Der Bitcoin hat ein neues Kapitel seiner Erfolgsgeschichte geschrieben: Erstmals überstieg die älteste und bekannteste Kryptowährung am Sonntagmorgen die Marke von 125.000 US-Dollar. Damit setzte sie ihren steilen Aufwärtstrend fort und gewann allein seit Jahresbeginn rund 34 Prozent an Wert.
An den Finanzmärkten herrscht spürbare Euphorie. Analysten sprechen von einem „neuen Vertrauensschub“ in digitale Währungen. Einer der Hauptgründe: Immer mehr institutionelle Investoren, darunter große Fonds, Banken und Unternehmen, steigen in den Kryptomarkt ein. „Bitcoin ist längst kein Nischenphänomen mehr“, sagt ein Analyst einer New Yorker Investmentbank. „Er wird zunehmend als fester Bestandteil moderner Portfolios betrachtet – ähnlich wie Gold.“
Auch die politische Lage in den USA spielt dem Bitcoin in die Hände. Der drohende Government Shutdown sorgt für Nervosität an den klassischen Finanzmärkten. Viele Anleger sehen in Kryptowährungen wie Bitcoin eine Absicherung gegen staatliche Instabilität und die Abhängigkeit von Zentralbanken.
Hinzu kommt die krypto-freundliche Haltung der US-Regierung, die Investitionen und Innovationen in der Branche erleichtert. Diese Kombination aus politischer Unsicherheit, wachsendem institutionellem Vertrauen und globalem Interesse treibt die Nachfrage weiter an.
Mit dem Überschreiten der 125.000-Dollar-Marke hat Bitcoin nun ein neues symbolträchtiges Allzeithoch erreicht – und viele Marktbeobachter fragen sich, ob dies bereits der Höhepunkt ist oder erst der Beginn einer neuen Rally.
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