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BWF-Stiftung: Es gibt weitere Anfechtungen von Provisionen des Insolvenzverwalters

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Wir hatten ja schon darüber berichtet, aber mittlerweile sind uns noch weitere Anfechtungen des Insolvenzverwalters der BWF-Stiftung, Herr Rechtsanwalt Laboga von der Kanzlei Kübler, bekannt geworden. Dabei scheint er sich insgesamt auf größere Summen und Vertriebe in leitender Funktion zu konzentrieren (Maklerbetreuer oder Gruppenleiter). Hierbei geht es um Beträge zwischen 40.000 Euro bis über 100.000 Euro. Wir haben Vertriebsanwalt Daniel Blazek dazu befragt, der alle Ansprüche für seine Mandanten zurück gewiesen hat. Seiner Ansicht nach ist es gewagt, den Vertrieben zu unterstellen, dass sie von der Benachteiligung durch die Provisionszahlungen gewusst haben müssen. Denn das setze voraus, dass Kenntnis davon vorlag, dass das Gold nicht echt war und die Bestände nicht ausreichen, um die Verbindlichkeiten gegenüber den Anlegern zu erfüllen. Doch dabei wurden die Vertriebe genauso getäuscht wie die Anleger und sogar eine bekannte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Es gab regelmäßige Bestätigungen über den Goldbestand eines Wirtschaftsprüfers. Man konnte sich die Barren vor Ort ansehen. Darüber hinaus glaubt Anwalt Blazek, dass die Vertriebe das geforderte Geld ohnehin nicht aufbringen können. Die meisten wurden bereits existenzbedrohend in Anspruch genommen von Anlegern. Man wird sehen, wie die Prozesse ausgehen. Fest steht aber bereits jetzt, dass sie eine Masse Geld kosten werden.

3 Kommentare

  • Habs doch schon gesagt und jeder der einigernaßen klar denken kann, kommt zum selben Schluß. Ein Insolvenzverfahren, zumindest hier in Deutschland, ist der Jackpott, der Sechser mit Zusatzzahl, ein Geldscheißer für jeden Anwalt. Welches Interesse soll der daran haben, diese Eierlegenewollmilchsau vorher zu schlachten, sprich die Anleger mit den noch vorhandenen Geldern zu „tröste“?? KEINS!!

  • Nach 2 Jahren sollte die Insolvenzverwaltung doch mal Klarheit über alle Vermögenswerte der BWF Stiftung inkl. der Immobilien und Grundstücke haben.

  • Der letzte Satz ist entscheidend! Es entsteht immer mehr der Eindruck, dass das hier eine „never ending story“ wird. Was kommt als nächstes? Ich hatte es schon einmal prognostiziert: Womöglich wird so lange prozessiert, bis das ja durchaus vorhandene Anlegergeld aufgebraucht ist. Zum Nutzen von wem?

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