BDT-ev. mehr? Oder woher kommt jetzt diese Stellungnahme…3 Wochen nach der Durchsuchung zustande? Die angebliche Menge des Echtgoldes wurde bereits am Tag der Durchsuchung bekanntgegeben…
Evtl. hat das ja auch mit dem Antrag auf Insolvenz zu tun?
Ich mach mir mal ne Tüte Popcorn auf.
Wer keine Ahnung hat, Zusammenhang TMS/BWF/BDT, sollte sich vielleicht gerade mit der Befeuerung neuer Gerüchte zurück halten.
Hallo zusammen,
genau deswegen macht eine solche Interessengemeinschaft meiner Meinung nach ja Sinn. Mich würde interessieren welche internen Informationen Herrn Held denn genau vorliegen.
Müssen diese nicht ohnehin bekannt gegeben werden??? Hat sich die Bewertung denn einmal mit Herrn Held in Verbindung gesetzt?
Ist jemand Mitglied und kann berichten?
Gruß
Wir platzen alles vor Neugier und zitten um unsere Anlagen. Die Stellungnahme der BDT suggeriert, dass alles in Ordnung sein sollte, andererseits sehe ich es auch so, dass da jemand die Verantwortung mit
dem Hinweis auf Handlungsabläufe schon mal im Vorfeld ablehnt.
Da kann man wirklich die Krise bekommen. Offenbar wurde nach einer außerplanmäßigen Prüfung festgestellt, dass bei einer Rückzahlung der Kaufversprechen der BWF an die Kunden eine nicht unerhebliche Unterdeckung vorhandenen wäre. Daraufhin wurde die BWF aufgefordert über genügend Deckung zu sorgen. Woraufhin die BWF neues Gold zur Deckung angeschafft hatte. So habe ich es verstanden. Woher kommt dieses Gold? Und wem gehört es und vorher kommt das Geld für dieses Gold. Für einen Betrug würde sprechen, dass nach der Prüfung und dem Ergebnis der ungenügenden Deckung, plötzlich neues Gold angeschafft wurde. ABER….es wurden doch 4 Tonnen Gold gefunden. So viel Falschgold besorgt sich die BWF doch nicht. Dann gäbe es bei der nächsten Prüfung doch eine Überdeckung…Kopfkratz….das passt alles nicht zusammen. An einen Betrug will ich immer noch nicht glauben…
Irgendwie komisch das diese Stellungnahme erst knapp 3 Wochen nach der Durchsuchung kommt…die angebliche Menge des echten Goldbestandes kursiert ja schon länger….und nicht erst seit heute.
BDT-Stellungnahme: Hier lehnen Beteiligte offensichtlich die Verantwortung für mögliche negative Sachverhalte („Falschgold“) ab und berufen sich auf bestimmte Handlungsabläufe und Zuständigkeiten.
Und es gibt eine neue Entwicklung: Es sollen von Anlegern erste Anträge auf Insolvenz gestellt worden sein!
Die Stellungnahme bestätigt eigentlich meine Ansicht, nichts logisch nachvollziehbares, gerade im Hinblick auf die Auszahlung der Anleger und das Verhalten der BWF dabei, deutet auf einen Betrug hin. Nichts. Das heißt natürlich nicht, das es nicht doch möglich wär. Möglich ist alles. Es spricht nur alles dagegen. Es ergibt einfach keine logische Beweiskette.
Das zu lesen , ist wahrlich interessant.
Ws kommt zunehmend zu einer Vermengung der
Goldvorräte von zwei Firmen. Wieviel echt und wie viel unecht ist,
wissen wir damit aber immer noch nicht.
wer oder was ist das? und gibt es eine Adresse?
Lest mal die Stellungnahme der BDT !
@BerndA
Wieso keine Aussagen? Konten lassen sich auf Heller und Pfennig überprüfen. Bafin+Stanwaltschaft+Rechtsanwalt haben Gerüchte in Umlauf gebracht oder zumindestens nicht widersprochen. Auf einem Konto sieht man aber sofort harte belastbare Fakten.
heute bekam ich ein Mail von der BWF Stiftung mit dem Inhalt, dass man
sich an den Abwickler wenden soll. Man scheint sich also um geordnetes Verhalten zu bemühen.
Es ist alles richtig, was in den letzten Kommentaren festgestellt wird. Und eines ist für mich sicher: Je länger die offiziellen Stellen keine offiziellen Mitteilungen machen, desto mehr werden sich Mutmaßungen in alle Richtungen verdichten. Offensichtlich lassen sich die Vorgänge rund um die BWF-Stiftung für uns Justiz-Laien, und dies sind sicher in der großen Mehrheit die Anleger, nicht schlüssig und logisch erklären. Umso mehr bin ich auf die späteren Verlautbarungen von Bafin und Staatsanwaltschaft, die ja irgendwann kommen müssen, gespannt.
heute beakm ich ein Mail von der BWF Stiftung mit dem Inhalt, dass man
sich an den Abwickler wenden soll. Man scheint sich also um geordnetes Vrhalten zu bemühen.
Im Falle der BWF-Stiftung gibt es sehr viele offene Fragen, die im Moment leider niemand beantworten kann.
Aber eines ist klar: Sollte es sich hier wirklich um einen organisierten Anlagebetrug handeln, dann müsste wohl eine ganze Kette von Behörden, Unternehmen und Personen, von der Scheideanstalt über den Zoll, das Finanzamt, den Goldhändler, den Treuhänder, die Wirtschaftsprüfer, die Hausbanken und die BWF-Mitarbeiter darin verwickelt sein oder zumindest über Jahre hinweg fest geschlafen haben. UNVORSTELLBAR !!!
es ist scheinbar immer noch niemand in Untersuchungshaft. Das läßt darauf schließen, dass bisher kein eklatanter Betrug nachweisbar ist.
Dass dei Staatsanwaltschaft oder der Vermittler erst Auskunft geben, nachdem dort die Sachlage eindeutig ist, ist nachvollziehbar. Was sollen die auch jetzt machen? Die können ja schlecht schreiben, dass sie gaaanz viel Geld gefunden haben (möglichst noch den Betrag?) oder dass dort xy Gramm echtes Gold lagern und demgegenüber Verbindlichkeiten in Höhe von xyz vorhaden sind? So genaue Darstellung wird man nie erhalten, zumal man bisher sicher nur einen Großüberblick hat. Wie gesagt, biher keine Verhaftungen, so dass scheinbar der Großüberbick bei der Staatsanwaltschaft noch nicht angetan ist, jemanden zu belasten. Nur das lässt derzeit hoffen.
Die Absprache mit der Bafin muß es gegeben haben. Aus welchem Grund sollte es die BWF ihren Anlegern per Schreiben mitteilen und es auch für jeden zugänglich auf ihrer Homepage darstellen? Sie wußten doch und mußten damit rechnen, das einige Kunden und Vermittler bei der Bafin diesbezüglich nachfragen. Der Hinweis auf eine Absprache war auch überhaupt nicht notwendig und die Gefahr der Falschinformation in kurzer Zeit überführt zu werden viel zu groß. Als Betrüger hätte ich mit diesem Schritt „schlafende Hunde“ erst geweckt.
Was mich auf die Palme bringt, ist der Umstand, das die simple Überprüfung zweier Konten der BWF hinsichtlich des Bageldbestandes selbiger, offensichtlich die Intelligenz derer dafür Zuständigen deutlich überfordert.
Die Rückabwicklung der Altvertäge durch die BWF „In Abstimmung mit der Bafin“ gab es ja offenbar nicht da die Bafin angeblich davon nichts wusste..warum dann die Rückabwicklung?
Warum ein neues Produkt?
Keiner wusste irgendwas? Über 4 Jahre nicht? Die BWF hat das doch nicht aus einer Laune heraus gemacht?
Liest man auf der HP der Staatsanwaltschaft das die Echtheit des Goldes u.a., das Ziel der laufenden Ermittlungen ist..warum wurde da offenbar noch nicht einmal angefangen zu prüfen?
Ich muss nach einigen Wochen feststellen das die Fragen nicht weniger geworden sind
Gold echt oder teilweise nicht echt – auf den Konten der Stiftung muss Geld vorhanden sein, ansonsten haette man das Rueckzahlungsangebot nicht unterbreiten koennen ? Hier waere es nun an der Staatsanwaltschaft Berlin die Informationen nach ueber 2 Wochen endlich bekannt zu geben. Die Staatsanwaltschaft ist verpflichtet zu berichten – ansonsten muss das Justizministerium Berlin informiert werden. Einen Freischein hat die Staatsanwaltschaft hier nicht !
auch wir sind nicht unerheblich betroffen. Ich habe alle Kommentare auf allen Ebenen verfolgt. Heute habe ich die Staatsanwaltschaft Berlin, sprich Behördenleiter, bemüht, eine zeitnahe grundsätzliche Aussage zur „Goldfälschung“ abzugeben.
Auf der öffentlichen Liste der Staatsanwaltschaft Berlin steht seit dem 25.02.15 bis heute die Ermittlung „BWF“ immer noch an der ersten Stelle. Die StA ist verpflichtet, zu antworten.
Ich rate allen Anlegern und Vermittlern massiv einfach per Mail überall tätig zu werden, das hilft uns allen.
Kann man auch noch im BWF-Blog nachlesen :-)
@ Ehrlichehaut: Völlig Richtig. Zudem erhielt ich die Auskunft und jeder kann dies unter http://www.Goldsparpläne.de lesen, dass die BWF angab, dass bereits jetzt schon alle Anleger plus Ertrag ausgezahlt werden können, OHNE das man hierzu Gold verkaufen müsste. Dies sei der guten Geschäfte der vergangenen 3 Jahre zu verdanken. Wenn das stimmen sollte, ist also genug Geld für die Anleger vorhanden. Und warum sollten die lügen? Eine Woche später wäre das ohnehin aufgefallen. Und wenn die sich hätten absetzten wollen, säßen alle in Haft. Tun sie aber nicht.
Wenn wie angkündigt die Auszahlung der Anlegegelder unmittelbar bevorgestanden hat und alle Anleger bis Anfang März die eingezahlten Gelder zurückbekommen sollten, dann wäre das Vorhandensein des beschlagnahmten Goldes – ob nun echt oder nicht echt – für die Anleger doch eigentlich zweitrangig.
Grundsätzlich, was die vorhandenen Werte angeht, richtig. Allerdings wäre meines Erachtens Falschgold ein starkes Indiz für Betrug!
Das ein physisches Goldhandelsgeschaeft nun grauer Kapitalmarkt sein soll, waere mir neu.Hier ist glaube ich – jeder davon ausgegangen – das Gold gekauft wurde. Ist das Gold wirklich echt- waere es alles kein Problem
Klar war die BWF ein Teil der grauen Kapitalmarktes, denn es handelt sich keineswegs um ein physisches Goldhandelsgeschaeft. Denn faktisch wurde keine Eigentum erworben und das Gold war auch nicht in irgendeiner Form Sondereigentum.
Gold hatten die Käufer nur auf dem Papier, egal was in den Tresoren lag.
Der Herr Prüfer hat Recht, nirgendwo Mitglied werden bevor keine Fakten da sind.
Ein kleiner Einwand zu der ansonsten für mich zutreffenden Feststellung von Mats Müller:
Nach meiner Kenntnis ist die Bafin bei dem BWF-Konstrukt grundsätzlich nicht in der Aufsichtspflicht gewesen, da „grauer Kapitalmarkt“. Ob dennoch über die Jahre seit 2011 alles Abgelaufene positiv zu beurteilen ist, kann ich nicht sagen.
@Dirk Rohde
Sorry, aber der bafin ist es schlicht und einfach sch….egal ob Anleger geschädigt werden oder nicht. Wäre es anders, müßte man annehmen, das dort ein Haufen gutbezahlter(Steuergelder) „Luschen “ sitzt. Denn alles war jahrelang der Bafin bekannt. Warum hat sie es daher nicht von Anfang unterbunden wenn es denn gegen Gesetze verstößt? Ketzerisch könnte man fragen, wem nutzen solche „Anlegerskandale“? Alle diese Anleger werden in Zukunft zu ihrer Bank des „Vertrauens“ gehen und dortige Produkte kaufen oder es auf dem Girokonto lassen. Die Bafin müßte in diesem aktuellen Fall, sollte es denn einer werden, haftbar gemacht werden. Sie hat schlicht und einfach versagt hat ihre Funktion nicht ausgeübt. Wenn also ein Kontrollorgan seinen Job nicht macht, eine Gesetzesverletzung nicht oder erst nach Jahren (ein Witz) feststellt, sind die Verantwortlichen mitschuldig.Punkt.
@ Matz Müller: Ihrer Aussage ist nichts mehr hinzuzufügen, ausser, dass er fassungslos und traurig macht. Ich bin im Übrigen immer noch davon über zeugt, dass die BWF Ihre Kunden auszahlen wollte und auch konnte. Warum die ganze, aufwendige Organisation im Vorfeld, wenn eine Auszahlung an die Kunden von vorneherein unmöglich war? Ergibt für mich keinen nachvollziehbaren Grund…
@Werner Held: sich Vermögensverwaltung zu nennen, ist ja mehr als frech. Sie haben weder eine Zulassung nach 34f, geschweige nach 32 KWG. Sie dürfen nicht mal eine Hausratversicherung verkaufen – weil auch 34d fehlt! Aber Vermögensverwaltung… Und Sie wollen dann eine Interessengemeinschaft führen?!? Ich bin schonmal nicht dabei…
Ich bin gerade auf der von Herrn Held angegebenen Internetseite gewesen. Kann mir absolutem Goldlaien jemand den Unterschied zwischen dem hier vorgestellten Goldinvest und dem inzwischen von der Bafin untersagten Modell der BWF-Stiftung in kurzen Worten verdeutlichen? Ich wäre sehr dankbar!
Ich war auch gerade auf dieser Seite. Ich persönlich bin zwar auch Laie, aber ich erkenne keinen Unterschied zu dem Modell der BWF. Wenn das BWF Modell ein verbotenes Einlagengeschäft war, dann sollte dieses das auch sein. Aber ich denke, dass es sich Oberhaupt um ein verbotenes Geldversprechen handelt, daran bestehen berechtigte Zweifel. Wenn die Kanzlei Dr. Schulte das BWF Modell zuvor eingehend in dieser Richtung geprüft hat und daran dürften ja keinerlei Zweifel bestehen, dann durfte davon auszugehen sein, dass es sich eben nicht! um ein verbotenes Geldversprechen handelt. Warum auch schaut die BaFin 4 Jahre dem Modell der BWF zu um dann 1000sende Anleger zu schädigen, indem sie die Auszahlungen der BWF an diese unterbindet? Wenn kein Geld bei der BWW vorhanden gewesen wäre, dann hätte doch die BaFin noch eine Woche länger warten können und dann wäre das Konstrukt, soweit es denn eines war, ohnehin zusammengebrochen. DAS ergibt alles keinen Sinn! An der ganzen Sache steckt etwas anderes hinter…
ich weiss nicht aber es gab doch, glaubt man einigen Aussagen im Netz, u.a. auch anonyme Hinweise an die Behörden, die zu dieser Aktion geführt haben. Ich weiss nicht ob so eine Aktion dann überaupt noch zeitlich nach hinten verschiebbar ist, 120 Ermittlungsbeamte von Bafin und Polizei..das ist schon einiges an Vorbereitung. Diese Aktion ist sicherlich nicht innerhalb von 4 Tagen geplant worden.
Ist eigentlich irgendjemand der Anleger überhaupt ausgezahlt worden? Das müsste ja eigentlich der Fall sein, wenn die Anweisungen mehrere Tage gedauert haben.
Die BWF-Interessengemeinschaft ist bereits mehrfach kommentiert worden. Solange keine neuen offiziellen (!) Mitteilungen herausgegeben werden, sehe ich in diesem Zusammenschluss keinen Sinn – höchstens den, dass jemand Geld verdienen möchte. Wenn alle oder zumindest die wichtigsten Fakten auf dem Tisch liegen, mag es für die betroffenen Anleger überlegenswert sein, sich zu organisieren. Aber erst dann!
Ob wir auch die Zinsen bekommen….? Hi hi wenn der Abwickler alles entwirrt und abwickelt? Könnte man einklagen, wenn doch alles echt ist!
Herr Pieczka,
gerne nehme ich Ihre Anregung an und stelle mein internes Wissen zum Umfeld der BWF-Stiftung, Berlin und dem BDT Bund Deutscher Treuhänder, Köln allen Anlegern und vor allem Vermittlern zur Verfügung. Wir weisen den Weg, zielgerichtet die betreffenden Personen in Haftung zu nehmen.
Ganz einfach der IG Interessengemeinschaft beitreten. Näheres dazu unter folgendem Link:
http://www.der-unabhaengige-goldberater.de/BWF/
einen Auszug aus dem aktuellen Newsletter Nr. 11 finden Sie hier:
Herr Pieczka, gerne nehme ich Ihre Anregung an und stelle mein internes Wissen zum Umfeld der BWF-Stiftung, Berlin und dem BDT Bund Deutscher Treuhänder, Köln allen Anlegern und vor allem Vermittlern zur Verfügung. Wir weisen den Weg, zielgerichtet die betreffenden Personen in Haftung zu nehmen.
Ganz einfach der IG Interessengemeinschaft beitreten. Näheres dazu unter folgendem Link:
http://www.der-unabhaengige-goldberater.de/BWF/
Hier ein Auszug aus den NEWS 11:
News 10 – BDT/BWF-Stiftung – Betrug
Sehr geehrte BWF-Kunden,
wie inzwischen wohl den meisten BWF-Kunden bekannt sein dürfte, wird gegen die BWF-Stiftung in Berlin und gegen den BDT, Bund Deutscher Treuhänder in Köln, strafrechtlich ermittelt.
Nach 16 Tagen liegen weder vom Abwickler Dr. Bernsau, noch von der Staatsanwaltschaft Berlin nähere Informationen über den Stand der Ermittlungen vor. Unglaublich.
Von den sichergestellten 4 Tonnen Gold sollen angeblich nur 200 Kilo echt sein und außerdem sollen betrügerisch zweistellige Millionenbeträge verschwunden sein. Das alles ist schon sehr erstaunlich.
Oder hat sich das BaFin womöglich zuweit rausgelehnt und an den Vorwürfen ist nichts dran? Denn bei solchen Vorwürfen müßten normalerweise die „Verantwortlichen“, derer soll es 10 geben, am Tage der Razzia inhaftiert werden.
Wie Sie lesen, Fragen über Fragen. Und warum haben die Behörden, allen voran das BaFin über 42 Monate bei dem nun beanstandeten Geschäftsmodell der BWF zugeschaut?
Daher bemühe ich mich zusammen mit einem Rechtsanwalt mittels einer IG Interessengemeinschaft geschädigten BWF Kunden und betroffenen Vermittlern zu ihrem Recht zu verhelfen.
Näheres finden Sie unter folgendem Link:
http://www.der-unabhaengige-goldberater.de/BWF/
Mir vorliegende Internas können vor allem meinen Kunden sehr hilfreich sein.
Mein Anliegen ist es, Sie alle nach Möglichkeit zu unterstützen, um aus der unübersichtlichen Situation noch das Beste zu machen.
Meine Empfehlung, treten Sie zum Eigenschutz der IG bei. Das sollte Ihnen Ihre Anlage wert sein.
Mit freundlichem Gruß
Werner M. Held
Vermögensverwaltung seit 1976
Augustinerstrasse 1
D-90403 Nürnberg
gold@wernerheld.de
http://www.der-unabhaengige-goldberater.de
Tel. 0911/9928235
Fax 0911/9928237
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß § 27 a Umsatzsteuergesetz DE – 813384113.
Erlaubnis nach § 34c vom 09.06.1998 GewO Stadt Nürnberg
Diese Email enthält vertrauliche und rechtlich geschützte Informationen. Wenn Sie nicht der richtige Adressat sind oder diese Email irrtümlich erhalten haben, informieren Sie bitte den Absender und vernichten diese Email. Das unerlaubte Kopieren sowie die unbefugte Weitergabe dieser Email sind nicht gestattet.
Richtig Sailer, bei Betrug und Wegschaffen der Gelder wären die Verantwortlichen eingefahren. Das ergibt keinen Sinn. Und es ergibt keinen Sinn 4 Tonnen Gold fälschen zu lassen, wenn ich nur ca. 1,6 Tonnen brauche. Diese ganze Betrugsnummer hakt vorne und hinten und für die Anleger ist es fürchterlich im dunkeln zu sitzen und nicht zu wissen, was mit deren Geld passiert. Ich bin sehr gespannt, was am Ende an Vorwürfen übrigbleibt.
zumindestens besteht nicht der Haftgrund der Flucht- bzw. der Verdunkelungsgefahr, das steht mal fest
Die Haftpflichtversicherung bezieht sich hier meines Erachtens nicht auf die Produkte, sondern auf die Vermittlung bzw. Beratung.
Sorry, es muss natürlich statt „Sachdarlehen“ „Sachanlage“ heißen!