Ein Unternehmen, das sich die Marke „Swift Home“ für eine neue Bettwäsche-Linie sichern wollte, hat seinen Antrag nach einem Einspruch von Popstar Taylor Swift zurückgezogen.
Wie ein Sprecher der Firma Cathay Home der BBC mitteilte, sei die Entscheidung am Wochenende gefallen, da die umstrittene Marke „nicht essenziell für das Geschäft“ des Unternehmens sei. Cathay Home vertreibt Heimtextilien über große Einzelhändler und unterhält Niederlassungen in Nordamerika und China.
Swifts Team hatte am 11. Februar beim US-Patent- und Markenamt einen offiziellen Widerspruch eingereicht. In der Eingabe argumentierten die Anwälte der Sängerin, dass die Gestaltung des Wortes „Swift“ im Markenauftritt von Cathay Home dem geschützten, kursiven Schriftzug der Künstlerin stark ähnele. Dies könne Verbraucher irreführen und den Eindruck erwecken, Swift habe die Produkte unterstützt oder stehe in Verbindung mit der Marke.
Die Anwältin des Unternehmens, Ting Geng von Geng and Associates, erklärte, der Antrag sei nach sorgfältiger Prüfung der Umstände zurückgezogen worden. Solche Entscheidungen seien häufig „praktisch und wirtschaftlich sinnvoll“. Zudem habe es in der Vergangenheit bereits eine „Koexistenzvereinbarung“ zwischen beiden Seiten zu einer anderen eingetragenen „Swift Home“-Marke gegeben.
Cathay Home hatte den Antrag auf Eintragung von „Swift Home“ Ende 2025 gestellt. In den Unterlagen zum Einspruch heißt es, die gewählte Schriftgestaltung nutze gezielt die Bekanntheit und den guten Ruf der Sängerin aus und schaffe eine „falsche Assoziation“.
Taylor Swift verfügt über umfangreiche Markenschutzrechte. Laut den eingereichten Dokumenten besitzt sie bundesweit geschützte Marken für ihren Namen und verschiedene Designs, die unter anderem für Bettwaren, Kleidung und Musikprodukte gelten. Insgesamt hat sie mehr als 300 Marken in den USA und anderen Ländern registrieren lassen, darunter ihren Namen, ihre Initialen, Albumtitel und ausgewählte Songtexte.
Die Musikerin wird auf ein Vermögen von deutlich über einer Milliarde US-Dollar geschätzt – nicht zuletzt dank ihrer jüngsten, weltweit rekordbrechenden Tourneen.
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