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Birmingham erweist Ozzy Osbourne die letzte Ehre – der „Prince of Darkness“ kehrt heim

NoName_13 (CC0), Pixabay
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Tausende Fans säumten am Mittwoch die Straßen von Birmingham, um Abschied von Ozzy Osbourne zu nehmen. Der ehemalige Frontmann von Black Sabbath, der am 23. Juli im Alter von 76 Jahren verstorben war, wurde mit einem feierlichen Trauerzug durch seine Heimatstadt geleitet – der Geburtsstadt des Heavy Metal.

Die Route führte entlang der Broad Street bis zur Black Sabbath Bridge, wo seit 2019 eine Bank zu Ehren der Band steht. Dort versammelten sich Hunderte, viele in Schwarz gekleidet, um Blumen niederzulegen und ihre Stimme zu erheben:

„Ozzy, Ozzy, Ozzy – oi, oi, oi!“

Die Familie Osbourne – Sharon, Jack und Kelly – begleitete den Trauerzug in sechs Fahrzeugen. Sharon zeigte sich sichtlich bewegt, als sie die zahlreichen Botschaften und Blumen vor der Gedenkbank betrachtete.

„Ozzy war mehr als eine Musiklegende – er war ein Sohn Birminghams“, sagte Stadtvertreter Zafar Iqbal.
„Diese Stadt und ihre Menschen haben ihn geprägt – und er hat sie nie vergessen.“

Ein Leben für den Metal

Ozzy Osbourne wurde 1949 in Aston geboren und war Mitbegründer von Black Sabbath (1968), zusammen mit Tony Iommi, Geezer Butler und Bill Ward. Ihr Debütalbum Black Sabbath (1970) und der Nachfolger Paranoid machten sie zu Pionieren des Heavy Metal.

Osbourne blieb immer seiner Arbeiterherkunft treu – sein unverkennbarer Brummie-Akzent begleitete ihn bis zum Schluss. Mit seiner provokanten Bühnenpräsenz und Eskapaden – teils legendär, teils berüchtigt – wurde er zur Ikone: als „Prince of Darkness“ gefeiert und zugleich als Mensch geachtet.

Weltweiter Ruhm und persönliche Rückschläge

Neben seiner Zeit bei Black Sabbath führte Osbourne eine erfolgreiche Solokarriere und wurde in den 2000ern durch die Reality-Show The Osbournes einem neuen Publikum bekannt. 2019 wurde bei ihm Parkinson diagnostiziert; seitdem verschlechterte sich sein Gesundheitszustand zusehends.

Er wurde 2024 in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen. Die Stadt Birmingham verlieh ihm und seinen Bandkollegen die Freedom of the City.

Ein Vermächtnis in Stahl gemeißelt

„Was Ozzy und Sabbath schufen, hat Millionen beeinflusst. Die Wut, die Kraft, aber auch die Melodie – all das war Birmingham, war Industrie, war echtes Leben.“

Der letzte große Auftritt von Black Sabbath fand am 5. Juli 2025 im Villa Park statt – 42.000 Fans erlebten ein letztes Mal ihre Helden, mit Ozzy auf einem schwarzen Thron.

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