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BWF Stiftung und die Staatsanwaltschaft Berlin

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Heute hatten auch wir mal Glück und der Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Berlin Herr Steltner hat uns dann mal zurückgerufen. Natürlich sind 80% alle Anfragen, die die Staatsanwaltschaft Berlin erhält, Anfragen zum Thema „BWF Stiftung“. Mittlerweile gibt es wohl eine Nachrichtensperre bei der Staatsanwaltschaft, „man will sich jetzt erstmal 2 Monate nicht zu dem Thema äußern und die Ermittlungen abwarten“. Steltner bestätigte allerdings die Aussage gegenüber dem Berliner Kurier mit den 200 Kilo echtem Gold. Aus welchem Material die anderen Barren sind, wolle man derzeit nicht sagen. Steltner bestätigte auch, dass es noch keine Inhaftierungen aktuelle gibt, das kann sich aber mit dem Fortgang der Ermittlungen ändern. Nun, das ist kein Trost für die betroffenen Anleger, denn denen bleibt nur die Gewissheit, nichts zu wissen. Nicht zu wissen, ob überhaupt noch Geld da ist, nicht zu wissen, ob da eine kriminelle Bande am Werk war, nicht zu wissen, ob da überhaupt noch etwas an Geld zu retten sein wird. Ungewiss ist ja auch noch, ob das echte Gold wirklich auch der BWF Stiftung gehört. Auch das wird zu klären sein. Auch zum Verdacht „Yamamoto“ wollte sich Steltner nicht äußern. Nun, jetzt wissen wir, dass wir nichts wissen, das noch mindestens 2 Monate ertragen müssen.

Update finden Sie hier

https://www.diebewertung.de/2015-09-02/geruecht-aus-zuverlaessiger-quelle-in-berlin-verhaftungen-im-bwf-skandal-212752

138 Kommentare

  • Ich nehme an, mit VHS ist nicht „Volkshochschule“, sondern „Vermögenshaftpflicht-Versicherung“ gemeint. Natürlich ist der „Fall BWF“ hier versichert, da es sich ja, wie die Bafin feststellt, nicht um ein Sachdarlehen, sondern um ein Einlagengeschäft handelt. Ansonsten müsste der von mir inzwischen eingeschaltete Anwalt vollkommen auf dem Holzweg sein, was ich nicht glaube! Die Haftpflicht bezieht sich nicht auf die Produkte, sondern auf die jeweilige Vermittlung bzw. Beratung.

  • Alles auch weiterhin sehr seltsam – KPMG testiert vor einigen Wochen noch 48 Millionen – das kann ja nicht alles verschwunden sein. Das ist sicher auch der Grund – warum es keine Festnahmen gibt. Ansonsten waeren alle schon laengst in U Haft. Bei 48 Millionen zoegert die Staatsanwaltschaft ansonsten nicht lange. Wir sind jetzt schon in der 3. Woche.

  • @Held W.M.
    Wenn jetzt dieser „Held W.M.“ mit seiner schlauen Aussage der „unabhängige Goldberater“ aus Nürnberg sein sollte, der seit Jahren wie auf seiner homepage angepriesen der langjährige Spezialist in Sachen Sachwert-Goldanlage ist und auch lange BWF-Stiftung Produkte als Vermittler angepriesen und verkauft hat dürfte es mit Ihrer Erfahrung einen schlaueren und für alle Anleger zielführerenden Kommentar geben, als schlau zu posten das dies nicht der VHS unterliegt und versichert ist!!!

    Gerade mit Ihrer Erfahrung wie Sie bereits langjährig schreiben müßten doch gerade Sie jetzt SUPER TIPS für alle Anleger haben………..

    • Sehr erstaunlich ist, das Herr H. aus Nürnberg ganz fix eine IG für BWF Anleger gegründet hat, mit einem Rechtsanwalt im Hintergrund. Die Interessenvertretung ist „schon“ für 184 Euro im Jahr zu haben….er wirbt mit internem Informationen der BWF ..das wird sicherlich seine betreuten Kunden freuen…wenn sie die 184 Euro bezahlt haben..

    • Die besagte Haftpflichtversicherung bezieht sich nach meiner Kenntnis in diesem Fall nicht auf das Produkt, sondern auf die Vermittlung bzw. Beratung. Schließlich handelt es sich hier laut Bafin um keine Sachanlage, sondern ein Einlagengeschäft.

  • Da bei mir das Glas immer halb voll ist,denke ich,dass mehr Gold vorhanden ist,als sie zuordnen können. Schwarzgeldskandal… Barzahlungen wären ohne Probleme vor Ort möglich gewesen…was bedeutet KPMG ( keiner prüft mehr genau) habe inzwischen wieder ein gutes Gefühl,was unsere Moneten betrifft. Mein Vermittler hat auch eine Vermögensschadenhaftpflicht… Falls wirklich so ein Olsenbandending mit Falschgold gelaufen sein sollte. Bleibt positiv! Die Gedanken werden Realität.

  • @Dirk Rohde
    Es geht mir nicht um die Frage ob das Gold nun echt ist oder nicht. Das ist eigentlich der letzte Punkt in der Kette. Es geht in erster Linie um die logische Abfolge, auch bei Kriminellen und Betrug, der Handlungen seitens der BWF seit Dezember 2014/Januar 2015. Diese Vorgehensweise, unterstellt man, das sie betrogen haben, ergibt keine einzigen logisch nachvollziehbaren Schritt. Nichts an ihren Handlungen ergibt einen Sinn, außer SIE WOLLTEN AUSZAHLEN.

  • @Dirk Rohde Stimmt!Bei unseren anderen “ Fällen“ sind die Betrüger sofort in U.Haft gekommen-oder auf Kaution Frei.Bis auf einen,der hat sich ins Ausland verdrückt!

  • @Mats Müller Die Antworten würde ich auch gerne wissen!Gute Fragen.Hätte auch noch eine -wozu 4 t (falsch)Gold ? Was war damit geplant?ist doch unverkäuflich!

  • ich finde es wirklich bemerkenswert, das einige schon wissen wieviel Vermögenswerte noch da sind. Wirklich sensationell..warum wird dann die Mitteilung durch den Abwickler gemacht, das es noch einige Wochen dauern wird, bis alle Vermögenswerte ermittelt sind?

    Auch interessant das viele schon den „Fakt“ – 5% Echtgold – annehmen, was bisher eine reine Vermutung der Staatsanwaltschaft ist- mehr nicht..zumindestens ist diese Angabe nicht belegt und man kann sich dann ja immer noch drüber auslassen, wenn es denn Fakt wird….

    Ich hab diese Frage ja schon einmal weiter oben gestellt…ein renommiertes Wirtschaftsprüfungsinstitut erstellt ein Gutachten..und wiegt nur das Material und sonst nichts? Kein Belegeingang von einer Scheideanstalt oder sonst was? Was haben die denn da gemacht, mit Sonnensegel im Garten gesessen? :-)

    Warum dann der ganze Zirkus?

    Es gibt Defakto NICHTS Neues seit der Durchsuchung Ende Februar oder hab ich was verpasst?

  • @ Mats: Deine Fragen treffen den Punkt! Es macht überhaupt keinen Sinn.
    Auch knapp 4 Tonnen falsches Gold ergeben keinen Sinn, wenn lediglich ca. 1,6 Tonnen ausreichen würden. Warum mehr fälschen? Auch ist es merkwürdig, dass keine Inhaftierungen erfolgten. Wenn Betrug erfolgte und ermittelt wurde, dass Anlagegelder irgendwo beiseite geschafft wurden, worauf die StA keinen Zugriff hat, hätten mit Sicherheit Festnahmen stattgefunden. Hat es aber nicht. Und dieser Umstand lässt meines Erachtens hoffen, dass Geld da ist oder entsprechende Werte. Das Zögern der BaFin grenzt m.E. an Straffer eitel und, denn wenn betrogen wurde und das seit langem, hätte die BaFin viel früher einschreiten müssen um Anleger zu schützen. Für mich ist ein Betrug der BWF noch nicht amtlich. Vielleicht bekommen wir ja einen StA und BaFin Skandal. Denn eines ist doch sicher: Durch diese ganzen Aktionen wurde die BWF irreparabel beschädigt. Aber alles Spekulationen ohne handfestes Pack an….

  • @JulianW: Kupfer notiert momentan bei ca. 5.500 EUR, Blei bei ca. 1.700 EUR und Wolfram bei ca. 32.000 EUR – jeweils pro Tonne… Daß nur 200kg echt sind, ist bis jetzt überhaupt nicht „amtlich“!

  • Bisher sind die 200 kg nicht durch die Staatsanwaltschaft bestätigt worden – auch sind die verantwortlichen Personen in Berlin nicht festgenommen worden.
    Hier sollte in den nächsten Tagen eine Bestätigung kommen – wieviel von der 4 Tonnen sind echt ?

  • Es bleibt spekulativ, wem gehört wie viel Gold, wie viel Geld lagert auf Konten?
    (die wollten ja zurückzahlen). Ich fürchte, dass am Ende für die Anleger fast nix mehr rauskommen wird. Aber auch das ist Spekulation.

  • Ja es sind nur 6,4 Millionen an echtem Gold. Was gibt es eigentlich für Wolfram oder Kupfer oder Blei das Kilogramm? Diese Frage könnte man ja auch sarkastisch stellen?

  • Richtig es sind nur rund 6,5 Millionen Euro aber da gibt es ja angeblich noch die Immobilien? Die sollen 13 Millionen Wert sein. Gehören die der BWF Stiftung.

  • 200 kg Gold brächten ca. 6 Mio. Euro. Aber gehören sie überhaupt der BWF-Stiftung?
    Zu der dritten Mitteilung von Dr. Bernsau ist festzustellen, dass diese offenbar an die Adresse all jener Anleger geht, die jetzt z.B. mit Hilfe von Anwälten versuchen, sich bei einer möglichen späteren Zuteilung der hoffentlich reichlich verbliebenen Werte Vorteile zu verschaffen. So lange es „nur“ um die Abwicklung geht, ist damit meines Erachtens einigermapßen Klarheit geschaffen worden. Bei einer möglichen und inzwischen sogar wahrscheinlichen Insolvenz sieht die Sache allerdings wohl anders aus!

  • Die BWF stand von Anfang an in der Kritik, das Konzept wurde kritisiert und der Verdacht auf unerlaubtes Geschäft geäußert. Mit Sicherheit wurde davon der Bafin einiges zugespielt, Betreff Prüfung. WIESO UNTERNAHM DIE BAFIN MEHR ALS 3 JAHRE NICHTS???
    Dann plötzlich die Kehrtwende und die BWF muß oder löst im Einvernehmen mit der Bafin alle Verträge auf. WIESO SCHREIBT DIE BWF ALLE KUNDEN AN, BEZIEHT SICH AUF DIE BAFIN UND BIETET JEDEM KUNDEN DIE AUSZAHLUNG AN?? WIESO PLATZT DANN NACH MEHR ALS 3 WOCHEN, ZEIT GENUG UM ZU VERSCHWINDEN+ KONTEN ZU RÄUMEN, BESAGTE BAFIN UND STAATSANWALTSCHAFT IN DIE AUSZAHLUNG UND BÜROS??
    WIESO WURDE SEITENS BWF EIN NEUES PRODUKT VORGESTELLT, ANTRÄGE UND WERBUNG GEDRUCKT, WENN MAN GENAU WEIß, WIR KÖNNEN NICHT AUSZAHLEN UND ES IST VORBEI??
    Man kann es drehen und wenden wie man will, es ergibt keinen Sinn.

  • @sasha
    Lieder sind es nur 7Mio Euro ……
    Und das Problem ist wohl auch ,, ist gerade das echte Gold im Eigentum der BWF-Stiftung….das scheint ja auch alles überprüfungswürdig zu sein.
    Aber nach wie vor – alles Spekulation …was ist der Wahrheitsgehalt hierin – wurden tatsächlich 3,8 t Falschgold gelagert ???? Für mich immer noch unvorstellbar …

  • Vielleicht kann man die immens wirkende Zahl von 120 Beamten relativieren. Es sind laut Presse alleine in Berlin vier Gebäude und in Köln ein Geschäftsbereich der BWF zeitgleich durchsucht worden. Die Gesamtzahl 120 bezieht sich m.E. auch auf die Anzahl der Beamten, die in Berlin und Köln eingesetzt waren. Je nach der Größe des Objektes werden mal mehr oder weniger Beamte zur äußeren Absperrung ( Ausfahrten Hinterausgänge Balkons etc.) sowie innerhalb des Gebäudes pro Stockwerk und zur Eigensicherung eingesetzt. Eine kleine Gruppe durchsucht, ein Trupp dokumentiert, ein paar Beamte verbringen vielleicht Akten zu den Fahrzeugen. Bei fünf Objekten macht das rechnerisch 24 Beamte ( mit den oben geschriebenen Aufgaben ) pro Objekt und jeweils einen Beamten der Bafin..( ich glaube die Zahl fünf gelesen zu haben) Das ist meiner Meinung nach nicht sehr gewaltig. Weiter sind alle Behörden in den letzten Jahren personell geschrumpft worden. Die Ermittler haben bestimmt jeder eine Anzahl von Fällen parallel zu bearbeiten, alle müßen rechtssicher und beweiskräftig ermittelt und der Staatsanwaltschaft vorgelegt werden. Das ist eine hohe Belastung. Daher ist eine Nachrichtensperre von zwei Monaten (wenn es dabei bleibt) zwar nicht beruhigend für die Anleger, aber so verschafft sich die Behörde luft. Lieber habe ich einen gründlich ermittelten Fall, wenn es denn einen gibt, bei denen dann Ross und Reiter zur Verantwortung gezogen werden, als ein Verfahren dass Verfahrensfehler aufweist und es dann heisst „Im Zweifel für den Angeklagten“

  • @KlausM
    Nein, so einfach ist das nicht, aber ich habe die Info aus erster Hand.

    Zum Thema Gold prüfen:
    Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Echtheit zu prüfen, aber letztlich ist nur deren Kombination sicher.

    – Die Röntgenfluoreszenzanalyse (RFA)
    Sehr sicher, dringt aber nicht sehr tief, so dass ein gefüllter Barren nicht eindeutig identifiziert werden kann.

    – Der Säuretest
    Recht verbreitet, aber ebenfalls nur oberflächlich.

    – Archimedisches Wiegen
    Recht zuverlässig, sofern nicht gerade Wolfram als Ersatzstoff gewählt wurde, denn das hat nahezu das gleiche spezifische Gewicht.

    – Ultraschall
    Dadurch lässt sich sehr gut die Homogenität des Barrens testen. Wolframeinlagen werden so schnell sichtbar.

    – Magnet-Test
    Gold ist nicht magnetisch, Wolfram schon. Ein starker Magnet bringt deutliche Ergebnisse.

    Letztlich ist nur die Kombination mehrerer Verfahren wirklich aussagekräftig. Und wenn man das bei jedem Teil macht, dauert das seine Zeit.

  • @Werner: Woher haben Sie die Information? Ich kann mir schwer vorstellen, daß man einfach so bei der Scheideanstalt anrufen, und mal eben die Geschäftsbeziehungen erfragen kann…

  • Ich bin absoluter Laie in Sachen Gold…zumindestens was die Beurteilung der Echtheit anbelangt. Im Netz ist zu lesen das das genannte Gold von Scheideanstalten bzw. Prägeanstalten vertrieben wird. Ok, wenn die technischen Mittel für einer körperliche Prüfung des Goldes nicht ausreichen…was ist denn mit den Belegen dieser Anstalten für den Erwerb? Ich frag mich ehrlich was da dann geprüft worden sein soll?

  • Also ich bin absoluter Laie was Echtheit von Gold betrifft. Wenn ich richtig gelesen habe werden diese Barren von verschiedenen Präge und Scheideanstalten hergestellt…da stellt sich mir die Frage was wurde geprüft? Wenn eine Goldprüfung rein technisch nicht möglich war dann müssen doch die entsprechenden Belege vorgelegen haben

  • In dem besagten Video sind Barren von Heraeus und Umicore zu sehen. Beide Unternehmen haben bestätigt, dass keine Geschäftsbeziehung zur BWF-Stiftung oder TMS Dienstleistungs GmbH besteht oder bestanden hat. Da mag sich jeder seinen Reim drauf machen. :-(

  • Das es keine Festnahmen gegeben hat, begründet den Verdacht, dass es keinen Haftgrund gibt. Keine Fluchtgefahr und keine Verdunkelungsgefahr. Das lässt vermuten, das keine Gelder „weggeschafft“ wurden. Das Schweigen der StA lässt Raum für viele Spekulationen und ist sehr unbefriedigend für die Anleger. Vieles ergibt für mich keinen Sinn. 4 Tonnen Falschgold oder 3,8? Warum konnte man sagen, dass 200 kilo echt sind, aber noch gar nicht geprüft wurde? Viele Fragen, die nur die StA beantworten kann. Was steckt dahinter? Eines steht aber fest, die StA fliegt dort nicht mit grossen Besteck ein, wenn nicht „etwas“ an der Geschichte dran ist. Was genau da dran ist, auf diese Antwort müssen wir noch warten und das ist das Unbefriedigende daran.

  • Die Bafin muss wohl nichts finden, die haben lediglich bestimmt, dass das (aus deren Sicht) nicht zulässige Geschäft rückabzuwickeln ist. Schön wäre, wenn die Staatsanwaltschaft auch nichts finden würde (das würde dann heißen, dass keine Betrügereien vorhanden sind).

    Wenn ich ein Betrüger im großen Stil wäre und Betrug in 2 stelligem Millionenbetrug zu meinen Gunsten vorgenommen hätte, würde ich nicht warten, bis die mich in Ketten legen. Ist weiterhin komisch, dass scheinbar noch niemand in Untersuchungshaft ist.

  • Wenn jedes einzelne Goldstück/ Barren / Tafel geprüft werden muss, die in dem Video zusehen waren (wenn es denn der Goldbestand war) denke ich schon dass es eine Weile dauern kann. Bin allerdings kein Fachmann wie lange ein Prüfungsvorgang einer Goldeinheit dauert. Zusätzlich so denke ich, muß das dazugehörige Zertifikat geprüft werden. Letztendlich muß vermutlich zu jedem Stück ein Prüfungsprotokoll/ Dokumentation erstellt werden, da es sich um Ermittlungen eines Strafverfahrens handelt.
    Das letzendlich noch niemand festgenommen wurde, kann daran liegen, dass die Ermittler erst jemanden konkret ermitteln müßen, der die strafbare Handlung begangen hat. Ich kann nur hoffen dass die Verantwortlichen der BWF sehr intensiv, wie angekündigt, mit der Polizei / Bafin zusammenarbeiten. Je schneller und umfangreicher Geldbewegungen etc. plausibel erläutert werden können umso weniger Ermittlungsaufwand ist notwendig.

  • Ein weiterer interessanter Punkt sind die beiden Konten der BWF. Um ein Konto zu prüfen braucht der beauftragte Rechtsanwalt keine 5 Minuten. Aber nicht mal zu einer mystischen Aussage reicht es. Zum Besipiel:“ Auf den uns bekannten Konten der BWF befindet sich ein hoher Geldbetrag oder eben nicht“.

  • Dass noch niemand verhaftet worden ist, lässt darauf schließen, dass bislang noch nicht bealstbar ein Betrug nachweisbar ist. Das lässt ein wenig hoffen, andererseits spricht der Verwalter ja schon in seiner Information darüber, dass der Verdacht auf Falschgold besteht. Dass die BAFin erst so spät auf Rückabwick,ung besteht, ist echt keine Heldentat. Allerdings empfinde ich es als viel schlimmer, dass der Betrugsverdacht doch sehr stark ist. Wenn da Betrug vorgenommen worden ist, muss man der BAFIn noch dankbar sein, dass sie eingegriffen hat. Alles Spekulation…

  • Auch für mich hat sich nach den Aussagen des Pressesprechers der Staatsanwaltschaft die Zahl der ungeklärten Fragen und Merkwürdigkeiten eher noch vergrößert. Beispiel Gold: Hätte es unmittelbar nach der Razzia die Erklärung „wir haben den Verdacht, dass ein Großteil des Goldes unecht ist“ gegeben, könnte man dies noch nachvollziehen. Doch warum werden, garantiert ohne genaue Prüfung, sofort 200 kg Echtgold angegeben? Vielleicht war diese Zahl Inhalt der vorherigen Anzeige? Fragen, Fragen, Fragen…

  • Ich stimme hier @sailer absolut zu.

    Dauernd kommt von Seiten der BaFin, dem Staat und der Politik……..

    DIE VERBRAUCHER UND ANLEGER MÜSSEN BESSER GESCHÜTZT WERDEN; ES KOMMEN STÄNDIG NEUE AUFLAGEN IN DER FINANZ- UND VERSICHERUNGSBRANCHE ANGEBLICH ZUM SCHUTZE DER VERBRAUCHER UND ANLEGER…….UND DANN HAT ES DIESER OBEN GENANNTE KREIS NACH 14 TAGEN NICHT MAL FÜR NÖTIG DIESE ÜBER 6000 KUNDEN MIT CA. 50 MIO.
    ANLAGEVOLUMEN NACHHALTIG ZU INFORMIEREN.
    DITO…..BANANENREPUBLIK DEUTSCHLAND!!!!!

  • 1. Wieso gibt es seitens der Staatsanwaltschaft Berlin keinerlei Statements ?
    2. Wie sollen am ersten Tag die angeblichen 200 kg Gold bestätigt worden sein – ohne die gesamten 4 Tonnen einer Prüfung zu unterziehen ?
    3. Wieso gibt es aktuell keine Festnahmen – nicht einmal U-Haft der Verantwortlichen – i.d.R in so einem Fall immer üblich – wenn doch alles so kriminell ist ?
    4. Heute sind insgesamt 14 Tage vergangen, ohne nur eine werthaltige Information zu bekommen !
    LIEBE BEHÖRDEN – DENKEN SIE AUCH BITTE MAL AN DIE ÜBER 6.000 ANLEGER, DIE GOLD ALS SONDERVERMÖGEN ÜBER DIE STIFTUNG GEKAUFT HABEN !
    LIEBE BAFIN – DAS GESCHÄFTSMODELL DER STIFTUNG IST IHNEN JA NICHT ERST EIN PAAR TAGE BEKANNT !
    BANANENREPUBLIK DEUTSCHLAND

  • na ja , manche Fälschung mag man wohl sofort erkennen ohne , dass man dafür spezielles Prüfgerät benötigt. Ertaunlich erscheint mir aber, dass einerseitseine Nachrichtensperre verhängt sein soll, andererseits aber dann doch (wenn auch dünne) Äusserungen gegeben werden. Der Verdacht auf Unechtheit wird ja sogar vom Abwickler genannt. Ich persönlich halte alles für Spekulation, wobei ich aufgrund der Informationen schon dahin tendiere, dass erhebliche Ungereimtheiten zum Nachteil der Anleger vorhanden sein sollten.

  • Hallo Herr Bremer, die Aussage mit den 200 kg haben wir ja nun schon öfter gehört und sie eignet sich ja auch gut, um weiter die Diskussion anzuheizen. Haben Sie denn auch eine Antwort bekommen, auf welche Analyse sich die Aussage von Herrn Steltner stützt? Ich habe gehört, dass bei der BWF sehr viele Goldbarren mit eigenem BWF-Logo lagerten. Kann es sein, dass daraus geschlossen wurde, dass diese Barren nicht echt sind? Es heißt nach wie vor, dass noch keine Prüfung stattgefunden hatte. Wie kann denn die Falschheit des fast gesamten Goldes taggleich ohne Prüfung festgestellt worden sein? Warum gibt es da fast 14 Tage später nur eine Nachrichtensperre und keine Erklärung? Es wäre schön, wenn Sie uns eine Mitteilung geben können, was Herr Steltner dazu gesagt hat.

  • @Burkhard
    Warum schon wieder???? Nun ganz einfach, weil Menschen mit krimineller Energie, solltes es sich bewahrheiten, einen ganz erheblichen Prozentsatz unserer Gesellschaft ausmachen. Von Politikern der Regierungen angefangen, die Beispiele über Korruption,Bestechung usw. aufzuzählen, würde den Rahmen sprengen, über alle Schichten unserer Geselllschaft. Es ist der Mensch, egal in welcher Gesellschaftsform, der seinen Mitmenschen Schaden zufügt. Bewusst zufügt. Kein Gesetz konnte das bisher und wird es auch nie verhindern. Dabei wäre es so einfach. Der Mensch müßte sich ändern. Da habe ich leider wenig Hoffnung. Ein Blick in unsere Geschichte sagt alles.

  • Ich kann dem Herrn Pieczka da nur vollstens zustimmen…

    dann lagern also 3,8 Tonnen falsches Gold bei der Bundesbank? …hmm seltsam.Warum denn eigentlich, dann würde ja die Aservatenkammer bei der Polizei auch ausreichen.
    Viel entscheidender wird doch hier aber die Frage sein, ob die Anlegergelder welche ja angeblich bereits kurz vor der Auszahlung gestanden haben auf den Konten liegen oder gelegen haben.

    Anmerkung der Redaktion:
    Es ist schon erstaunlich wie sich manche Kommentatoren mit der Asservatenkammer der Berliner Polizei auskennen, vor allem der Größe. Aber ist das nicht eigentlich ganz einfach, bieten Sie doch Ihre Garage oder Keller zur Lagerung des falschen Goldes an. Dann könnten Sie ja das Gold nochmals nachprüfen im Interesse der Anleger. Was halten Sie von dem Vorschlag?

  • Wenn ich das richtig beurteile,wars das wohl!!!Wieder reingelegt und wieder hat man kaum Chancen sein Geld wieder zu bekommen!Das wird sich wieder Jahre hinziehen und rauskommen wird nichts.Warum sind wir Anleger eigentlich immer die Dummen?Wurde doch als sicher verkauft!

  • An die Redaktion
    Wie ich die letzten Tage bei einem anderen Beitrag von Ihnen schon mal geschrieben habe………“immer schön Öl in Feuer giessen“…….

    Was wollen Sie mit dem Artikel bezwecken…….Sie schreiben viele Zeilen und Sätze und sagen absolut nichts aus……sie schreiben sogar im letzten Satz selbst ……sie wissen dass sie jetzt nichts wissen………

    Eines ist ja wohl sicher, wenn Nachrichtensperre (wie Sie schreiben) von Seiten der Staatsanwaltschaft dann erfährt auch „dieBewertung“ NICHTS!!!!!!!!!

    Alles andere ist nur Gequatsche von Ihnen.

    Ihre Artikel sind zum Teil ganz gut, aber das was Sie hier in Sachen BWF mittlerweile vom Stapel lassen ist nur noch „Sondermüll“
    (hatte ja auch die letzten Tage in Sachen BWF fast keiner mehr was geschrieben, dann war´s wohl von Ihnen wieder mal überfällig)

    Und jetzt nochmal zur angeblichen Aussage vom Pressesprecher Herrn Steltner…….diese Aussage Stand ja so wohl schon am Tag der Razzia den 25.2. im Berliner Kurier zu lesen……..letzte Woche hatten Sie laut Abwicklerseite Dr. Bernsau noch nicht mal mit der Prüfung des Goldes begonnen aber eine Woche zuvor wußte man schon das nur 200 kg echt sind…….SUPERWITZ!!!

    Vielleicht war es ja nur so das der Grund der Razzia am 25.2. der war, das eventuell nur ein geringer Teil des Goldes im Tresor echt waren,……den wegen KWG und Einlagengeschäft wird es keine Razzia mit 120 Personen gegeben haben.

  • Wieso kann man sofort 200 Kg als echtes Gold erklären und für die Prüfung des anderen Bestandes braucht man ewig? Eigentlich ist die Aussage des Herr Steltner für die „Katz“. Nichts was Anleger auch nur einen Millimeter weiter bringt.

  • Es bleibt die Hoffnung, dass die BWF das Gold veräussert hat um die Verträge rückabzuwickeln zu können. Dann sollte das Geld da sein. Das wäre eine logische Erklärung. Abwarten, was weiter passiert. Die Frage ist, warum das Falschgold…ich ahne böses….

  • Ist die Aussage von Herrn Steltner denn belastbar ? Das bedeutet ja – das ca. 3,8 Tonnen falsch wären ??? Und dann läuft Herr Saik noch frei in Berlin rum ?
    Was macht die Justiz in Berlin da ???

    Anmerkung der Redaktion:
    Nun, wenn eine Aussage eines Staatsanwaltes nicht mehr belastbar ist……………..dann……………………weiss ich es auch nicht mehr.

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