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Brigitte Macron: Der Macron-Prozess – Alles für die Show, Baby!

jorono (CC0), Pixabay
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In Paris gibt’s jetzt ein Urteil, das uns alle daran erinnert, dass die Welt nicht nur von Politikern regiert wird, sondern auch von schrulligen Verschwörungstheorien, die sich in jede Ecke kriechen. 10 Personen wurden für ihre „intellektuelle Leistung“ im Fall Brigitte Macron verurteilt, die – oh Schreck – angeblich ein Mann sei. Und das nicht, weil sie beim Frisör einmal zu viel Gel im Haar hatte, sondern wegen einer „globalen Erniedrigungskampagne“, die sie als vermeintliche Transfrau darstellt. Da hat jemand aber ordentlich recherchiert! Vielleicht eine neue Netflix-Serie: „Die geheime Geschichte von Brigitte: Vom geheimen Geheimagenten zum First Lady Drama“.

Nun, was macht Frau Macron? Sie hat ordentlich zurückgeklagt, was sie in ihrem Interview mit den französischen Medien so ausdrückte: „Dieser ganze Wahnsinn hat nicht nur mein Leben, sondern auch das meiner Enkelkinder beeinflusst!“ Ja, die armen Kinder – anstatt die üblichen Kindergeschichten über Märchen oder Superhelden zu hören, mussten sie sich anhören, dass „ihre Großmutter ein Mann“ sei. Da sind die Kinder sicher vom Spielplatz direkt zum Anwalt gegangen. „Das ist doch keine Kindheit mehr, das ist eine Recherche auf YouTube!“

Und, klar, was wäre eine Verschwörung ohne die klassischen „Fakten“? Angeblich hieß sie nicht Brigitte, sondern Jean-Michel, und es gibt auch noch einen französischen Geheimdienst, der ihr half, ihre Geschlechtsidentität zu tauschen – ja, genau, in der „großen Verschwörung der politischen Welt“, weil der Präsident natürlich keine Geheimnisse vor der Welt hat. Warum nicht gleich die Illuminaten in das Spiel einbeziehen? Muss ja spannend bleiben.

Und dann gibt es noch den besonderen Coup: Die „bekannte“ US-Influencerin Candace Owens, die alles noch mal richtig ins Rollen brachte. Sie hat auf YouTube und in einem Podcast verbreitet, dass Brigitte „als Mann geboren wurde“. Nicht etwa als kleine, hübsche Theorie nebenbei, sondern als Serie – weil, warum auch nicht? Wenn man schon den Thron von Verschwörungstheorien besteigt, dann doch bitte mit einer ordentlichen Netflix-Miniserie und 17 Folgen. Und die Macrons? Die kündigen an, „fotografische und wissenschaftliche Beweise“ zu liefern, dass Brigitte natürlich eine Frau ist. Na klar! Fotografien! Als Beweis! Vielleicht ein Selfie von Brigitte bei der Geburt? Aber gut, warum sich den Aufwand machen, wenn man auch einfach behaupten kann: „Wir haben Beweise, also glaubt uns jetzt bitte.“

Wenig überraschend bleibt Candace Owens auch nach der Klage standhaft – „Was, ich? Mach mir keinen Stress, ich rede einfach weiter. Das gibt mir mehr Klicks!“ Und warum nicht? Alles, was die Klicks auf YouTube und den Podcast in die Höhe treibt, ist schließlich gut für den Business-Plan. Wenn’s irgendwann nichts mehr zu verkaufen gibt, muss halt die Story „Brigitte Macron ist ein Mann“ als brandneue Marke herhalten. „Wer braucht Fakten, wenn man Reichweite hat?“

Und als ob das noch nicht genug wäre, werden auch noch sexistische und rassistische Anwürfe gegen Michelle Obama verbreitet. Denn was wäre eine gute Verschwörungstheorie ohne eine zweite First Lady, die als „männlich“ deklariert wird? Hier ein bisschen Macho-Rhetorik, dort eine Portion rassistischer Töne – fertig ist der Cocktail, der die Quoten nach oben treibt.

Was lernen wir daraus? Brigitte Macron, Michelle Obama und der Rest der Welt müssen sich endlich überlegen, ob sie nicht alle Teil eines geheimen Clubs sind. Vielleicht sollten wir alle mal anfangen, den Leuten ihre „geheime“ Identität zu entlocken und schauen, was sie wirklich in ihren Schließfächern verstecken – bevor jemand ein Gerücht in den Äther wirft und die ganze Welt dran glaubt. Und denkt dran: Wenn’s heiß wird, einfach mit dem Kopf durch die Wand und weiter die Show abziehen.

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