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Betrugsverdacht im Atomkraftwerk

jplenio (CC0), Pixabay
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Eine Spezialeinheit der slowakischen Polizei hat heute das Gelände des Atomkraftwerks Mochovce durchsucht. Wie ein Polizeisprecher mitteilte, gab es zugleich Hausdurchsuchungen in der Hauptstadt Bratislava. Dort hat die Betreiberfirma Slovenske elektrarne (Dt.: Slowakische Elektrizitätswerke) ihren Sitz. Als Ziel der Razzien nannte die Polizei auf ihrer Facebook-Seite die Sicherung von Beweisen in Verbindung mit einem Millionenbetrug bei Zulieferungen von Brandschutzsystemen und anderen Betriebsanlagen zum seit Jahren stockenden Bau des dritten und vierten Reaktorblocks des AKW Mochovce.

In der Polizeimitteilung hieß es dazu: „Nach bisherigen Ermittlungen soll es zu schrittweisen Preiserhöhungen durch mehrere nachträgliche Ergänzungen zum ursprünglichen Liefervertrag gekommen sein, sodass der ursprüngliche Maximalpreis von 3,9 Millionen Euro auf nahezu 25 Millionen Euro anstieg, was einer Erhöhung um mehr als 600 Prozent entspricht.“

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