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BVT Concentio Vermögensstrukturfonds I GmbH & Co. Geschlossene Investment KG – die auf den ersten Blick gute Bilanz

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Die aber dann auf den 2. Blick zu einer schlechten Bilanz wird. Schaut man sich die Gewinn- und Verlustrechung an, dann erkennt man als Leser sehr schnell, dass die Gesellschaft nur Dank „Erträgen aus Neubewertungen“ einen Gewinn ausweisen kann, wobei die Aufwendungen für diese Neubewertungen aus unserer Sicht sehr hoch sind. Fast 300 TDE dafür aufzurufen, ist schon heftig. Das sollten die Anleger einmal kritisch hinterfragen.

BVT Concentio Vermögensstrukturfonds I GmbH & Co. Geschlossene Investment KG

Neutraubling

Jahresabschluss zum 31.12.2019

JAHRESBERICHT

zum 31. Dezember 2019

Bilanz zum 31.12.2019

Aktiva

31.12.2019 31.12.2018
Investmentanlagevermögen EUR EUR
A. Aktiva
1. Beteiligungen 31.251.696,33 28.007.036,20
2. Geleistete Anzahlungen auf Beteiligungen 2.261,00 0,00
3. Barmittel und Barmitteläquivalente
a) Täglich verfügbare Bankguthaben 2.565.990,06 4.814.454,82
4. Forderungen
a) Forderungen an Beteiligungsgesellschaften 0,00 0,00
b) Andere Forderungen 0,00 0,00
Summe Aktiva 33.819.947,39 32.821.491,02

Passiva

31.12.2019 31.12.2018
Investmentanlagevermögen EUR EUR
B. Passiva
1. Rückstellungen 15.232,00 13.328,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
a) aus anderen Lieferungen und Leistungen 4.651,69 6.036,92
3. Sonstige Verbindlichkeiten
a) gegenüber Gesellschaftern 17.375,41 20.099,70
b) Andere 54.948,84 104.229,33
4. Eigenkapital
a) Einlagenkonto 36.215.000,00 36.215.000,00
b) Verlustkonto -5.400.855,23 -5.093.413,02
c) Auszahlungskonto -3.980.584,14 -2.333.134,68
d) Kapitalrücklage 1.810.750,00 1.810.750,00
e) Nicht realisierte Gewinne/Verluste aus der Neubewertung 5.083.428,82 2.078.594,77
Summe Passiva 33.819.947,39 32.821.491,02

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2019

2019 2018
EUR EUR
Investmenttätigkeit
1. Erträge
a) Zinsen und ähnliche Erträge 133.333,46 129.129,90
b) Sonstige betriebliche Erträge 3.137,49 6.474,46
Summe der Erträge 136.470,95 135.604,36
2. Aufwendungen
a) Verwaltungsvergütung -313.349,00 -236.154,66
b) Verwahrstellenvergütung -17.779,96 -17.514,89
c) Prüfungs- und Veröffentlichungskosten -13.328,00 -13.328,00
d) Sonstige Aufwendungen -99.456,20 -111.990,26
Summe der Aufwendungen -443.913,16 -378.987,81
3. Ordentlicher Nettoertrag -307.442,21 -243.383,45
4. Realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres -307.442,21 -243.383,45
5. Zeitwertänderung
a) Erträge aus der Neubewertung 3.300.856,50 2.153.972,70
b) Aufwendungen aus der Neubewertung -296.022,45 -567.165,65
Summe des nicht realisierten Ergebnisses des Geschäftsjahres 3.004.834,05 1.586.807,05
6. Ergebnis des Geschäftsjahres 2.697.391,84 1.343.423,60

Anhang für das Geschäftsjahr 2019

1. Allgemeine Informationen zum Unternehmen

Die BVT Concentio Vermögensstrukturfonds I GmbH & Co. Geschlossene Investment KG, Neutraubling, (Concentio KG) ist ein geschlossener inländischer Publikums-AIF im Sinne des § 1 Abs. 5 KAGB. Die Gesellschaft ist seit dem 28. März 2014 im Handelsregister A des Amtsgerichts Regensburg unter der Nummer HRA 8996 eingetragen. Die Umfirmierung in eine Investmentkommanditgesellschaft erfolgte mit Gesellschafterbeschluss vom 24. Oktober 2014 und wurde am 17. Februar 2015 im Handelsregister des Amtsgerichts Regensburg eingetragen.

Persönlich haftende Gesellschafterin (Komplementärin) der Investmentkommanditgesellschaft ist die Concentio Beteiligungs GmbH, Neutraubling. Die Komplementärin hat ein gezeichnetes Kapital von 25.000,00 Euro. Geschäftsführende Kommanditistin der Investmentkommanditgesellschaft ist die Concentio Management GmbH, Neutraubling, die mit einem gezeichneten Kapital von 25.000,00 Euro ausgestattet ist.

2. Rechnungslegungsvorschriften

Der Jahresabschluss wird nach den Vorschriften des § 158 Satz 1 in Verbindung mit § 135 des Kapitalanlagegesetzbuchs (KAGB) in Verbindung mit den handelsrechtlichen Vorschriften des Ersten Unterabschnitts des Zweiten Abschnitts des Dritten Buchs des Handelsgesetzbuches (HGB), d. h. nach den Vorschriften der §§ 264 ff. HGB und nach den Vorschriften der Verordnung über Inhalt, Umfang und Darstellung der Rechnungslegung von Sondervermögen, Investmentaktiengesellschaften und Investmentkommanditgesellschaften sowie über die Bewertung der zu dem Investmentvermögen gehörenden Vermögensgegenstände (KARBV) aufgestellt. § 264 Abs. 1 Satz 4, Abs. 3, 4 und § 264b HGB sind nicht anzuwenden. Die größenabhängigen Erleichterungen nach § 274a HGB wurden in Anspruch genommen.

Die Concentio KG unterliegt als inländischer Publikums-AIF im Sinne des § 1 Abs. 5 KAGB in Verbindung mit § 2 KAGB den Vorschriften des KAGB, der KARBV und der delegierten Verordnung (EU) Nr. 231/2013 (AIFMVO). Folglich unterliegt die Concentio KG gemäß § 5 Abs. 1 KAGB der Aufsicht durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin).

Die Gliederung der Bilanz erfolgt entsprechend der Vorgaben des § 21 Abs. 4 KARBV in Staffelform, die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung entsprechend des § 22 Abs. 3 KARBV in Staffelform. Da es sich bei der Concentio KG um eine extern verwaltete Investmentkommanditgesellschaft handelt, verfügt diese nur über Investmentanlagevermögen und generiert nur Aufwendungen und Erträge aus dieser Investmenttätigkeit.

3. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in Euro aufgestellt. Für die Bewertung des Investmentanlagevermögens gelten die Vorschriften der §§ 271 in Verbindung mit 168, 169 und 216 KAGB sowie der §§ 26 bis 34 KARBV. Die derigo GmbH & Co. KG (KVG) hat als externer Verwalter eine Bewertungsrichtlinie erstellt und für die Gesellschaft Bewertungsverfahren und Grundsätze, die der Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden sowie der Berechnung des Nettoinventarwertes zugrunde liegen, festlegt.

Die Gesellschaft investiert gemäß Anlagebedingungen in Anteile an anderen geschlossenen Alternative Investmentfonds (AIF) sowie Beteiligungen an Unternehmen und Objektgesellschaften. Diese Anteile und Beteiligungen werden weder zum Handel an der Börse noch an einem organisierten Markt einbezogen sein, so dass gemäß § 168 Abs. 3 KAGB die Verkehrswerte zugrunde gelegt werden. Diese Verkehrswerte werden nach geeigneten Bewertungsmodellen unter Berücksichtigung der aktuellen Marktgegebenheiten ermittelt.

Die Gesellschaft verwendet als Datenbasis unter anderem die testierten Vermögensaufstellungen sowie den Jahresabschluss bzw. Jahresbericht. Das eingesetzte Bewertungsverfahren wird bei der derigo GmbH & Co. KG als Kapitalverwaltungsgesellschaft dokumentiert und in regelmäßigen Abständen auf dessen Angemessenheit überprüft. Unter Beachtung dieser Richtlinie erfolgten die im Folgenden beschriebenen Bewertungen.

Die erworbenen Beteiligungen werden zum Verkehrswert angesetzt. Entsprechend § 261 Abs. 6 KAGB und der Bewertungsrichtlinie der KVG wird der Wert der Beteiligungen vor Erwerb von einem externen Gutachter in Euro ermittelt. Als Verkehrswert ist grundsätzlich der Wert zu Grunde zu legen, der sich bei sorgfältiger Einschätzung nach geeigneten Bewertungsmodellen unter Berücksichtigung der aktuellen Marktgegebenheiten ergibt (§ 168 Abs. 3 KAGB in Verbindung mit § 28 Abs. 1 KARBV). Bei der Ermittlung des Verkehrswerts der Beteiligungen zum Bilanzstichtag werden geprüfte Vermögensaufstellungen und Jahresabschlüsse zum Erwerbszeitpunkt bzw. Bewertungsstichtag sowie Zwischenberichte der Beteiligungsgesellschaften zugrunde gelegt. Der Verkehrswert der Beteiligungen entspricht dem anteiligen Nettoinventarwert der Beteiligungsgesellschaft. In der Bilanz erfolgte der Ausweis der Gewinne bzw. Verluste aus der Neubewertung innerhalb des Eigenkapitals in den nicht realisierten Gewinnen oder Verlusten aus der Neubewertung.

Die Barmittel in Form der täglich verfügbaren Bankguthaben sind zum Nennwert zuzüglich zugeflossener Zinsen gem. § 29 Abs. 2 Satz 1 KARBV angesetzt.

Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und die Sonstigen Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag gem. § 29 Abs. 3 KARBV passiviert.

Die Kapitalanteile sind zum Nennwert angesetzt. Die Darstellung des Eigenkapitals erfolgt gemäß dem Gliederungsschema gemäß dem gesetzlichen vorgeschriebenen Formblatt aus § 21 Abs. 4 KARBV und § 264c HGB.

Der Zeitpunkt, ab welchem die Anleger als Gesellschafter anzusehen sind, bemisst sich nach den Regelungen des Gesellschaftsvertrages. Der Beitritt der Kommanditisten wird nach Annahme der Beitrittserklärung durch die Gesellschaft und Ausführung durch die Gesellschaft zum jeweiligen Monatsletzten wirksam, vorausgesetzt die jeweils gezeichnete Einlage und der Ausgabeaufschlag wurden spätestens an diesem Tag vollständig geleistet.

Zum Bilanzstichtag hatte die Investmentkommanditgesellschaft sonstige finanzielle Verpflichtungen i. S. d. § 285 Nr. 3a HGB:

TGBP
CD Clean Energy and Infrastructure III 21,5
TUSD
BVT Residential USA 10 327
TEUR
KGAL APF 3 211

4. Erläuterungen zu den Posten der Bilanz

Angaben zu den Beteiligungen gemäß §§ 158 S. 2, 148 Abs. 2 KAGB

Bis zum Stichtag 31. Dezember 2019 wurden folgende Beteiligungen an AIF nach § 261 Abs. 1 Nr. 5 und 6 KAGB sowie Beteiligungen an Objektgesellschaften nach § 261 Abs. 1 Nr. 3 KAGB gehalten:

Beteiligungen Nominalkapital in Mio. Zeitpunkt des Erwerbes Beteiligungshöhe nominal in Prozent Wert der
Beteiligung
Assetklasse
AVOLO Aviation GmbH & Co. Geschlossene Investment KG, Karlsruhe 86,75 USD 19.08.2015 1,73% 1.085.629,75 EUR Luftfahrzeuge
10.10.2016
Bouwfonds Private Dutch Parking Fund II GmbH & Co. geschlossene Investment KG, Berlin1) 55,09 EUR 12.10.2015 1,82% 715.668,26 EUR Immobilien
WealthCap Immobilien Deutschland 38 GmbH & Co. geschlossene Investment KG, München 81,09 EUR 16.10.2015 1,23% 1.403.292,76 EUR Immobilien
Hamburg Trust Deutschland 19 GmbH & Co. geschlossene Investment KG, Hamburg 21,79 EUR 24.11.2015 2,29% 686.218,80 EUR Immobilien
LHI Immobilien-Portfolio Baden-Württemberg I GmbH & Co. geschlossene Investment-KG, Pullach 21,67 EUR 31.12.2015 4,61% 1.163.354,49 EUR Immobilien
30.06.2016
BVT Residential USA 9 GmbH & Co. Geschlossene Investment KG, München1) 21,73 EUR 31.03.2016 4,60% 0,00 EUR Immobilien
Capital Dynamics Clean Energy and Infrastructure III LP, London1) 61,70 GBP 02.05.2016 0,80% 1.073.730,07 EUR Energie und Infrastruktur
BVT EWF 6 Objekt 1 GmbH & Co. KG, München 4,61 EUR 11.07.2016 10,00% 628.687,51 EUR Immobilien
BVT EWF 6 Objekt 2 GmbH & Co. KG, München 7,14 EUR 14.09.2016 6,00% 460.364,39 EUR Immobilien
Real Select Secondary GmbH & Co. Geschlossene
Investment KG, Neutraubling1)
8,10 EUR 01.10.2016 21,60% 1.546.611,82 EUR Immobilien
01.07.2017
26.06.2018
KGAL APF 3 GmbH & Co. geschlossene Investment KG, Grünwald 76,25 EUR 20.02.2017 3,93% 3.085.772,59 EUR Luftfahrzeuge
14.11.2017
Paribus Renditefonds XXVII GmbH & Co. geschlossene Investment-KG, Hamburg 22,00 EUR 06.04.2017 5,18% 1.010.850,00 EUR Immobilien
09.08.2017
Real Select Secondary Office GmbH & Co. Geschlossene Investment KG, Neutraubling1) 9,10 EUR 01.05.2017 21,98% 1.739.923,62 EUR Immobilien
01.10.2017
WealthCap Immobilien Deutschland 39 GmbH & Co. Geschlossene Investment KG, München 150,00 EUR 04.05.2017 1,00% 1.638.600,64 EUR Immobilien
Patrizia GrundInvest München Leopoldstraße GmbH & Co. geschlossene Investment-KG, Augsburg 31,09 EUR 20.06.2017 4,82% 1.765.317,09 EUR Immobilien
30.11.2017
d.i.i. 9. GmbH & Co. Geschlossene Investment-KG, Wiesbaden 89,90 EUR 13.07.2017 1,11% 786.073,41 EUR Immobilien
Capital Dynamics Clean Energy and Infrastructure VI, B SCSp, Luxembourg1) 68,03 USD 08.09.2017 5,14% 2.719.350,49 EUR Energie und Infrastruktur
Patrizia GrundInvest Mainz Rheinufer GmbH & Co. geschlossene Investment-KG, Augsburg 62,39 EUR 20.10.2017 3,20% 2.413.147,69 EUR Immobilien
BVT Residential USA 10 GmbH & Co. Geschlossene Investment KG, München1) 110,80 USD 29.12.2017 2,71% 2.194.474,09 EUR Immobilien
Wealthcap Immobilien Deutschland 40 GmbH & Co. Geschlossene Investment KG, München 71,00 EUR 17.04.2018 0,70% 554.652,36 EUR Immobilien
d.i.i. 14. GmbH & Co. Geschlossene Investment KG, Wiesbaden 40,00 EUR* 06.07.2018 1,25% 417.655,68 EUR Immobilien

* Zielvolumen
1) Die als indirekt bezeichneten Zielfonds werden mittelbar über die BVT Concentio VSF I GmbH gehalten. Nachrichtliche Angaben zu im Geschäftsjahr gezeichneten unmittelbaren und mittelbaren über Beteiligungen im Sinne des § 261 Abs. 1 Nr. 5 KAGB gehaltenen Vermögenswerten nach § 25 Abs. 5 KARBV:

Mittelbar gehaltene Beteiligungen an AIF über BVT Concentio VSF I GmbH:

BVT Residential USA 9 GmbH & Co. Geschlossene Investment KG, München

BVT Residential USA 9 beteiligt sich mit mind. 90 % an der Objektgesellschaft, Residences at Lakeway Commons Associates, LLP, die eine Wohnanlage „Residences at Lakeway Commons“ in ausgesuchter Lage in Shrewsbury, im Westen von Greater Boston, Massachusetts, USA entwickelt und veräußert. Die Anlage umfasst 5 Wohngebäude mit jeweils 2 bzw. 3 Stockwerken und insgesamt 250 Apartments, ferner 400 Parkplätze inklusive 35 Garagenstellplätze. „Lakeway Commons“ ist als Class-A-Apartmentanlage mit entsprechend gehobener Ausstattung und zahlreichen attraktiven Gemeinschaftseinrichtungen für die künftigen Mieter konzipiert. Die Wohnanlage wird Teil des gleichnamigen Projektentwicklungsgebiets, das auch die Erstellung von über 9.000 m2 an Einzelhandels- und Gastronomieflächen vorsieht, u.a. für eine Filiale des namhaften Bio-Supermarkt-Betreibers Whole Foods Market Inc. Die verkehrstechnische Anbindung an das Straßennetz und an öffentliche Verkehrsmittel ist ausgezeichnet. Die fertig entwickelte Immobilie wurde im Geschäftsjahr 2019 veräußert. Die Beteiligungsgesellschaft wird nach vollständiger Auskehrung aller Vermögenswerte und liquiden Mittel abgewickelt.

Vertragslaufzeit: bis 31.03.2025 mit Verlängerungsoption um einmal zwei Jahr

Capital Dynamics Clean Energy and Infrastructure III LP, London

Capital Dynamics Clean Energy and Infrastructure III Fonds (CEI Fonds) investiert in Onshore-Windkraftanlagen im Vereinigten Königreich von Großbritannien und Nordirland (im folgenden UK) und ggf. Irland. Der CEI Fonds hat bereits drei Investitionen in Onshore-Windkraftanlagen in UK getätigt. Darüber hinaus bestehen für weitere Projekte exklusive Erwerbsrechte. Die erforderlichen Baugenehmigungen für den Bau und Betrieb der Anlagen sind bereits gesichert. Die Marktbedingungen in UK und Irland gelten als sehr aussichtsreich, es handelt sich um zwei der windertragreichsten Regionen Europas. Die Onshore-Windkraft ist gemeinhin anerkannt als die gereifteste und kosteneffektivste Quelle von erneuerbarer Energie. Capital Dynamics ist ein weltweit agierender Assetmanager mit Investitionen in Private Equity und Clean Energy Infrastructure. Das aktuell von Capital Dynamics verwaltete bzw. administrierte Vermögen beträgt über 21 Mrd. USD.

Vertragslaufzeit: 10 Jahre ab final Closing, mit Verlängerungsoption um dreimal ein Jahr

Capital Dynamics Clean Energy and Infrastructure VI, B SCSp, Luxembourg

Capital Dynamics Clean Energy and Infrastructure VI ist eine Kommanditgesellschaft nach luxemburgischem Recht (SCSp). Investitionsziel ist der Aufbau eines Portfolios aus Anlagen zur Energieerzeugung aus Erneuerbarer Energie mit Standorten primär in Nordamerika und Europa. Bei den Anlagen soll es sich um in Betrieb befindliche (operational) oder baufertige Anlagen handeln. Die Energieerzeugung soll primär durch die etablierten Technologen Solar/Photovoltaik und Onshore-Windkraft erfolgen. Capital Dynamics ist ein weltweit agierender Assetmanager mit Investitionen in Private Equity und Clean Energy Infrastructure.

Vertragslaufzeit: 15 Jahre ab final Closing, mit Verlängerungsoption um dreimal ein Jahr

Real Select Secondary GmbH & Co. Geschlossene Investment KG, Neutraubling

Die Real Select Secondary Fund (RSS) baut ein ausgewogenes, breit diversifiziertes Portfolio aus geschlossenen Immobilienbeteiligungen mit Schwerpunkt auf den Nutzungsarten Einzelhandel, Logistik, Wohnen und Service-Immobilien auf, die er am Zweitmarkt erwerben wird. Solche Zweitmarkt-Investitionen ermöglichen signifikante Preis- und Informationsvorteile, dadurch können sich gegenüber einer Erstmarktinvestition Wirtschaftlichkeitsvorteile und Risikopuffer bei Marktschwankungen ergeben. RSS wird sich bei der Auswahl der Zweitmarkt-Investitionen vorwiegend auf Standorte in Deutschland und ausgewählte Länder der übrigen EU konzentrieren. Das Zweitmarkt-Portfolio bietet einen hohen Diversifizierungsgrad und gleichzeitig die Basis für ein Investment mit überdurchschnittlicher Wirtschaftlichkeitsperspektive.

Vertragslaufzeit: 31.12.2031, mit Verlängerungsoption bis 31.12.2035.

Real Select Secondary Office GmbH & Co. Geschlossene Investment KG, Neutraubling

Real Select Secondary Office Fund (RSSO) baut ein ausgewogenes, breit diversifiziertes Portfolio aus geschlossenen Immobilienbeteiligungen mit Schwerpunkt auf den Nutzungsarten Büro auf, die er am Zweitmarkt erwerben wird. Solche Zweitmarkt-Investitionen ermöglichen signifikante Preis- und Informationsvorteile, dadurch können sich gegenüber einer Erstmarktinvestition erhebliche Wirtschaftlichkeitsvorteile und Risikopuffer bei Marktschwankungen ergeben. RSSO wird sich bei der Auswahl der Zweitmarkt-Investitionen vorwiegend auf Standorte in Deutschland und ausgewählte Länder der übrigen EU konzentrieren. Das kompetent betreute Zweitmarkt-Portfolio bietet einen hohen Diversifizierungsgrad und gleichzeitig die Basis für ein Investment mit nachhaltig überdurchschnittlicher Wirtschaftlichkeitsperspektive.

Vertragslaufzeit: 31.12.2031, mit Verlängerungsoption bis 31.12.2035.

BVT Residential USA 10 GmbH & Co. Geschlossene Investment KG, München

BVT Residential USA 10 beteiligt sich mit mind. 90 % an US-Immobilien-Gesellschaften (Objektgesellschaften), welche die Entwicklung, Vermietung und Veräußerung von Class-A Apartment in Boston, Massachusetts, zum Geschäftszweck haben. Demgemäß hat sich BVT Residential USA 10 in 2017 mit jeweils 91,7 % an den Objektgesellschaften für „Vox on 2 Phase 2“ und „Forest Hills“ beteiligt. Es handelt sich hierbei um die Entwicklung von zwei Class-A Apartmentanlagen in Boston, Massachusetts. „Vox 2“ umfasst 320 Apartments und 240 Parkplätze, „Forest Hills“ 250 Apartments und 116 Parkplätze. Beide Wohnanlagen bieten darüber hinaus attraktive Gemeinschaftseinrichtungen wie zum Beispiel Clubhaus mit Vermietungsbüro, Swimming Pool, Fitness-Center und Grünanlagen. Im Dezember 2019 fand darüber hinaus das so genannte Signing für die dritte und letzte Investition der BVT Residential USA 10, „Innerbelt/Somerville“ mit geplanten 205 Apartments, statt. Signing bedeutet, die Beteiligung an der betreffenden Objektgesellschaft wurde erworben. Das Grundstücks-Closing findet nachgelagert, in 2020, statt. Es handelt sich hier ebenfalls um eine Mehrheitsbeteiligung, jedoch von unter 90 %, was durch einen entsprechenden Gesellschafterbeschluss in 2019 ermöglicht wurde. Vertragslaufzeit: bis 31.12.2027

Unmittelbar gehaltene Beteiligungen an AIF:

AVOLO Aviation GmbH & Co. Geschlossene Investment KG, Karlsruhe

Gesellschaftskapital
(gez. Kapital zum 31.12.2018)
86,75 Mio. USD
Flugzeugtyp Boeing 777-300ER
Bau- und Erwerbsjahr 2012/2014
Fremdfinanzierungsquote (max 60 % des Verkehrswertes der im Fonds befindlichen Vermögensgegenstände) 43,30 % (zum 31.12.2018)
Restlaufzeiten der Nutzungsverträge 5 Jahre und 11 Monate (zum 31.12.2018)
Andienungsrechte Es bestehen weder Andienungsrechte zugunsten der Investmentgesellschaft noch Vorkaufs- oder Ankaufsrechte Dritter, die bei planmäßigem Verlauf der Investmentgesellschaft zu einem vorzeitigen oder auf einen bestimmten Termin geplante Verkauf des Anlageobjektes führen.
Verkehrswert oder Kaufpreis (im Falle des § 271 Abs. 1 Nr. 1 KAGB) Kaufpreis: 168 Mio. USD
Verkehrswert: 125,3 Mio. USD (zum 31.12.2018)
Wesentliche im Berichtsjahr durchgeführte
Wartungsarbeiten
Keine/nicht bekannt

Bouwfonds Private Dutch Parking Fund II GmbH & Co. geschlossene Investment KG, Berlin

Gesellschaftskapital
(gez. Kapital zum 31.12.2018)
58,09 Mio. EUR
Grundstücksgröße Parkhaus Amersfoort: 365 Stellplätze;
Parkhaus Zaandem: 900 Stellplätze;
Parkhaus Amsterdam: 405 Stellplätze;
Parkhaus Breda: 300 Stellplätze;
Parkhaus Eindhoven: 350 Stellplätze;
Parkhaus Nieuwegein: 1450 Stellplätze
Art und Lage Sechs vermietete Parkhausimmobilien an regional verteilten Standorten in den Niederlanden, die sich überwiegend in Innenstadt sowie in einem Krankenhausstandort befinden
Bau- und Erwerbsjahr Parkhaus Amersfoort: 1983 (Sanierung 2010) / 2014; Parkhaus Zaandam: 2010/2013;
Parkhaus Amsterdam: 1998/2013;
Parkhaus Breda: 2004/2013;
Parkhaus Eindhoven: 2004/2013;
Parkhaus Nieuwegein: 2009/2013
Gebäudenutzfläche Parkhaus Amersfoort: 9.490 m2;
Parkhaus Zaandam: 23.400 m2;
Parkhaus Amsterdam: 10.530 m2;
Parkhaus Breda: 9.180 m2;
Parkhaus Eindhoven: 9.100 m2;
Parkhaus Nieuwegein: 37.700 m2
Leerstandsquote/Nutzungsausfallquote 0 % (zum 31.12.2018)
Fremdfinanzierungsquote (max 60 % des Verkehrswertes der im Fonds befindlichen Vermögensgegenstände) 39,42 % (zum 31.12.2018)
Restlaufzeiten der Nutzungsverträge Langfristig von bis zu 42 Jahren vermietet
Verkehrswert oder Kaufpreis (im Falle des § 271 Abs. 1 Nr. 1 KAGB) Parkhaus Amersfoort: Kaufpreis 8,90 Mio. EUR; Parkhaus Zaandem: Kaufpreis 33,13 Mio. EUR;
Parkhaus Amsterdam: Kaufpreis 12,80 Mio. EUR;
Parkhaus Breda: Kaufpreis 7,18 Mio. EUR; Parkhaus Eindhoven: Kaufpreis 6,87 Mio. EUR;
Parkhaus Nieuwegein: Kaufpreis 14,31 Mio. EUR
Anschaffungsnebenkosten 3,66 Mio. EUR (zum 31.12.2018)
Ergebnis der Wertgutachten
(zum 31.12.2018)
Parkhaus Amersfoort: 9,46 Mio. EUR; Parkhaus Zaandem: 34,01 Mio. EUR;
Parkhaus Amsterdam: 13,80 Mio. EUR;
Parkhaus Breda: 7,45 Mio. EUR; Parkhaus Eindhoven: 7,00 Mio. EUR;
Parkhaus Nieuwegein: 14,20 Mio. EUR
Bestands- und
Projektentwicklungsmaßnahme
Keine/nicht bekannt

WealthCap Immobilien Deutschland 38 GmbH & Co. geschlossene Investment KG, München

Gesellschaftskapital
(gez. Kapital zum 31.12.2018)
81,089 Mio. EUR
Grundstücksgröße Objekt Riem: 15.629 m2
Objekt Hufelandstraße: 9.950 m2
Objekt Hackerbrücke: 18.681 m2
Art und Lage Drei Immobilien in München: Business Center „ZOB München“ (Hackerbrücke/Arnulfstraße), Bürogebäude „Campus M“ (Hollerithstraße), Gewerbekomplex (Hufelandstraße)
Bau- und Erwerbsjahr Objekt Riem:2009/2013;
Objekt Hufelandstraße: 2001/2013;
Objekt Hackerbrücke: 2009/2014
Gebäudenutzfläche Objekt Riem: 20.549 m2/678 Stellplätze;
Objekt Hufelandstraße: 8.224 m2/82 Stellplätze;
Objekt Hackerbrücke: 24.604 m2/176 Stellplätze
Leerstandquote/Nutzungsausfallquote
(zum 31.12.2018)
Objekt Riem: 3,8 %;
Objekt Hufelandstraße: 0 %;
Objekt Hackerbrücke: 1,3 %
Fremdfinanzierungsquote (max 60 % des Verkehrswertes der im Fonds befindlichen Vermögensgegenstände) 44,19 % (zum 31.12.2018)
Restlaufzeiten der
Nutzungsverträge (zum 31.122018)
Objekt Riem: 0,9 bis 8 Jahre;
Objekt Hufelandstraße: 3,8 bis 4,8 Jahre;
Objekt Hackerbrücke: 0,5 bis 15,7 Jahre
Verkehrswert oder Kaufpreis (im Falle des § 271 Abs. 1 Nr. 1 KAGB) Objekt Riem: Kaufpreis 53,7 Mio. EUR
Objekt Hufelandstraße: Kaufpreis 20,5 Mio. EUR
Objekt Hackerbrücke: Kaufpreis 59,1 Mio. EUR
Anschaffungsnebenkosten 5,55 Mio. EUR (zum 31.12.2018)
Ergebnis der Wertgutachten (zum 31.12.2018) Objekt Riem: 62,10 Mio. EUR
Objekt Hufelandstraße: 25,80 Mio. EUR
Objekt Hackerbrücke: 80,60 Mio. EUR
Bestands- und
Projektentwicklungsmaßnahme
Keine/nicht bekannt

Hamburg Trust Deutschland 19 GmbH & Co. geschlossene Investment KG, Hamburg

Gesellschaftskapital
(gez. Kapital zum 31.12.2018)
21,742 Mio. EUR
Grundstücksgröße 3.953 m2
Art und Lage 7-geschossiges Bürogebäude in zentraler Innenstadtlage in Hamburg
Bau- und Erwerbsjahr 2015/2016
Gebäudenutzfläche Mietfläche: 9.552 m2 zzgl. 122 Kfz-Stellplätze
Leerstandquote/Nutzungsausfallquote (zum 31.12.2018) 0 %
Fremdfinanzierungsquote (max 60 % des Verkehrswertes der im Fonds befindlichen Vermögensgegenstände) 35,92 % (zum 31.12.2018)
Restlaufzeiten der Nutzungsverträge 9,4 Jahre (zum 31.12.2018)
Verkehrswert oder Kaufpreis (im Falle des § 271 Abs. 1 Nr. 1 KAGB) Kaufpreis 33,11 Mio. EUR
Anschaffungsnebenkosten 1,65 Mio. EUR (zum 31.12.2018)
Ergebnis der Wertgutachten 39,30 Mio. EUR (zum 31.12.2018)
Bestands- und
Projektentwicklungsmaßnahme
Keine/nicht bekannt

LHI Immobilien-Portfolio Baden-Württemberg I GmbH & Co. geschlossene Investment-KG, Pullach

Gesellschaftskapital
(gez. Kapital zum 31.12.2018)
21,665 Mio. TEUR
Grundstücksgröße Objekt Karlsruhe: 2.545 m2
Objekt Friedrichshafen: 1.994 m2
Objekt Freiburg: 3.397 m2
Art und Lage Objekt Karlsruhe: sechsgeschossiges Bürogebäude in Stadtteil Südweststadt (Büroteilmarkt Cityrand)
Objekt Friedrichshafen: Einzelhandelsgebäude im Zentrum
Objekt Freiburg: zwei Büro- und Geschäftshäuser nördlich des Zentrums
Bau- und Erwerbsjahr Objekt Karlsruhe: 1994/2014
Objekt Friedrichshafen: 1985 (Renovierung 1997)/2015
Objekt Freiburg:2017
Gebäudenutzfläche Objekt Karlsruhe: rd. 5.150 m2 sowie eine Tiefgarage mit 96 Duplexparkplätzen
Objekt Friedrichshafen: 6.204 m2
Objekt Freiburg: 3.990 m2 und eine Tiefgarage mit 70 Parkplätzen
Leerstandquote/Nutzungsausfallquote (zum 31.12.2018) Objekt Karlsruhe: 0 %
Objekt Friedrichshafen: 0 %
Objekt Freiburg: 0 %
Fremdfinanzierungsquote (max
60 % des Verkehrswertes der im Fonds befindlichen
Vermögensgegenstände)
38,84 % (zum 31.12.2018)
Restlaufzeiten der Nutzungsverträge Objekt Karlsruhe: Mietvertrag mit Stadt Karlsruhe bis 31.08.2024 mit Verlängerungsoption 2 x 5 Jahre; Mietvertrag mit E-Plus bis 31.12.2018 mit Verlängerungsoption 2 x 5 Jahre; Mietvertrag mit MCC bis 05.10.2019 mit jährlicher Verlängerungsoption; Mietvertrag mit ZTE bis 31.12.2018 mit Verlängerungsoption 2 x 3 Jahre; Mietvertrag mit G. Braun unbefristet mit jährlicher Verlängerungsoption
Objekt Friedrichshafen: C&A bis 30.04.2025 mit Verlängerungsoption 4 x 5 Jahre
Objekt Freiburg: Mietvertrag mit L& Z GmbH bis 28.02.2027 mit Verlängerungsoption 2 x 5 Jahre; Mietvertrag mit Weisenburger Bau GmbH bis 30.06.2027 mit Verlängerungsoption 2 x 5 Jahre
Verkehrswert oder Kaufpreis
(im Falle des § 271 Abs. 1 Nr. 1
KAGB)
Objekt Karlsruhe: Kaufpreis 8,83 Mio. EUR
Objekt Friedrichshafen: Kaufpreis 8,88 Mio. EUR
Objekt Freiburg: Kaufpreis 10,2 Mio. EUR
Anschaffungsnebenkosten 1,784 Mio. EUR (zum 31.12.2018)
Ergebnis der Wertgutachten
(zum 31.12.2018)
Objekt Karlsruhe: 11,10 Mio. EUR
Objekt Friedrichshafen: 10,60 Mio. EUR
Objekt Freiburg: 14,00 Mio. EUR
Bestands- und
Projektentwicklungsmaßnahme
Keine/nicht bekannt

BVT EWF 6 Objekt 1 GmbH & Co. KG, München

Gesellschaftskapital
(gez. Kapital zum 31.12.2019)
4,61 Mio. EUR
Grundstücksgröße 6.188 m2
Art und Lage Büro- und Laborgebäude in Langenfeld
Bau- und Erwerbsjahr 2001/2016
Gebäudenutzfläche Büro- und Laborfläche 4.772 m2 mit 110 Außenstellplätze
Leerstandsquote/Nutzungsausfallquote 0 %
Fremdfinanzierungsquote 44,7 % (zum 31.12.2019)
Restlaufzeiten der Nutzungsverträge bis 31.12.2026 vermietet
Verkehrswert oder Kaufpreis (im Falle des § 271 Abs. 1 Nr. 1 KAGB) Kaufpreis: 7,65 Mio. EUR
Anschaffungsnebenkosten 647 TEUR (zum 31.12.2019)
Ergebnis der Wertgutachten 8,77 Mio. EUR (zum 31.12.2019)
Bestands- und
Projektentwicklungsmaßnahme
Keine/nicht bekannt

BVT EWF 6 Objekt 2 GmbH & Co. KG, München

Gesellschaftskapital
(gez. Kapital zum 31.12.2019)
7,14 Mio. EUR
Grundstücksgröße 20.748 m2
Art und Lage Fachmarkzentrum in Blankenheim
Bau- und Erwerbsjahr 2004 (Modernisierung 2016) /2016
Gebäudenutzfläche 5.834 m2 mit 175 Außenstellplätze
Leerstandsquote/Nutzungsausfallquote 0 %
Fremdfinanzierungsquote 44,0 % (zum 31.12.2019)
Restlaufzeiten der Nutzungsverträge Mietvertrag mit REWE-Zentral AG: 15 Jahre ab Übergabe in 2016 Mietvertrag mit ALDI GmbH & Co. KG: bis 31.01.2032 Mietvertrag mit KIK Textilien und Non-Food GmbH: 10 Jahre ab Übergabe in 2016
Mietvertrag mit Dirk Rossmann GmbH: 10 Jahre ab Übergabe in 2016
Verkehrswert oder Kaufpreis (im Falle des § 271 Abs. 1 Nr. 1 KAGB) Kaufpreis: 12,12 Mio. EUR
Anschaffungsnebenkosten 995 TEUR (zum 31.12.2019)
Ergebnis der Wertgutachten 12,24 Mio. EUR (zum 31.12.2019)
Bestands- und
Projektentwicklungsmaßnahme
Keine/nicht bekannt

Paribus Renditefonds XXVII GmbH & Co. geschlossene Investment-KG, Hamburg

Gesellschaftskapital
(gez. Kapital zum 31.12.2018)
21,80 Mio. EUR
Grundstücksgröße 4.045 m2
Art und Lage Bürogebäude in Berlin-Charlottenburg
Bau- und Erwerbsjahr Baujahr 1995; Erwerbsjahr 2016
Gebäudenutzfläche 9.896 m2 und 191 Parkplätzen
Leerstandquote/Nutzungsausfallquote 2 % (zum 11.03.2019)
Fremdfinanzierungsquote (max 60 % des Verkehrswertes der im Fonds befindlichen Vermögensgegenstände) 51,49 % (zum 31.12.2018)
Restlaufzeiten der Nutzungsverträge Ankermieter MDK bis 2033
Verkehrswert oder Kaufpreis (im Falle des § 271 Abs. 1 Nr. 1 KAGB) Kaufpreis 33,60 Mio. EUR
Anschaffungsnebenkosten 2,24 Mio. EUR (zum 31.12.2018)
Ergebnis der Wertgutachten 37,00 Mio. EUR (zum 31.12.2018)
Bestands- und
Projektentwicklungsmaßnahme
Keine/nicht bekannt

KGAL APF 3 GmbH & Co. geschlossene Investment-KG, Grünwald

KGAL APF 3 wird ein diversifiziertes Portfolio mit unterschiedlichen Flugzeugtypen, Baujahren, Leasingnehmern und Laufzeiten der Leasingverträge aufbauen. Dadurch soll ein ausgewogenes Rendite- / Risikoprofil angestrebt werden. Der Investitionsschwerpunkt des KGAL APF 3 liegt auf marktgängigen Verkehrsflugzeugen führender Hersteller wie Airbus, Boeing, Embraer, Bombardier und ATR. Im Fokus stehen dabei Passagierflugzeuge, welche an verschiedene etablierte Fluggesellschaften vermietet / verleast werden. Im Durchschnitt wird ein Vermietungszeitraum über rund zehn Jahre mit anschließder Vermarktung und die Übernahme der Betriebskosten durch den Leasingnehmer angestrebt. Die technische Betreuung, eventuelle Anschlussvermietungen und den Verkauf der Flugzeuge übernimmt der GOAL, ein seit 1998 operativ tätiges Gemeinschaftsunternehmen der Deutsche Lufthansa AG und der KGAL. Die KGAL Gruppe wurde 1968 gegründet und konzipiert seit dem Finanzierungslösungen für Sachwerte in von KGAL definierten drei Kern-Asset-Bereichen: Immobilien, Flugzeuge und Infrastruktur (Energie). Seit 1979 hat KGAL Transaktionen für über 700 Flugzeuge umgesetzt. Vertragslaufzeit: 30.09.2032 mit Verlängerungsoption um 2 Jahre

Ein Leasingnehmer (Anteil rd. 23 %) bei der Beteiligung KGAL APF 3 GmbH & Co. geschlossene Investment KG (KGAL APF 3), hat eine geordnete Restrukturierung im Rahmen des Chapter 11 Verfahrens nach US-Recht beantragt. Im worst case Szenario, kann es zu einer Verschlechterung der IRR-Zielrendite um 4,4 % auf 1,8 % und einer Abwertung des Net Asset Values kommen. Seitens der KGAL APF 3 wurden bereits verschiedene Maßnahmen ergriffen, um eine Abwertung zu verhindern.

Die weitere Entwicklung auch bei den verbleibenden Fluggesellschaften bleibt abzuwarten und wird im Wesentlichen von der Dauer der jetzigen Krise, der Bonität der jeweiligen Fluggesellschaften und von staatlichen sowie anderen Stützungsmaßnahmen abhängen.

Gesellschaftskapital
(gez. Kapital zum 30.09.2019)
160,79 Mio. EUR
Flugzeugtyp A320-251N (2x); A330-343; A320-271N; A321-271NX (2x)
Bau- und Erwerbsjahr A320-251N (2x): 2018/2018
A330-343: 2012/2018
A320-271N: 2018/2018
A321-271NX(2x): 2019/2019
Fremdfinanzierungsquote (max
60 % des Verkehrswertes der im Fonds befindlichen Vermögensgegenstände) (zum 30.09.2019)
49,23 % zum 30.09.2019
Restlaufzeiten der Nutzungsverträge (zum 30.09.2019) A320-251N (2x): bis 18.10.2026 bzw. 11.12.2026
A330-343: bis 23.01.2028
A320-271N: bis 07.12.2024
A321-271NX(2x): bis 26.04.2025 bzw. 10.05.2025
Andienungsrechte Es bestehen weder Andienungsrechte zugunsten der Investmentgesellschaft noch Vorkaufs- oder Ankaufsrechte Dritter, die bei planmäßigem Verlauf der Investmentgesellschaft zu einem vorzeitigen oder auf einen bestimmten Termin geplante Verkauf des Anlageobjektes führen.
Verkehrswert oder Kaufpreis (im Falle des § 271 Abs. 1 Nr. 1 KAGB) Verkehrswert zum 30.09.2019
A320-251N (2x): 44,10 Mio. EUR bzw. 44,86 Mio. EUR A330-343: 71,85 Mio. EUR
A320-271N: 46,52 Mio. EUR
A321-271NX(2x): 55,47 Mio. EUR bzw. 55,29 Mio. EUR
Wesentliche im Berichtsjahr durchgeführte Wartungsarbeiten A320-251N (2x): Keine
A330-343: Triebwerksüberholung der ESN 42122 abgeschlossen im November 2018
A320-271N: Eine Triebwerksreparatur des Triebwerks mit der Serialnummer P770923 findet aktuell statt.
A321-271NX(2x): Keine

WealthCap Immobilien Deutschland 39 GmbH & Co. geschlossene Investment-KG, Augsburg

Gesellschaftskapital
(gez. Kapital zum 31.12.2018)
139,79 Mio. EUR
Grundstücksgröße Objekt Frankfurt: 11.519 m2
Objekt Stuttgart: 4.568 m2
Objekt München: 15.683 m2
Art und Lage Objekt Frankfurt: Bürogebäude in Frankfurt am Main Objekt Stuttgart: Büroimmobilie mit Parkhaus in Stuttgart
Objekt München: Büroimmobilie in München
Bau- und Erwerbsjahr Objekt Frankfurt: Baujahr 2002; Erwerbsjahr 2015
Objekt Stuttgart: Baujahr/Modernisierung 1983-1986/2015-2016;
Erwerbsjahr 2016
Objekt München: Baujahr 2003; Erwerbsjahr 2015
Gebäudenutzfläche Objekt Frankfurt: 30.396 m2
Objekt Stuttgart: 12.438 m2
Objekt München: 28.082 m2
Leerstandquote/Nutzungsausfallquote
(zum 31.12.2018)
Objekt Frankfurt: 16 %
Objekt Stuttgart: < 1 %
Objekt München: < 1 %
Fremdfinanzierungsquote (max 60 % des Verkehrswertes der im Fonds befindlichen Vermögensgegenstände) 46,34 % (zum 31.12.2018)
Restlaufzeiten der
Nutzungsverträge (zum 31.12.2018)
Objekt Frankfurt: 4,5 Jahre
Objekt Stuttgart: 6,4 Jahre
Objekt München: 4,8 Jahre
Verkehrswert oder Kaufpreis (im Falle des § 271 Abs. 1 Nr. 1 KAGB) Objekt Frankfurt: Kaufpreis 86,00 Mio. EUR
Objekt Stuttgart: Kaufpreis 44,23 Mio. EUR
Objekt München: Kaufpreis 102,00 Mio. EUR
Anschaffungsnebenkosten
(zum 31.12.2018)
Objekt Frankfurt: 5,42 Mio. EUR
Objekt Stuttgart: 2,67 Mio. EUR
Objekt München: 3,73 Mio. EUR
Ergebnis der Wertgutachten (zum 31.12.2018) Objekt Frankfurt: 87,50 Mio. EUR
Objekt Stuttgart: 50,10 Mio. EUR
Objekt München: 115,30 Mio. EUR
Bestands- und
Projektentwicklungsmaßnahme
Keine/nicht bekannt

Patrizia GrundInvest München Leopoldstraße GmbH & Co. geschlossene Investment-KG, Augsburg

Gesellschaftskapital
(gez. Kapital zum 31.12.2018)
31,089 Mio. EUR
Grundstücksgröße 4.655 m2
Art und Lage Anlageobjekt im Münchener Stadtteil Schwabing
Bau- und Erwerbsjahr Baujahr 1972; Kernsanierung 2014/5
Gebäudenutzfläche 10.213 m2
Leerstandquote/Nutzungsausfallquote 0 % (zum 31.12.2018)
Fremdfinanzierungsquote (max 60 % des Verkehrswertes der im Fonds befindlichen Vermögensgegenstände) 40,51 % (zum 31.12.2018)
Restlaufzeiten der Nutzungsverträge Durchschnittlich gewichtete Restlaufzeiten rd. 17 Jahre
Verkehrswert oder Kaufpreis (im Falle des § 271 Abs. 1 Nr. 1 KAGB) Kaufpreis 40,00 Mio. EUR
Anschaffungsnebenkosten
(zum 31.12.2018)
2,048 Mio. EUR (Erwerb der Objektgesellschaft)
Ergebnis der Wertgutachten 50,20 Mio. EUR (zum 31.12.2018)
Bestands- und
Projektentwicklungsmaßnahme
Keine/nicht bekannt

d.i.i. 9. GmbH & Co. Geschlossene Investment-KG, Wiesbaden

Die d.i.i. 9. investiert in Wohnimmobilien in deutschen Haupt- und Mittelzentren. Aus Sicht des Initiators besteht hier eine starke Nachfrage für Wohnraum aufgrund der stetigen Zuwanderung. Der Fonds soll zu 80 % Bestandsobjekte und 20 % Privatisierungsobjekte beinhalten. Zielsetzung ist die Entwicklung der Wohnanlagen im Bereich Nebenkosten und die Optimierung durch energetische Sanierung. Die d.i.i. Deutsche Invest Immobilien GmbH hat sich seit 2006 als Manager für Familien- und Institutionelle Vermögen am deutschen Wohnimmobilienmarkt etabliert.

Vertragslaufzeit: 31.12.2025 mit Verlängerungsoption bis 31.12.2027

Gesellschaftskapital
(gez. Kapital zum 31.12.2019)
89,90 Mio. EUR
Grundstücksgröße 93.819 m2
Art und Lage 1.098 Wohn- und Gewerbeeinheiten in deutschen Haupt- und Mittelzentren
Gebäudenutzfläche 76.053 m2
Leerstandquote/Nutzungsausfallquote 8,80 % (zum 31.12.2019)
Fremdfinanzierungsquote (max 60 % des Verkehrswertes der im Fonds befindlichen Vermögensgegenstände) 62,80 % (zum 31.12.2019)
Verkehrswert oder Kaufpreis (im Falle des § 271 Abs. 1 Nr. 1 KAGB) 187,98 Mio. EUR (Verkehrswert zum 31.12.2019)

Patrizia GrundInvest Mainz Rheinufer GmbH & Co. Geschlossene Investment KG, Augsburg

Gesellschaftskapital
(gez. Kapital zum 31.12.2018)
62,39 Mio. EUR
Grundstücksgröße 21.052 m2
Art und Lage Büro- und Geschäftsgebäude in der Mainzer Innenstadt
Bau- und Erwerbsjahr Baujahr 1997; Erwerbsjahr 2017
Gebäudenutzfläche 47.893 m2
Leerstandquote/Nutzungsausfallquote 6,19 % (zum 31.12.2018)
Fremdfinanzierungsquote (max 60 % des Verkehrswertes der im Fonds befindlichen Vermögensgegenstände) 44,61 % (zum 31.12.2018)
Restlaufzeiten der Nutzungsverträge Die gewichtete Restlaufzeit beträgt ca. 4 Jahre (zum 31.12.2018)
Verkehrswert oder Kaufpreis (im Falle des § 271 Abs. 1 Nr. 1 KAGB) Kaufpreis 95,37 Mio. EUR
Anschaffungsnebenkosten
(zum 31.12.2018)
262 TEUR (Erwerb der Objektgesellschaft)
Ergebnis der Wertgutachten 116,60 Mio. EUR (zum 31.12.2018)
Bestands- und
Projektentwicklungsmaßnahme
Keine/nicht bekannt

d.i.i. 14. GmbH & Co. Geschlossene Investment-KG, Wiesbaden

Die d.i.i. 14. investiert in Wohnimmobilien in deutschen Haupt- und Mittelzentren. Aus Sicht des Initiators besteht hier eine starke Nachfrage für Wohnraum aufgrund der stetigen Zuwanderung. Ziel der Investitionsstrategie des d.i.i. 14 ist der Aufbau eines Portfolios aus 8 bis 15 bebaubaren Grundstücken bzw. bestehenden Wohnimmobilien in den Regionen Rhein-Ruhr, Rhein-Main und Rhein-Neckar sowie den Metropolregionen Berlin und Hamburg.

Die d.i.i. Deutsche Invest Immobilien GmbH hat sich seit 2006 als Manager für Familien- und Institutionelle Vermögen am deutschen Wohnimmobilienmarkt etabliert.

Vertragslaufzeit: 31.12.2023, mit Verlängerungsoption bis 31.12.2024

Gesellschaftskapital
(gez. Kapital zum 31.12.2019)
24,31 Mio. EUR
Grundstücksgröße 36.896 m2
Art und Lage 9 Immobilien-Projektentwicklungen mit geplanten 506 Wohneinheiten in deutschen Haupt- und Mittelzentren
Gebäudenutzfläche 31.876 m2 (geplante Wohnfläche)
Fremdfinanzierungsquote (max 60 % des Verkehrswertes der im Fonds befindlichen Vermögensgegenstände) 42,54 % (zum 31.12.2019)
Verkehrswert oder Kaufpreis (im Falle des § 271 Abs. 1 Nr. 1 KAGB) 36,93 Mio. EUR (investiertes Kapital zum 31.12.2019)

WealthCap Immobilien Deutschland 40 GmbH & Co. geschlossene Investment-KG, München

Gesellschaftskapital
(gez. Kapital zum 31.12.2018)
71,00 Mio. EUR
Grundstücksgröße Objekt Korntal-Münchingen: 12.002 m2
Objekt Stuttgart: 4.203 m2
Objekt Karlsruhe: 6.241 m2
Objekt Freiburg: 8.436 m2
Art und Lage Objekt Korntal-Münchingen: Büro-/Produktionsgebäude in Korntal-Münchingen
Objekt Stuttgart: Büroimmobilie in Stuttgart-Weilimdorf
Objekt Karlsruhe: Büroimmobilie in Karlsruhe
Objekt Freiburg: Büro-/Einzelhandelsimmobilie in Freiburg
Bau- und Erwerbsjahr Objekt Korntal-Münchingen: Baujahr 2004; Erwerbsjahr 2017
Objekt Stuttgart: Baujahr 1997/8; Erwerbsjahr 2017
Objekt Karlsruhe: Baujahr 1996/2000 (Gebäude 1), 2008 (Gebäude 2);
Erwerbsjahr 2016/7
Objekt Freiburg: Baujahr 2008; Erwerbsjahr 2017
Gebäudenutzfläche Objekt Korntal-Münchingen: 11.249 m2
Objekt Stuttgart: 7.328 m2
Objekt Karlsruhe: 14.200 m2
Objekt Freiburg: 16.187 m2
Leerstandquote/ Nutzungsausfallquote (zum Stichtag 31.12.2018) Objekt Korntal-Münchingen: 0 %
Objekt Stuttgart: 8,3 %
Objekt Karlsruhe: 0 %
Objekt Freiburg: 3 %
Fremdfinanzierungsquote (max. 60 % des Verkehrswertes der im Fonds befindlichen Vermögensgegenstände) 47,13 % (zum 31.12.2018)
Restlaufzeiten der Nutzungsverträge (zum 31.12.2018) Objekt Korntal-Münchingen: Ankermieter FARO GmbH & Co. KG mit einer Festlaufzeit von 2 Jahren
Objekt Stuttgart: Ankermieter Informatica GmbH mit einer Festlaufzeit von ca. 6 Jahren
Objekt Karlsruhe: Ankermieter PTV bis 31.07.2033
Objekt Freiburg: 18 Mieter mit gewichteter Restmietlaufzeit von ca. 5 Jahren
Verkehrswert oder Kaufpreis (im Falle des § 271 Abs. 1 Nr. 1 KAGB) Objekt Korntal-Münchingen: Kaufpreis 16,05 Mio. EUR
Objekt Stuttgart: Kaufpreis 13,03 Mio. EUR
Objekt Karlsruhe: Kaufpreis 31,37 Mio. EUR
Objekt Freiburg: Kaufpreis 50,84 Mio. EUR
Anschaffungsnebenkosten
(zum 31.12.2018)
5,785 Mio. EUR
Ergebnis der Wertgutachten (zum 31.12.2018) Objekt Korntal-Münchingen: 18,20 Mio. EUR
Objekt Stuttgart: 16,30 Mio. EUR
Objekt Karlsruhe: 35,70 Mio. EUR
Objekt Freiburg: 55,40 Mio. EUR
Bestands- und
Projektentwicklungsmaßnahme
Keine/nicht bekannt

Innerhalb der Barmittel und Barmitteläquivalente werden die täglich verfügbaren Bankguthaben bei der Commerzbank in US-Dollar (TEUR 244 bzw. TUSD 274) sowie Euro (TEUR 261) und bei der Kreissparkasse Biberach in Euro (TEUR 2.061) ausgewiesen.

Die sonstigen Rückstellungen sind gebildet für Kosten der Jahresabschlussprüfung und für die Erstellung von Steuererklärungen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen beinhalten die Verwahrstellenvergütung (TEUR 5).

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Gebühren für Geschäftsführungs- und Haftungsvergütung (TEUR 9).

Die anderen sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Gebühren für Vermögensverwaltung (TEUR 55).

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten betragen weniger als ein Jahr.

Das Eigenkapital beinhaltet mit TEUR 36.215 die Kapitalanteile der Kommanditisten, mit TEUR 1.811 die aus dem Ausgabeaufgeld der Kommanditanteile resultierende Kapitalrücklage (5 % auf das gezeichnete Eigenkapital), mit TEUR 5.083 die nicht realisierten Gewinne und Verluste aus der Neubewertung des aktuellen Jahres und der Vorjahre und mit TEUR -5.401 das Verlustkonto sowie mit TEUR -3.981 das Auszahlungskonto.

Gemäß § 7 des Gesellschaftsvertrags der Investmentkommanditgesellschaft vom 28. Oktober 2014 wird die Zusammensetzung des Eigenkapitals wie folgt dargestellt:

Für jeden Kommanditisten werden folgende Kapitalkonten geführt:

Einlagenkonto (Betrag der geleisteten Einlage ohne Ausgabeaufschlag)

Rücklagenkonto (geleisteter Ausgabeaufschlag)

Gewinn- und Verlustkonto (Anteile am Gewinn oder Verlust)

Auszahlungskonto (Auszahlungen an Kommanditisten und für Rechnung des Kommanditisten abgeführte Steuern)

Sämtliche Konten sind unverzinslich.

Zum Stichtag 31. Dezember 2019 hatten Gesellschafter mit einem gezeichneten Kapital in Höhe von EUR 36.215.000,00 und einem Ausgabeaufgeld von EUR 1.810.750,00 einbezahlt.

Die im Handelsregister eingetragene Haftsumme des geschäftsführenden Kommanditisten in Höhe von EUR 5.000 ist nicht einbezahlt.

Die Bilanz wird durch die Vermögensaufstellung zum 31. Dezember 2019 ergänzt.

Vermögensaufstellung zum 31. Dezember 2019 nach § 101 Abs. 1 Nr. 1 KAGB

Anfangsbestand
01.01.2019 EUR
Abgänge
2019
EUR
Zugänge
2019
EUR
Bestand
31.12.2019
EUR
Wert in EUR
A. Vermögensgegenstände
I. Beteiligungen
AVOLO Aviation 1.074.454,69 89.868,92 0,00 984.585,77
d.i.i. 9. 807.166,50 0,00 0,00 807.166,50
d.i.i. 14. 500.642,30 0,00 0,00 500.642,30
EWF 6 Objekt 1 577.894,58 0,00 0,00 577.894,58
EWF 6 Objekt 2 445.182,28 0,00 0,00 445.182,28
Hamburg Trust HTG Deutschland 19 645.283,82 22.500,00 0,00 622.783,82
KGAL APF 3 2.046.177,87 0,00 739.420,00 2.785.597,87
LHI Immobilien-Portfolio Baden-Württemberg I 987.575,64 45.000,00 0,00 942.575,64
Paribus Renditefonds XXVII 962.652,00 47.725,00 0,00 914.927,00
PATRIZIA GrundInvest Mainz Rheinufer 2.232.578,15 105.000,00 0,00 2.127.578,15
PATRIZIA GrundInvest München Leopoldstraße 1.612.776,96 63.750,00 0,00 1.549.026,96
WealthCap Immobilien
Deutschland 38
1.197.852,23 50.000,00 0,00 1.147.852,23
WealthCap Immobilien
Deutschland 39
1.459.139,40 60.000,00 0,00 1.399.139,40
WealthCap Immobilien
Deutschland 40
478.065,25 15.750,00 0,00 462.315,25
Mittelbar gehalten über: BVT C’onccntio VSFI GmbH
Bouwfonds 893.371,81 77.500,00 275,76 816.147,57
BVT Residential USA 9 1.108.324,05 898.075,32 13.175,23 223.423,96
BVT Residential USA 10 2.101.610,83 39.975,13 360.029,54 2.421.665,24
Capital Dynamics Clean Energy Infrastructure III 1.325.931,94 83.131,70 0,00 1.242.800,24
Capital Dynamics Clean Energy Infrastructure VI 2.978.747,60 172.289,55 0,00 2.806.458,05
Real Select Secondary 1.792.226,47 108.351,07 121,91 1.683.997,31
Real Select Secondary Office 2.202.875,35 134.148,94 0,00 2.068.726,41
Vermögen der BVT Concentio
VSF I GmbH
Zwischensumme
II. geleistete Anzahlungen auf Beteiligungen
Foresight 0,00 0,00 2.261,00 2.261,00
III. Liquiditätsanlagen
1. Bankguthaben
(davon in Fremdwährung) 243.862,00
Zwischensumme
Summe Vermögensgegenstände
B. Schulden
I. Verbindlichkeiten aus
1. Leistungen von Dritten
(davon in Fremdwährung) 0,00
2. anderen Gründen
(davon in Fremdwährung) 0,00
Zwischensumme
IV. Rückstellungen
(davon in Fremdwährung) 0,00
Summe Schulden
C. Fondsvermögen
Wert in EUR Wert in EUR Anteil am Fondsvermögen in %
A. Vermögensgegenstände
I. Beteiligungen
AVOLO Aviation 1.085.629,75
d.i.i. 9. 786.073,41
d.i.i. 14. 417.655,68
EWF 6 Objekt 1 628.687,51
EWF 6 Objekt 2 460.364,39
Hamburg Trust HTG Deutschland 19 686.218,80
KGAL APF 3 3.085.772,59
LHI Immobilien-Portfolio Baden-Württemberg I 1.163.354,49
Paribus Renditefonds XXVII 1.010.850,00
PATRIZIA GrundInvest Mainz Rheinufer 2.413.147,69
PATRIZIA GrundInvest München Leopoldstraße 1.765.317,09
WealthCap Immobilien
Deutschland 38
1.403.292,76
WealthCap Immobilien
Deutschland 39
1.638.600,64
WealthCap Immobilien
Deutschland 40
554.652,36
Mittelbar gehalten über: BVT C’onccntio VSFI GmbH
Bouwfonds 881.494,88
BVT Residential USA 9 31.481,22
BVT Residential USA 10 2.708.462,04
Capital Dynamics Clean Energy Infrastructure III 1.310.333,22
Capital Dynamics Clean Energy Infrastructure VI 2.996.831,23
Real Select Secondary 1.853.890,35
Real Select Secondary Office 2.517.303,63
Vermögen der BVT Concentio
VSF I GmbH
1.852.282,60
Zwischensumme 31.251.696,33 92,66%
II. geleistete Anzahlungen auf Beteiligungen
Foresight 2.261,00 2.261,00 0,01%
III. Liquiditätsanlagen
1. Bankguthaben 2.565.990,06
(davon in Fremdwährung)
Zwischensumme 2.565.990,06 7,61%
Summe Vermögensgegenstände 33.819.947,39 100,27%
B. Schulden
I. Verbindlichkeiten aus
1. Leistungen von Dritten -59.600,53
(davon in Fremdwährung)
2. anderen Gründen -17.375,41
(davon in Fremdwährung)
Zwischensumme -76.975,94 -0,23%
IV. Rückstellungen -15.232,00 -0,05%
(davon in Fremdwährung)
Summe Schulden -92.207,94 -0,27%
C. Fondsvermögen 33.727.739,45 100,00%
umlaufende Anteile (Stück) 36.215
Anteilwert (EUR) 931,32

Der individuelle Anteilwert des einzelnen Kommanditisten wird einmal jährlich ermittelt und dem Kommanditisten mitgeteilt.

5. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Zinsen und ähnlichen Erträge beinhalten Ausschüttungen für das Geschäftsjahr 2019 der erworbenen Beteiligungen EWF 6 Objekt 1 (TEUR 19), EWF 6 Objekt 2 (TEUR 11) und KGAL APF 3 (EUR 102).

Die sonstigen betrieblichen Erträge resultieren im Wesentlichen aus Kursdifferenzen.

Innerhalb der Verwaltungsvergütung wird die an die derigo KG aus dem Vertrag über die kollektive Vermögensverwaltung gezahlte Vergütung ausgewiesen.

Die Verwahrstellenvergütung betrifft das für 2019 angefallene Verwahrstellenentgelt der Hauck & Aufhäuser Privatbankiers AG.

Die Prüfungs- und Veröffentlichungskosten beinhalten die Kosten für die Jahresabschlussprüfung 2019.

Die sonstigen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen die Gebühren für Geschäftsführungs- und Haftungsvergütung (TEUR 96).

Das realisierte Ergebnis des Geschäftsjahres beläuft sich auf TEUR -307.

Die Erträge aus der Neubewertung erworbener Beteiligungen betragen TEUR 3.301. Demgegenüber stehen Aufwendungen aus der Neubewertung erworbener Beteiligungen in Höhe von TEUR -296.

6. Weitere Erläuterungen

Verwendungsrechnung nach § 24 Abs. 1 KARBV

Der persönlich haftende Gesellschafter der Concentio KG, die Concentio Beteiligungs GmbH, ist nicht am Kapital der Gesellschaft beteiligt und nimmt somit auch nicht an der Ergebnisverteilung der Gesellschaft teil. An der Ergebnisverteilung sind nur die Kommanditisten incl. der über den Treuhandkommanditisten BTM Beteiligungstreuhand München GmbH zum 31. Dezember 2019 aufgenommenen Investoren (Treugeber) beteiligt

TEUR
1. Realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres -307
2. Gutschrift/Belastung auf Rücklagenkonten 0
3. Belastung auf Kapitalkonten 307
4. Gutschrift/Belastung auf Verbindlichkeitenkonten 0
5. Bilanzgewinn/Bilanzverlust 0

Entwicklungsrechnung nach § 24 Abs. 2 KARBV

TEUR
I. Wert des Eigenkapitals am Beginn des Geschäftsjahres 32.678
1. Entnahmen für das Vorjahr 0
2. Zwischenentnahmen -1.648
3. Mittelzufluss (netto)
a) Mittelzuflüsse aus Gesellschaftereintritten 0
b) Mittelabflüsse wegen Gesellschafteraustritten 0
4. Realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres nach Verwendungsrechnung -307
5. Nicht realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres 3.005
II. Wert des Eigenkapitals am Ende des Geschäftsjahres 33.728

Darstellung der Kapitalkonten nach § 25 Abs. 4 KARBV

Komplementärin Kommanditisten
EUR EUR
Einlagenkonto 0,00 36.215.000,00
Rücklagenkonto 0,00 1.810.750,00
Gewinn- und Verlustkonto 0,00 -317.426,41
Auszahlungskonto 0,00 -3.980.584,14
Stand zum 31. Dezember 2019 0,00 33.727.739,45

Die bedungene Einlage des Gründungskommanditisten in Höhe von TEUR 5 war zum Bilanzstichtag noch nicht eingefordert und eingezahlt.

Abgeschlossene Geschäfte über Finanzinstrumente nach § 101 Abs. 1 Satz 3 Nr. 2 KAGB

Im Geschäftsjahr wurden keine Geschäfte abgeschlossen, die Finanzinstrumente zum Gegenstand hatten.

Anzahl der umlaufenden Anteile und der Wert eines Anteils nach § 101 Abs. 1 Nr. 3 KAGB

Im Geschäftsjahr betrug die Anzahl der umlaufenden Anteile 36.215. Der Nettoinventarwert je Anteil, der jeweils für eine gezeichnete Einlage in Höhe von EUR 1.000 bestimmt wird, betrug EUR 931,32 (ermittelt nach § 168 KAGB).

Vergleichende Übersicht über die letzten drei Geschäftsjahre nach § 101 Abs. 1 Satz 3 Nr. 6 KAGB

Geschäftsjahr Fondsvermögen am Ende des
Geschäftsjahres
Anteilwert
EUR EUR
2019 33.727.739,45 931,32
2018 32.677.797,07 902,33
2017 32.738.481,62 904,00

Angaben zur Transparenz sowie zur Gesamtkostenquote nach § 101 Abs. 2 Nr. 1 – 4 KAGB

Die Gesamtkostenquote drückt die Summe der Kosten und Gebühren (ohne Transaktionskosten) als Prozentsatz des durchschnittlichen Nettoinventarwerts innerhalb eines Geschäftsjahres auf Ebene der Concentio KG aus. Sie betrug 1,34 % bei laufenden Kosten in Höhe von EUR -443.913,16.

Der derigo GmbH & Co. KG als Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) fließen im Geschäftsjahr keine erfolgsabhängige sowie zusätzliche Verwaltungsvergütung zu.

Im Geschäftsjahr wurden keine Pauschalvergütungen berechnet.

Die KVG erhält keine Rückvergütungen der aus der Gesellschaft an die Verwahrstelle und an Dritte geleisteten Vergütung und Aufwandserstattungen.

Die KVG gewährt keine sogenannte Vermittlungsfolgeprovision an Vermittler in wesentlich Umfang aus der Gesellschaft an sie geleisteten Vergütung.

Es wurden der Gesellschaft keine Ausgabeauf- und Rücknahmeabschläge für den Erwerb und die Rücknahme von Anteilen berechnet. Die Gesellschaft sieht grundsätzlich gemäß Gesellschaftsvertrag vom 28. Oktober 2014 keine Rücknahme der Anteile vor.

Im Geschäftsjahr wurden der Investmentkommanditgesellschaft in Zusammenhang mit dem Erwerb von Beteiligungen von Dritten keine Transaktionskosten in Rechnung gestellt.

Angaben nach § 101 Abs. 3 KAGB

Die obenstehenden Angaben werden im Lagebericht der Investmentkommanditgesellschaft aufgeführt.

Prozentualer Anteil der schwer liquidierbaren Vermögensgegenstände nach § 300 Abs. 1 Nr. 1 KAGB

Der AIF investiert vorwiegend in ein Portfolio von Anteilen an geschlossenen AIF sowie in Beteiligungen an Unternehmen und Objektgesellschaften der Assetklassen Immobilien, Luftfahrzeuge, Energie und Infrastruktur.

Gem. Art. 1 Abs. 5 der DELEGIERTEN VERORDNUNG (EU) Nr. 231/2013 DER KOMMISSION vom 19.12.2012 („AIFM-VO) bezieht sich die Ermittlung von schwer liquidierbaren Vermögensgegenstände für bestimmte illiquide Vermögensgegenstände des AIF bei denen besondere Regelungen bestehen (z.B. „side pockets“-Regelungen, die in Deutschland gesetzlich nicht zulässig sind). Die Qualifizierung als nicht kurzfristig liquidierbarer Vermögensgegenstand genügt für die Berücksichtigung als schwer liquidierbarer Vermögensgegenstand nicht.

Der prozentuale Anteil der schwer liquidierbaren Vermögensgegenstände des AIF des Geschäftsjahres beträgt 0,00 %.

Angaben zu neuen Regelungen zum Liquiditätsmanagement nach § 300 Abs. 1 Nr. 2 KAGB

Im Geschäftsjahr wurden keine neuen Regelungen zum Liquiditätsmanagement für die Investmentkommanditgesellschaft getroffen.

Angaben zum Risikoprofil und Risikomanagementsystem nach § 300 Abs. 1 Nr. 3 KAGB

Das Risikomanagementsystem für die Investmentkommanditgesellschaft umfasst die fortlaufende Erfassung, Messung, Steuerung und Überwachung der wesentlichen Risiken. Wesentliche Risiken, denen die Investmentkommanditgesellschaft ausgesetzt ist, sind Liquiditätsrisiken, Wertänderungsrisiken, Gegenparteirisiken sowie operationelle Risiken. Zur Steuerung der Risiken wird ein dem Risikoprofil der Investmentkommanditgesellschaft adäquates Limitsystem eingerichtet und laufend überwacht. Ein Verfahren zur Früherkennung von Risiken wird vorgehalten.

Angaben zu Änderung des maximalen Umfangs des Leverages nach § 300 Abs. 2 Nr. 1 KAGB

Im Geschäftsjahr 2019 wurde von der Investmentkommanditgesellschaft der Leverage nicht in Anspruch genommen.

7. Sonstige Angaben

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag

Nach dem Bilanzstichtag gab es keine Vorgänge von besonderer Bedeutung.

Geschäftsführung

Mitglieder der Geschäftsführung im Geschäftsjahr waren:

für die Concentio Beteiligungs GmbH:

Herrn Dr. Werner Bauer, Kaufmann, Laaber

Herrn Tibor von Wiedebach und Nostitz-Jänkendorf, Kaufmann, München.

für die Concentio Management GmbH (geschäftsführender Kommanditist):

Herrn Dr. Werner Bauer, Kaufmann, Laaber

Herrn Tibor von Wiedebach und Nostitz-Jänkendorf, Kaufmann, München.

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer gemeinsam vertreten.

Herr Dr. Bauer und Herr von Wiedebach und Nostitz-Jänkendorf sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Die Geschäftsführer der Concentio Beteiligungs GmbH und der Concentio Management GmbH beziehen von der Gesellschaft keine gesonderten Bezüge für die Geschäftsführung.

Mitarbeiter

Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr und zum Stichtag keine eigenen Mitarbeiter beschäftigt.

Neutraubling, 7. April 2020

Concentio Beteiligungs GmbH

Dr. Werner Bauer Tibor von Wiedebach und Nostitz-Jänkendorf
Geschäftsführer Geschäftsführer

Concentio Management GmbH

Dr. Werner Bauer Tibor von Wiedebach und Nostitz-Jänkendorf
Geschäftsführer Geschäftsführer

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019

I. Grundlagen der Gesellschaft

Die BVT Concentio Vermögensstrukturfonds I GmbH & Co. Geschlossene Investment KG (nachfolgend Investmentkommanditgesellschaft genannt) ist ein Alternativer Investmentfonds (AIF) im Sinne des Kapitalanlagegesetzbuches (KAGB). Gegenstand der Investmentkommanditgesellschaft ist, nach dem Grundsatz der Risikomischung, ein breit diversifiziertes Portfolio von Anteilen an geschlossenen AIF sowie Beteiligungen an Unternehmen und Objektgesellschaften in den Assetklassen Immobilien, Luftfahrzeuge sowie Energie und Infrastruktur aufzubauen. Zum Bilanzstichtag 31.12.2019 haben 1.290 Anleger ein Kommanditkapital von TEUR 36.215 ohne Agio gezeichnet.

II. Tätigkeitsbericht

Tätigkeit der Kapitalverwaltungsgesellschaft

Die am 28. März 2014 gegründete und ins Handelsregister des Amtsgerichts Regensburg unter der HRA 8996 eingetragene Investmentkommanditgesellschaft hat mit dem Inkrafttreten des Bestellungsvertrages vom 25. September 2014 die derigo GmbH & Co. KG, München, als externe Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) mit dem Portfoliomanagement und dem Risikomanagement bis zum 31. Dezember 2033 bzw. für die Dauer des AIF beauftragt.

Die externe Kapitalverwaltungsgesellschaft hat die Konzeption und Implementierung der

Investmentkommanditgesellschaft als geschlossener Publikums-AIF sowie die erforderlichen Dokumente erstellt, auch jene die im Rahmen von Genehmigungs- und Anzeigeverfahren erforderlich waren. Die Kapitalverwaltungsgesellschaft hat ferner als Verwahrstelle die Hauck & Aufhäuser Privatbankiers AG, Frankfurt am Main, ausgewählt und einen Verwahrstellenvertrag abgeschlossen. Die Haftung der Verwahrstelle richtet sich nach den gesetzlichen Vorschriften und blieb im Berichtszeitraum unverändert.

Die Tätigkeit der Kapitalverwaltungsgesellschaft umfasste außerdem die allgemeine Verwaltung der Investmentkommanditgesellschaft, wie die Buchführung, die Vorbereitung zur Aufstellung eines Jahresabschlusses und Erstellung einer Steuererklärung. Zusätzlich übernahm die Kapitalverwaltungsgesellschaft die laufende Liquiditätssteuerung der Investmentkommanditgesellschaft. Die Risiken wurden durch die Kapitalverwaltungsgesellschaft fortlaufend beobachtet und bewertet.

Die laufende Betreuung der Anleger hat die Kapitalverwaltungsgesellschaft ebenfalls übernommen und durchgeführt.

Übersicht über die Anlageziele und Anlagepolitik der Investmentkommanditgesellschaft

Die Investmentkommanditgesellschaft verfolgt mit der in den Anlagebedingungen festgelegten Anlagepolitik und Anlagestrategie das Ziel, während der gesamten Dauer der Investmentkommanditgesellschaft Liquiditätsüberschüsse zu erzielen, die bei prognosegemäßem Verlauf in der Regel einmal jährlich an die Anleger ausgezahlt (ausgeschüttet) werden.

Die Investmentkommanditgesellschaft investiert über die Beteiligung an einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland (Tochtergesellschaft), es sei denn, die KVG hat durch sorgfältige Prüfung festgestellt, dass den Anlegern aufgrund einer unmittelbaren Beteiligung der Investmentkommanditgesellschaft keine Einkünfte aus Gewerbebetrieb entstehen.

Die Investmentkommanditgesellschaft erwirbt unmittelbar oder mittelbar über die Tochtergesellschaft im Umfang von mindestens 80 % des Wertes des Investmentvermögens Anteile an inländischen und europäischen geschlossenen Publikums-AIF sowie inländischen geschlossenen Spezial-AIF und geschlossenen EU-Spezial-AIF; solche AIF werden nachfolgend als „Zielvermögen“ bezeichnet.

Die Investmentkommanditgesellschaft ordnet die Zielvermögen drei verschiedenen Assetklassen zu. Zielvermögen, die mittelbar oder unmittelbar

in Immobilien sowie die zu ihrer Bewirtschaftung erforderlichen Vermögensgegenstände investieren,

in Luftfahrzeuge, Luftfahrzeugbestand- und -ersatzteile sowie die zu ihrer Bewirtschaftung erforderlichen Vermögensgegenstände investieren,

in Anlagen zur Erzeugung, zum Transport und zur Speicherung von Strom, Gas oder Wärme aus erneuerbaren und fossilen Energien, in Infrastruktur, die hierfür genutzt wird sowie die zu ihrer Bewirtschaftung erforderlichen Vermögensgegenstände investieren.

Übersicht über die Anlagegeschäfte und das Portfolio

Zum 31. Dezember 2019 ist die Investmentkommanditgesellschaft an zwanzig Zielfonds sowie an zwei Objektgesellschaften beteiligt. Zur Erläuterung der mit der Beteiligung an der Investmentkommanditgesellschaft verbundenen Risiken verweisen wir auf den Abschnitt „Wesentliche Risiken im Berichtszeitraum“.

Übersicht über die Wertentwicklung

Der Nettoinventarwert zum 31. Dezember 2019 beträgt 33.727.739,45 Euro. Somit beträgt der Nettoinventarwert je Anteil, der jeweils für einen Kapitalanteil in Höhe von EUR 1.000,00 bestimmt wird, EUR 931,32.

III. Risikobericht

Die Gesellschaft verfügt gemäß den Vorgaben des KAGB und der KAMaRisk (Mindestanforderungen an das Risikomanagement für Kapitalverwaltungsgesellschaften) über einen permanenten, funktional und hierarchisch unabhängigen Bereich Risikomanagement. Die organisatorischen Abläufe dieses Bereiches sind im Risikomanagementhandbuch dokumentiert.

Im Rahmen des unternehmerischen Handelns bzw. bei Verfolgen von unternehmerischen Chancen werden fortwährend auch unternehmerische Risiken eingegangen. Dies gilt sowohl für die KVG als auch für die von ihr verwalteten AIF. Das Risikomanagementsystem der Gesellschaft hat das Ziel, diese Risiken systematisch zu erfassen, bewerten, überwachen und zu steuern. Hierzu hat die Gesellschaft die für sich und jeden von ihr verwalteten AIF relevanten Risiken sowie die Art und Weise des Umgangs mit diesen Risiken in einem Risikokatalog erfasst.

Der Ausbruch des Corona-Virus SARS-CoV-2 bzw. der Krankheit COVID-19 hat die KVG veranlasst den vorgesehenen Notfallplan des Organisationshandbuchs anzuwenden. Die Regelungen sind ausgeführt worden und aktiv. Der Geschäftsbetrieb kann uneingeschränkt weitergeführt werden, so dass sämtliche Leistungen in gewohnter Qualität zur Verfügung stehen.

Die Wertentwicklung sowie die liquide Situation der von der KVG verwalteten AIF und deren Investitionen werden laufend überprüft. Zum gegenwertigen Zeitpunkt ist keine umfassende Analyse zu den konkreten Auswirkungen durchführbar. Die durchgeführten Stress- und Limittests geben noch das Ergebnis vor Ausbruch der Krankheit wieder. Die Ergebnisse neuer Entwicklungen werden den Anlegern im Rahmen der Reporting im Kalenderjahr 2020 mitgeteilt.

Risikoinventur

Die Risikoinventur ist der Ausgangspunkt für die Identifizierung und die Erfassung potenzieller Risiken, die die Existenz des Unternehmens gefährden können bzw. die das Unternehmen daran hindern können, seine Ziele zu erreichen. Auf Grundlage der Erkenntnisse aus der Risikoinventur wird ein Risikokatalog erstellt bzw. aktualisiert.

Die Risikoinventur wird turnusmäßig gemäß § 29 Abs. 2, Satz 2 KAGB mindestens einmal im Jahr im Rahmen der jährlichen Überprüfung des Risikokatalogs durchgeführt. Unterjährig kann es aufgrund von Risiko-/Schadensmeldungen der Fachabteilungen zu einer anlassbezogenen Risikoinventur kommen.

Die dezentralen Risikoverantwortlichen stellen sicher, dass sämtliche relevanten Risiken erfasst sind. Die Risiken wurden in vier Klassen eingeteilt: Liquiditätsrisiken, Wertänderungsrisiken, Gegenparteirisiken und Operationelle Risiken.

Risikoarten
Liquiditätsrisiken Wertänderungsrisiken Gegenparteienrisiken Operationelle Risiken
Zahlungseingangsrisiko Anlagerisiko Insolvenzrisiko Risiko strafbarer Handlungen
Zahlungsausgangsrisiko Platzierungsrisiko Risiko aus Managementwechsel IT-Risiko
Martkpreisrisiko Rückabwicklungsrisiko Schlüsselpersonenrisiko
Risiko aus Leverage Majoritätsrisiko Risiko aus Interessenskonflikten
Währungsrisiko Bewertungsrisiko Prozessrisiko
Gesetzliches Risiko
Konzeptions- / Produkthaftungsrisiko
Reputationsrisiko
Katastrophenrisiko

Die Risikosituation der Gesellschaft blieb im Geschäftsjahr 2019 gegenüber den Angaben im Verkaufsprospekt weitgehend unverändert. Die Anlage des Kapitals erfolgte ausschließlich gemäß der Investitionsgrundsätze unter Einhaltung des Grundsatzes der Risikomischung.

Im Einzelnen stellen sich die Hauptanlagerisiken und wirtschaftlichen Unsicherheiten wie nachfolgend beschrieben dar. Für den Kommanditisten kann aufgrund der Risiken ein teilweiser oder vollständiger Verlust der geleisteten Kapitaleinlage zuzüglich Agio eintreten.

Liquiditätsrisiken

Liquiditätsrisiken des AIF bestehen, wenn Zahlungseingänge aus Rückzahlungen der getätigten Investitionen verspätet, reduziert oder gar nicht erfolgen. Dieses Risiko verstärkt das Risiko, dass die vorhandenen liquiden Mittel nicht ausreichen, um Zahlungsverpflichtungen des AIF jederzeit einhalten zu können, oder dass die zusätzlich benötigte Liquidität nicht oder nur zu unangemessen hohen Kosten beschafft werden kann.

Die Zahlungsfähigkeit der Investmentkommanditgesellschaft war im abgelaufenen Geschäftsjahr durch eine ausreichende Liquiditätsausstattung gesichert. Auch für das Geschäftsjahr 2020 wird bei planmäßiger Entwicklung mit keinen Liquiditätsengpässen gerechnet.

Wertänderungsrisiken

Der Wert der Anlageobjekte ist von verschiedenen marktbeeinflussenden Faktoren abhängig. Der Net Asset Value der Zielfondsbeteiligungen kann größeren Schwankungen unterworfen sein. Dies kann zur Folge haben, dass die in der Unternehmensplanrechnung getroffenen Annahmen nicht eintreten.

Die Auswahl der Anlageobjekte erfolgt nach gründlicher Prüfung gemäß der vorgeschriebenen Prozesse zur Qualitätssicherung von Ankaufsentscheidungen. Bei dieser Prüfung werden sowohl die Zielfonds als auch der dahinterstehende Emittent geprüft, um einen langfristigen und planmäßigen Verlauf des Anlageobjekts mit hinreichender Wahrscheinlichkeit sicherzustellen.

Die durchgeführte Bewertung zum 31. Dezember 2019 zeigt bei zwei Beteiligungen Wertverluste, die jedoch geringer als das gesetzte Limit von 1 % des Net Asset Values sind. Insgesamt konnte eine deutliche Wertsteigerung bei den Zielfondsbeteiligungen erzielt werden, die die Wertminderung deutlich überstiegen hat.

Im Rahmen der Prüfungen des Risikomanagements kam es zu Überschreitungen des festgelegten Limits im Bereich Fremdwährung USD. Das gesetzte Limit wird überschritten, wenn der Kursverlust zu dem Zeitpunkt der eingegangenen Verpflichtung und der noch offenen Einzahlungsverpflichtung bzw. die Rückzahlung aus dem Zielfonds TEUR 10 überschreitet. Das Limit ist hier aus Vorsichtsgründen sehr niedrig angesetzt mit TEUR 10 bei einem Net Asset Value von 34 Mio. EUR, um das Risiko frühzeitig zu erkennen. Die Geschäftsführung prüft die Notwendigkeit eines Hedges, jedoch erscheint aufgrund der Unsicherheit sowohl bei Zahlungsein- sowie Zahlungsausgang derzeit ein Hedge nicht zielführend.

Gegenparteienrisiken

Das Gegenparteienrisiko besteht in der fehlenden oder mangelhaften Leistung einer Vertragspartei und verursacht bei der Investmentkommanditgesellschaft einen finanziellen Schaden.

Die Vertragspartner der Investmentkommanditgesellschaft können aufgrund der vertraglichen Gestaltung bei Schlecht- oder Mangelleistung jederzeit kurzfristig ausgetauscht werden. Die Qualität der Dienstleister wird sowohl durch die Abteilung Portfoliomanagement als auch Risikomanagement laufend überprüft.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde der Datenschutzbeauftragte aufgrund nicht zeitgerechter Erbringung seiner Leistung ausgetauscht. Weitere Fehl- oder Mangelleistungen wurden nicht identifiziert.

Die Commerzbank hat der gesamten BVT-Gruppe einen Bankguthabenbetrag zugeteilt bei dem von einer Berechnung von Verwahrentgelt abgesehen wird. Dieser Gesamtbetrag wurde im Geschäftsjahr 2019 überschritten, so dass Verwahrentgelt von der Commerzbank in Rechnung gestellt wurde. Das erteilte Guthaben und das sich darauf gegebenenfalls ergebende Verwahrentgelt wird anhand einer mathematischen Verteilung basierend auf den Liquiditätsbeständen der einzelnen Gesellschaften verteilt. Aufgrund dieser Verteilung und dem sehr geringen Guthabenbestand bei der Investmentgesellschaft war diese nicht von Verwahrentgeltzahlungen betroffen.

Operationelle Risiken

Die Investmentkommanditgesellschaft hat die KVG mit der kollektiven Vermögensverwaltung beauftragt. Aufgrund der Einbindung der KVG und ihrer Investmentkommanditgesellschaften innerhalb derselben Unternehmensgruppe kann es zu Interessenskonflikten zwischen der KVG und dem AIF sowie zwischen verschiedenen AIF kommen.

Die Interessenkonflikte werden laufend überprüft und die Mitarbeiter der KVG sind gemäß Mitarbeitervereinbarung dazu verpflichtet jede Art von Interessenkonflikt offen zu legen, unabhängig davon, ob dieser Interessenkonflikt den Mitarbeiter selbst, einen von ihm betreuten AIF oder eines sonstigen in der Unternehmensgruppe befindlichen AIF betrifft.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden keine Interessenkonflikte festgestellt, die nicht vermieden werden konnten und somit den Anlegern offengelegt werden müssten.

Dieses Risikomanagementsystem wird in einem Regelkreislauf permanent weiterentwickelt. In den aufgeführten Risikokategorien waren im Geschäftsjahr keine Risiken zu verzeichnen, die den Fortbestand der KVG oder der Investmentkommanditgesellschaft gefährdet hätten.

Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Wesentliche Steuerungsgröße ist die Liquidität der Investmentkommanditgesellschaft. Die vorhandene Liquidität ist Basis der weiteren Mittelverwendung. Die Investitionen und die laufenden Kosten der Investmentkommanditgesellschaft unterliegen einer ständigen Kontrolle. Auf eventuelle Abweichungen zur Planrechnung der Investmentkommanditgesellschaft kann entsprechend mit einer Anpassung der Ausschüttungen reagiert werden.

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren sind für die Investmentkommanditgesellschaft nicht formuliert worden.

IV. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Das Wachstum der Weltwirtschaft war in 2019 geprägt vom Handelskrieg zwischen den USA und China. Das Wirtschaftswachstum fiel dadurch insbesondere in den entwickelten Volkswirtschaften und China geringer aus als erwartet. Besonders betroffen war die globale Industrie, für die Anzeichen eines zyklischen Abschwungs vorhanden sind. Die aus dem Handelskonflikt resultierenden Unsicherheiten, technologischer Wandel sowie Regulierungen im Zusammenhang mit Klima- und Umweltschutz führten zu Investitionsaufschüben und wirkten wachstumshemmend. Ein weiteres Abkühlen der Konjunktur wurde durch eine bislang noch vergleichsweise positive Stimmung unter Verbrauchern begrenzt.1

Die vom Statistischen Bundesamt im Januar 2020 veröffentlichten Werte2 zeigen für die Euro-Zone in 2019 mit einem BIP-Wachstum von 1,1 % einen deutlichen Rückgang gegenüber dem Vorjahr (1,9 %). Auch das deutsche Wachstum hat sich mit 0,6 % gegenüber dem Vorjahr (1,5 %) verlangsamt. Zuwächse beim Wachstum gab es vor allem in den Dienstleistungsbereichen und im Baugewerbe, während in großen Teilen der Industrie, insbesondere im Automobilsektor Rückgänge zu verzeichnen waren. Wichtige Wachstumstreiber waren dabei wie im Vorjahr die privaten sowie die staatlichen Konsumausgaben.

Die Aktienmärkte haben sich in 2019 sehr positiv entwickelt. Der DAX notierte zu Jahresbeginn bei 10.559 Punkten und stieg bis zum Jahresende auf 13.249 Punkte. Damit verzeichnet der deutsche Leitindex in 2019 einen Anstieg um 25,48%. Durch den Ausbruch des Coronavirus SARS-CoV-2 im ersten Quartal 2020 wurden Regierungen, Finanzinstitute, Unternehmen und Einzelpersonen in der ganzen Welt zu beispiellosen Maßnahmen veranlasst bzw. gezwungen. Die Folgen für die Weltwirtschaft sind nur schwer einzuschätzen und hängen maßgeblich davon ab, wann die Ausbreitung des Virus hinreichend eingedämmt werden kann und ein normaler Alltag wieder Einkehr findet. An den Finanzmärkten kam es bisweilen zu erheblichen Verwerfungen. Der DAX notierte zum Ende des ersten Quartals 2020 bei 9.936 Punkten.

Der Euro hat im Jahresverlauf gegenüber dem Dollar leicht abgewertet. Globale Unsicherheiten durch den Handelskrieg zwischen den USA und China sowie ein unklarer Ausgang des Brexits haben zu einer Stärkung des Dollar als Reservewährung beigetragen. Der Euro hat dagegen tendenziell unter der schwachen wirtschaftlichen Situation in Europa gelitten. Insgesamt fiel der Euro von 1,1397 USD im Januar geringfügig auf 1,1234 USD zum Jahresende.

Marktentwicklung Immobilienwirtschaft

Die Immobilienmärkte im In- und Ausland profitierten in den Jahren nach der globalen Finanzkrise von den weitgehend guten Rahmenbedingungen. Die anhaltende Niedrigzinsphase forciert Investitionen privater und institutioneller Investoren in Immobilien, wobei Deutschland wegen seiner politischen und wirtschaftlichen Stabilität sowie seiner in Europa zentralen Lage ein besonders attraktiver Standort ist. In den vergangenen drei Jahren (2016 bis 2018) investierten in- und ausländische Investoren jeweils das dritthöchste Investitionsvolumen weltweit in deutsche Immobilien, nur in den USA und in Großbritannien wurde ein höheres Transaktionsvolumen im Immobiliensektor investiert3.

Der Markt für Wohnimmobilien verzeichnet nach wie vor weltweit besonders in den Metropolen eine starke Nachfrage bei steigenden Mieten und Kaufpreisen. Der Preisanstieg für Immobilien hat sich dabei insgesamt weltweit (gemessen in 56 Ländern der Erde) im dritten Quartal 2019 verlangsamt und lag bei 3,7 % gegenüber 4,9 % zum dritten Quartal 20184. Im Segment Gewerbeimmobilien stieg das globale Transaktionsvolumen im Jahr 2019 um 4 % auf ein neues Rekordhoch mit rd. 800 Mrd. USD5.

1 Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung: Den Strukturwandel meistern, Jahresgutachten 2019/20, Dezember 2019
2 Statistisches Bundesamt: Bruttoinlandsprodukt für Deutschland 2019, Begleitmaterial zur Pressekonferenz am 15. Januar 2020 in Berlin
3 Cushman & Wakefield, The Atlas Summary 2019, März 2019
4 Knight Frank, „Global House Price Index Q3 2019“, Oktober 2019
5 Jones Lang Lasalle (JLL), Global Market Perspective, Februar 2020

Der deutsche Immobilienmarkt spiegelt weitgehend die globalen Entwicklungen, wie günstige Finanzierungsbedingungen, gute Wirtschaftslage, hohe Nachfrage nach Wohnraum in Ballungsgebieten sowie hohe Investitionen, vor allem in Gewerbeimmobilien, wider. So wurden allein in Deutschland in 2018 von privaten und institutionellen Investoren 72,6 Mrd. EUR in Gewerbeimmobilien investiert, was einem Anstieg von rd. 19 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Der Großteil des Kapitals floss dabei mit 55 % in Büroimmobilien (rd. 40 Mrd. EUR). Vor allem die anhaltend gute Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt wirkt sich positiv auf die Nachfrage nach Büroflächen aus. Der Einzelhandel weist dagegen im zweiten Jahr in Folge ein rückläufiges Transaktionsvolumen auf. Nachdem das Transaktionsvolumen im Einzelhandel bereits in 2018 im Vergleich zu 2017 um 25 % sank, reduzierte sich dieses in 2019 nochmals um knapp 4,1 % auf 10,1 Mrd. EUR. Besonders stark fiel der Rückgang bei Einkaufszentren aus, gefolgt von Fachmärkten und Fachmarktzentren. Diese Entwicklungen sind dabei ein Ergebnis des anhaltenden Wandels in der deutschen Einzelhandelslandschaft mit einer anhaltend starken Zunahme des Distanzhandels (E-Commerce) bei einer aktuell guten Verbraucherstimmung. Dabei haben lebensmittelgebundene Objekte eine gewisse E-Commerce-Resilienz entwickelt und sind weiterhin stark nachgefragt.

Im Segment der Logistikimmobilien war das Transaktionsvolumen in 2019 (4,6 Mrd. EUR) nach 2018 (7 Mrd. EUR) erneut rückläufig: Die Nachfrage nach Logistikimmobilien ist zwar ungebrochen hoch, aber das knappe Angebot begrenzt die Investitionsmöglichkeiten. Dennoch wird für die kommenden Jahre auf Grund des wachsenden Onlinehandels und der zentralen Lage Deutschlands innerhalb Europas ein anhaltend hoher Bedarf an Logistikflächen (Neubau) erwartet6.

Mit dem Auftreten der Corona-Krise im ersten Quartal 2020 sind zum jetzigen Zeitpunkt erste, je nach Nutzungsart, unterschiedliche Auswirkungen auf die Immobilienbranche zu beobachten. Während Wohn- und Büroimmobilien zunächst weniger von der Entwicklung rund um COVID-19 betroffen sind, sind Freizeitimmobilien, wie Kino, Theater und Fitnessstudios, sowie Hotelimmobilien, Parkhäuser und Einzelhandelsimmobilien, die nicht zur Lebensmittelbranche gehören, stark von den in weiten Teilen der Welt angeordneten Ladenschließungen und Einschränkungen des öffentlichen Lebens betroffen. Zum Berichtszeitpunkt lässt sich noch nicht sagen, wie hoch die wirtschaftlichen Auswirkungen auch vor dem Hintergrund etwaiger staatlicher Maßnahmenpakete sein werden.

Marktentwicklung Luftfahrzeuge

Seit 1960 verzeichnet das Passagieraufkommen in der Luftfahrt gemessen an verkauften Passagierkilometern ein deutliches Wachstum, der langfristige Wachstumstrend beträgt gemäß Analysen von IATA (International Air Transport Association) durchschnittlich 5,5 % pro Jahr. Für den Zeitraum 2019 bis 2038 prognostiziert Boeing ein weiteres Wachstum des Passagieraufkommens von 4,6 % p. a7. Das Wachstum hat sich dabei über die Jahre als recht krisenfest erwiesen und reagierte auf externe Schocks wie etwa die Terroranschläge vom 11. September 2001 nur mit einem kurzfristigen Rückgang. Auch vom jüngsten Abschwung in Folge der Finanzkrise erholte sich die Luftfahrt recht schnell. Nach einem Branchenverlust von 4,6 Mrd. USD im Jahr 2009 konnte bereits im Folgejahr ein Branchengewinn in Höhe von 17,3 Mrd. USD und im Jahr 2011 trotz steigender Treibstoffkosten ein Gewinn von 8,3 Mrd. USD erwirtschaftet werden. In den Folgejahren stieg der erwirtschaftete Branchengewinn stetig und belief sich in 2017 auf rd. 38 Mrd. USD8. In 2018 sank der Branchengewinn im Wesentlichen auf Grund des in der Luftfahrtindustrie zunehmenden Kostendrucks auf rd. 30 Mrd. USD. Für die nächsten 20 Jahre wird mit einem weiteren Wachstum des Passagierverkehrs von 4,3 % p. a. (Schätzung von Airbus) bzw. 4,6 % p. a. (Schätzung von Boeing) gerechnet. Zusammen mit dem Ersatzbedarf älterer Flugzeuge führt dies zu einem prognostizierten Bedarf an mehr als 39.210 bzw. 44.040 neuen Flugzeugen im Gesamtwert von 6,8 Billionen USD9. Davon werden laut Airbus schätzungsweise 36 % für die Substitution älterer Maschinen benötigt und 64 % für den Ausbau der Flotte. Gemäß Schätzungen von Boeing werden dabei etwa 42 % der neuen Flugzeuge an Airlines der Länder des asiatisch-pazifischen Raumes, rund 21 % an Airlines in Nordamerika, rd. 20 % an Airlines in Europa und rd. 7 % an Airlines im Mittleren Osten geliefert werden. Airbus und Boeing erwarten die stärkste Nachfrage bei Narrowbody-Flugzeugen: Gemäß Schätzungen werden 29.780 (Prognose Airbus) bzw. 34.660 (Prognose Boeing) dieser Maschinen bis 2038 neu an den Start gehen. Dies entspricht rd. 76 % bzw. 78,7 % aller erwarteten Bestellungen. Dagegen sollen bis 2038 „nur“ 9.410 bzw. 8.340 Langstreckenpassagierflugzeuge (Widebody) nachgefragt werden. Allerdings sind vor allem kleinere Fluggesellschaften einem hohen Wettbewerb sowie Kostendruck ausgesetzt. In Folge dessen mussten in 2018 und 2019 einige z. T. prominente Fluggesellschaften Insolvenz anmelden (z. B. Germania, Thomas Cook). Die Gründe hierfür liegen neben dem hohen Wettbewerb (vor allem in Europa) und dem immanenten Kostendruck in der angespannten Lage von einigen Low-Cost-Carriern in der Größe bzw. eben in der nicht ausreichenden Größe der Flugzeugflotte. Im Zuge der Corona-Krise im ersten Quartal 2020 sind viele Fluggesellschaften weltweit von staatlich angeordneten Grounding-Maßnahmen bzw. eingeschränktem Luftverkehr betroffen, was die Liquidität der Fluggesellschaften erheblich belastet. Inwieweit die teilweise bereits angekündigten staatlichen Fördermaßnahmen dies abfangen können, lässt sich aus heutiger Sicht noch nicht beurteilen.

6 Rat der Immobilienweisen, Frühjahrsgutachten Immobilienwirtschaft 2020, Februar 2020
7 Boeing, Commercial Market Outlook 2019 -2038, Juni 2019
8 IATA, Annual Review 2018, Juni 2018
9 Airbus, Global Market Forecast 2019-2038, Juni 2019 bzw. Boeing, Commercial Market Outlook 2019 -2038, Juni 2019

Marktentwicklung regenerative Energie und Umweltprojekte

In den kommenden Jahrzehnten werden Bevölkerungswachstum und stetig fortschreitende Industrialisierung vor allem in den Emerging Markets weiterhin zu einem deutlichen Anstieg des globalen Energiebedarfs führen. Bloomberg New Energy Finance (BNEF)10 prognostiziert einen Zuwachs des globalen Energiebedarfs bis 2040 von 58 % im Vergleich zum Energiebedarf in 2016 bzw. 2 % p. a. Dementsprechend wird ein Investitionsvolumen von 10,2 Billionen USD in neue energieerzeugende Anlagen bis 2040 prognostiziert. Dabei bestehen weltweit starke wirtschaftliche und politische Anreize den Energiebedarf zunehmend durch Anlagen mit deutlich geringeren Kohlenstoffemissionen, wie Erneuerbare Energien, zu erzeugen. In 2018 wurden 289 Mrd. USD in Erneuerbare Energien investiert und damit neu installierte Energiekapazitäten i. H. v. 181 GW geschaffen. Dies entspricht im Vergleich zum Vorjahr, 2017, einem Anstieg um rd. 15 % der neu installierten Kapazitäten bzw. um 3 % des Investitionsvolumens11. Wie in 2017, überstiegen die neu installierten Erneuerbare Energiekapazitäten auch in 2018 bei weitem die neu installierten fossilen und nuklearen Energiekapazitäten. Allein auf neu installierte Windenergieanlagen bzw. auf neu installierte Solar / PV-Anlagen entfielen in 2018 rd. 47 % bzw. 41 % der insgesamt neu installierten Kapazitäten (ohne große Wasserkraftanlagen)11. Per Ende 2018 beläuft sich die weltweit insgesamt installierte Kapazität von erneuerbaren Energieanlagen auf rd. 12,9 % der gesamten stromproduzierenden Kapazitäten (ohne große Wasserkraftanlagen)12. BNEF prognostiziert für das Jahr 2050 einen Anstieg der installierten Kapazität erneuerbarer Energieanlagen auf ca. 50 % der weltweit insgesamt stromproduzierenden Kapazitäten. Dies ist im Wesentlichen auf die starke Kostenreduktion für Windenergieanlagen und Solar / PV Projekte zurück zu führen. Z. B. sind seit 2009 die Produktionskosten für Onshore-Windenergie um 33 % und für Solar Panels um 80 % gesunken. Es wird erwartet, dass die Kosten für Erneuerbare Energien Anlagen in den kommenden Jahren noch weiter sinken: z. B wird eine Kostenreduzierung bei Solar- / PV-Anlagen um weitere 70 % bzw. bei Windenergieanlagen um 58 % bis 2050 prognostiziert13. Anhand der bislang installierten sowie prognostizierten Kapazitäten wird ersichtlich, dass Wind und Solar- / PV neben Wasserkraft zu den etabliertesten Technologien der Erneuerbaren Energien gehören. Die anhaltenden z. T. drastischen Kostenreduzierungen bei verschiedenen Erneuerbare Energie Technologien führen vor allem in hochpreisigen Energiemärkten, wie USA, Kanada, Australien und Westeuropa nahezu zu einer Wettbewerbsfähigkeit mit konventionellen Technologien. Dennoch profitieren die meisten der Erneuerbaren Energien aktuell noch von langfristigen staatlichen Förderungssystemen, die sich je nach Technologie oder Region unterscheiden.

Die im ersten Quartal 2020 aufgetretene ‚Corona-Krise‘ hat nach unserem aktuellen Kenntnisstand noch keine direkten Auswirkungen auf Energieerzeugende Anlagen aus Erneuerbaren Energien, da die Erzeugung von Energie eine essentielle Infrastrukturleistung ist und diese unabhängig von den COVID-19 Entwicklungen in Anspruch genommen wird.

Unternehmensentwicklung

Das Vermögen der Investmentkommanditgesellschaft wird durch den Bestellungsvertrag vom 25. September 2014 von einer externen Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) verwaltet: die derigo GmbH & Co. KG mit Sitz in München. Die KVG hat die Portfolioverwaltung und das Risikomanagement für die Dauer der Investmentkommanditgesellschaft (planmäßig bis zum 31. Dezember 2033) zu übernehmen. Dazu gehören auch die Konzeption des Investmentvermögens und die Erstellung der Verkaufsunterlagen. Zusätzlich sind ihr administrative Tätigkeiten sowie Tätigkeiten im Zusammenhang mit den Vermögenswerten der Investmentkommanditgesellschaft übertragen. Einige administrative Tätigkeiten wie z. B. Anlegerbetreuung, Geldwäscheprävention und Compliance hat die KVG ausgelagert. Die Haftung der KVG richtet sich nach den gesetzlichen Vorschriften. Sie ist berechtigt, die Verwaltung der Investmentkommanditgesellschaft aus wichtigem Grund unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von mindestens sechs Monaten zu kündigen. Die Bekanntmachung der Kündigung muss im Bundesanzeiger und darüber hinaus im Jahresbericht erfolgen. Die KVG erhält in der Beitrittsphase eine einmalige Vergütung in Höhe von 7 % der Einlagen (davon 4 % Vertriebsprovision an Vertriebsstellen). Zusätzlich erhält die KVG eine jährliche Verwaltungsvergütung bis zur Höhe von 0,94375 % des durchschnittlichen Nettoinventarwertes der Investmentkommanditgesellschaft im jeweiligen Geschäftsjahr (Bemessungsgrundlage). Die Summe aller laufenden Vergütungen, die an die KVG, die Gesellschafter der KVG oder der Investmentkommanditgesellschaft gezahlt werden, kann jährlich insgesamt bis zu 1,24125 % der Bemessungsgrundlage betragen. Die jährliche Vergütung für die Verwahrstelle beträgt 0,05355 % der Bemessungsgrundlage.

10 Bloomberg New Energy Finance, New Energy Outlook 2017, Juni 2017
11 Renewables 2019 Global Status Report, Ren21, Mai 2019
12 Global Trends in Renewable Energy Investment 2019, UNEP
13 New Energy Outlook 2018, Bloomberg New Energy Finance

Lage des Unternehmens

Am 29. Oktober 2014 wurde für die Investmentkommanditgesellschaft die Vertriebszulassung durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) erteilt. Die Investmentkommanditgesellschaft hat den Vertrieb am 3. Dezember 2014 aufgenommen. Der geschäftsführende Kommanditist hat auf Vorschlag der KVG die Zeichnungsfrist bis zum 30. Juni.2017 verlängert.

Die Vermögenslage und Finanzlage der Gesellschaft wird auf Seiten der Aktiva maßgeblich durch die Beteiligungen in Höhe von TEUR 31.254 sowie das Bankguthaben in Höhe von TEUR 2.566 bestimmt. Die Rückstellungen in Höhe von TEUR 15 sind gebildet für die Kosten der Jahresabschlussprüfung und die Erstellung der Steuererklärung. Die Verbindlichkeit aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 5 betrifft die Vergütung an die Verwahrstelle. Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern von TEUR 17 und gegenüber der KVG von TEUR 55. Das im Geschäftsjahr 2019 erwirtschaftete realisierte Ergebnis beträgt TEUR -307. Der nicht realisierte Gewinn aus der Neubewertung beträgt TEUR 3.005 und ist auf die Bewertung der Beteiligungen sowie der Tochtergesellschaft zurückzuführen.

Die Ertragslage der Gesellschaft hängt von der Entwicklung der Rückflüsse aus den getätigten Investitionen ab. In 2019 gab es Erträge aus Beteiligungen in Höhe von TEUR 132. Die Verwahrstelle erhält für das Geschäftsjahr 2019 eine Vergütung in Höhe von TEUR 18. Die Kosten für die Jahresabschlussprüfung und die Erstellung der Steuererklärung summieren sich auf TEUR 13. Die sonstigen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen die Gebühren für Geschäftsführungs- und Haftungsvergütung in Höhe von TEUR 96.

Im Geschäftsjahr wurden Ausschüttungen in Höhe von 4,5 % auf das gezeichnete und eingezahlte Kommanditkapital ausgezahlt. Die Ausschüttung entspricht dem prospektierten Wert. Die Ausschüttung wurde zeitanteilig ab dem Ersten des Monats, der der Einzahlung der Einlage folgte, im Verhältnis der geleisteten Einlage im Vorjahr, geleistet.

Die persönlich haftende Gesellschafterin (Komplementärin) erhält für das Geschäftsjahr 2019 eine Haftungsvergütung – bezogen auf den durchschnittlichen Nettoinventarwert (Bemessungsgrundlage) – von 0,05 % und die geschäftsführende Kommanditistin erhält für die Übernahme der Geschäftsführung – bezogen auf den durchschnittlichen Nettoinventarwert (Bemessungsgrundlage) im Geschäftsjahr 2019 – eine Vergütung von 0,238 % einschließlich gesetzlicher Umsatzsteuer.

Die Treuhandkommanditistin erhält von den Anlegern, die sich über die Treuhandkommanditistin an der Gesellschaft beteiligen eine Vergütung von 0,05355 % der Bemessungsgrundlage einschließlich gesetzlicher Umsatzsteuer.

Die KVG erhält für das Geschäftsjahr 2019 für die kollektive Vermögensverwaltung eine Vergütung von 0,94375 % der Bemessungsgrundlage einschließlich gesetzlicher Umsatzsteuer. Hierauf werden geldwerte Vorteile angerechnet, die die KVG im Zusammenhang mit der Verwaltung der Gesellschaft oder der Bewirtschaftung der Gesellschaft gehörenden Vermögensgegenständen erhält.

Angaben zur Mitarbeitervergütung der KVG (§ 101 Abs. 3 KAGB)

EUR
Gesamtsumme der im abgelaufenen Geschäftsjahr gezahlten Vergütungen an Mitarbeiter 1.646.747,01
davon feste Vergütung 1.646.747,01
davon variable Vergütung 0,00
Gesamtsumme der im abgelaufenen Geschäftsjahr gezahlten Vergütungen an Risktaker 376.300,00
davon feste Vergütung 376.300,00
davon variable Vergütung 0,00

Die KVG mit 13 Mitarbeitern und 4 Geschäftsführern verwaltet im Geschäftsjahr insgesamt 26 AIF.

Die Investmentkommanditgesellschaft beschäftigt keine Arbeitnehmer.

V. Zusätzliche Informationspflichten gemäß § 300 KAGB

Prozentualer Anteil schwer liquidierbarer Vermögensgegenstände

Der AIF investiert vorwiegend in ein Portfolio von Anteilen an geschlossenen AIF sowie in Beteiligungen an Unternehmen und Objektgesellschaften der Assetklassen Immobilien, Luftfahrzeuge, Energie und Infrastruktur. Gem. Art. 1 Abs. 5 der DELEGIERTEN VERORDNUNG (EU) Nr. 231/2013 DER KOMMISSION vom 19.12.2012 („AIFM-VO) bezieht sich die Ermittlung von schwer liquidierbaren Vermögensgegenstände für bestimmte illiquide Vermögensgegenstände des AIF bei denen besondere Regelungen bestehen (z.B. „side pockets“-Regelungen, die in Deutschland gesetzlich nicht zulässig sind). Die Qualifizierung als nicht kurzfristig liquidierbarer Vermögensgegenstand genügt für die Berücksichtigung als schwer liquidierbarer Vermögensgegenstand nicht.

Der prozentuale Anteil der schwer liquidierbaren Vermögensgegenstände des AIF gemäß § 300 Abs. 1 Nr. 1 KAGB beträgt zum 31. Dezember 2019 0,00 %

Keine neuen Regelungen zum Liquiditätsmanagement

Seit Herausgabe des Verkaufsprospekts hat es für die Investmentkommanditgesellschaft keine neuen Regelungen zum Liquiditätsmanagement und den Verfahren zu deren Überwachung sowie zur Liquiditätssteuerung gegeben. Somit gab es in diesem Zeitraum auch keine Aktivierung von Rücknahmebeschränkungen, Abspaltungen oder ähnlichen besonderen Regeln, keine Aussetzung der Rücknahme sowie keine Änderungen an sonstigen liquiditätsbezogenen Regelungen.

Risikoprofil und Risikomanagementsysteme

Die Investmentkommanditgesellschaft ist eine geschlossene Investmentkommanditgesellschaft nach deutschem Recht, bei der Investoren eine langfristige unternehmerische Beteiligung eingehen. Aufgrund der Langfristigkeit der Investition steht die wirtschaftliche Entwicklung der Investmentkommanditgesellschaft nicht fest. Es kann nicht mit Sicherheit vorhergesagt werden, dass der Investor seinen gewünschten Anlageerfolg erreicht. Es besteht kein Anspruch auf Rückzahlung der Kapitaleinlage nebst Ausgabeaufschlag.

Das Risikoprofil der Investmentkommanditgesellschaft wird im Wesentlichen durch Wertänderungs-, Liquiditäts-, operationelle und steuerliche Risiken bestimmt. Alle Risiken können auch kumuliert und in einer besonders starken Ausprägung eintreten und dadurch die negativen Auswirkungen auf die Investmentkommanditgesellschaft und somit auch auf den Investor verstärken. Die Risikomanagementsysteme, die die Investmentkommanditgesellschaft zur Steuerung von Risiken einsetzt, wurden nicht verändert. Die Risikosteuerung erfolgt durch eine von dem operativen Bereich, insbesondere dem Portfoliomanagement, funktionell und hierarchisch unabhängige Abteilung auf Basis interner Risikomanagementrichtlinien. Die Risikosteuerung umfasst insbesondere den fortlaufenden Risikomanagementprozess für die Erkennung,

Bewertung und Überwachung von Wertänderungs-, Liquiditäts-, operationellen und steuerlichen Risiken. Es werden regelmäßig angemessene Stresstests durchgeführt, um mögliche Wertverluste zu ermitteln, die aufgrund ungewöhnlicher Änderungen der wertbestimmenden Parameter und bei außergewöhnlichen Ereignissen auftreten können. Zur Überwachung und Steuerung der Risiken setzt die KVG für alle wesentlichen Risiken ein angemessenes quantitatives und qualitatives Limitsystem ein. Es werden Gegenmaßnahmen im Falle tatsächlicher oder absehbarer Überschreitung der festgelegten Risikolimits eingeleitet.

Neutraubling, 6. April 2020

Concentio Beteiligungs GmbH

Dr. Werner Bauer Tibor von Wiedebach und Nostitz-Jänkendorf
Geschäftsführer Geschäftsführer

Concentio Management GmbH

Dr. Werner Bauer Tibor von Wiedebach und Nostitz-Jänkendorf
Geschäftsführer Geschäftsführer

Erklärung der Geschäftsleitung der BVT Concentio Vermögensstrukturfonds I
GmbH & Co. Geschlossene Investment KG, Neutraubling
gemäß §§ 264 Abs. 2 Satz 3 und 289 Abs. 1 Satz 5 HGB
für das Geschäftsjahr 2019

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der BVT Concentio Vermögensstrukturfonds I GmbH & Co. Geschlossene Investment KG, Neutraubling, vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Investmentkommanditgesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird.

Neutraubling, 7. April 2020

für die Concentio Beteiligungs GmbH

Dr. Werner Bauer Tibor von Wiedebach und Nostitz-Jänkendorf
Geschäftsführer Geschäftsführer

VERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERS

An die BVT Concentio Vermögensstrukturfonds I GmbH & Co. Geschlossene Investment KG, Neutraubling

VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der BVT Concentio Vermögensstrukturfonds I GmbH & Co. Geschlossene Investment KG, Neutraubling, bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019, der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BVT Concentio Vermögensstrukturfonds I GmbH & Co. Geschlossene Investment KG, Neutraubling für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für bestimmte Personengesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften unter Berücksichtigung der Vorschriften des deutschen Kapitalanlagegesetzbuchs (KAGB) und den einschlägigen europäischen Verordnungen und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und den einschlägigen europäischen Vorordnungen.

Gemäß § 159 Satz 1 i.V.m § 136 KAGB i.V.m. § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 159 Satz 1 i.V.m § 136 KAGB i.V.m. § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Vermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Gesellschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die Geschäftsführung ist für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen

die Erklärung der gesetzlichen Vertreter nach § 264 Abs. 2 Satz 3, § 289 Absatz 1 Satz 5 HGB.

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu berichten.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für bestimmte Personengesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften unter Berücksichtigung der Vorschriften des deutschen KAGB und der einschlägigen europäischen Verordnungen in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit diesen Vorschriften als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften und den einschlägigen europäischen Vorordnungen entspricht. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften einschlägigen europäischen Verordnungen zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften und den einschlägigen europäischen Verordnungen entspricht sowie einen Vermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 159 Satz 1 i.V.m. § 136 KAGB i.V.m. § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher – beabsichtigter oder unbeabsichtigter – falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Vermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Vermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen gesetzlichen Vorschriften und der einschlägigen europäischen Verordnungen ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen u.a. den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

SONSTIGE GESETZLICHE UND ANDERE RECHTLICHE ANFORDERUNGEN

VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DER ORDNUNGSGEMÄSSEN ZUWEISUNG VON GEWINNEN, VERLUSTEN, EINLAGEN UND ENTNAHMEN ZU DEN EINZELNEN KAPITALKONTEN

Prüfungsurteil

Wir haben auch die ordnungsgemäße Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten der BVT Concentio Vermögensstrukturfonds I GmbH & Co. Geschlossene Investment KG, Neutraubling zum 31. Dezember 201 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse erfolgte die Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten in allen wesentlichen Belangen ordnungsgemäß.

Grundlage für das Prüfungsurteil

Wir haben unsere Prüfung der ordnungsgemäßen Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten in Übereinstimmung mit § 159 i.V.m. § 136 Abs. 2 KAGB unter Beachtung des International Standard on Assurance Engagements (ISAE) 3000 (Revised) „Assurance Engagements Other than Audits or Reviews of Historical Financial Information“ (Stand Dezember 2013) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der ordnungsgemäßen Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten“ unseres Vermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Gesellschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu der ordnungsgemäßen Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für die ordnungsgemäße Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten

Die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft sind verantwortlich für die in allen wesentlichen Belangen ordnungsgemäße Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit diesen Vorschriften als notwendig bestimmt haben, um die ordnungsgemäße Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten zu ermöglichen.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der ordnungsgemäßen Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob die Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten ordnungsmäßig ist, sowie einen Vermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zu der ordnungsgemäßen Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 159 i.V.m § 136 Abs. 2 KAGB unter Beachtung des International Standard on Assurance Engagements (ISAE) 3000 (Revised) „Assurance Engagements Other than Audits or Reviews of Historical Financial Information“ (Stand Dezember 2013) durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Zuweisung stets aufdeckt. Falsche Zuweisungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage der ordnungsgemäßen Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher – beabsichtigter oder unbeabsichtigter – falscher Zuweisungen von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Zuweisungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Zuweisungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

beurteilen wir die Ordnungsmäßigkeit der Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten unter Berücksichtigung der Erkenntnisse aus der Prüfung des relevanten internen Kontrollsystems und von aussagebezogenen Prüfungshandlungen überwiegend auf Basis von Auswahlverfahren.

München, 27. Mai 2019

GEIPEL & KOLLMANNSBERGER GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Michael Geipel Manfred Roßik
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31.12.2019 wurde am 29.06.2020 festgestellt.

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