Bisher kein „Krok“ gefunden

Seit Tagen mahct die Droge aus Russland die Straßen deutscher Großstädte unsicher.

Um der Bedrohung Herr zu werden, will die Justiz im Ruhrgebiet auch verstärkt Konsumenten einspannen. Diesen soll Straffreiheit zugestanden werden, wenn sie als Zeugen aussagen. Auch das Betäubungsmittelgesetz erlaube das bei Selbstanzeigen. Bisher konnte die Polizei kein „Krok“ sicherstellen. Bei den am Hauptbahnhof beschlagnahmten neun Heroinproben handele es sich nicht um das befürchtete Drogengemisch aus Russland. Das hätten Untersuchungen des LKA ergeben. Grund für die Ermittlungen zu „Krok“, das auch „Krokodil“ genannt wird, waren vier Drogenkonsumenten, die sich am vergangenen Wochenende mit großflächigen, Haut- und Gewebeschäden anonym bei der Bochumer Krisenhilfe gemeldet hatten.

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