Zum vierten Mal hat Bad Bunny den Titel als meistgestreamter Künstler der Welt bei Spotify Wrapped 2025 gewonnen. Damit kehrt der puertoricanische Superstar an die Spitze zurück – nach einem kurzen „Intermezzo“ von Taylor Swift in 2023 und 2024.
Laut exklusiven Daten, die Spotify mit USA TODAY teilte, würde es über 124.000 Jahre dauern, alle Streams seiner Musik aus dem Jahr 2025 am Stück zu hören. 60 Millionen tägliche Streams, 27 Millionen loyale Hörer – und das fast ausschließlich mit Songs auf Spanisch.
Sein Erfolgsalbum „DeBÍ TiRAR MáS FOToS“ wurde zum weltweit meistgestreamten Album des Jahres. Gleichzeitig war seine 31-tägige Residency in Puerto Rico eine musikalische Liebeserklärung an seine Heimat – ein zentrales Thema in seinem Schaffen.
Trotz Kritik an seinem Super Bowl Halftime-Auftritt 2026, vor allem aus konservativen US-Kreisen, ist seine weltweite Resonanz unübersehbar. Gerade die USA – ein nicht-spanischsprachiger Markt – sind führend bei seinen Streams.
„Das ist nicht nur ein Spotify-Titel – das ist ein kultureller Meilenstein“, sagt Mia Nygren, General Managerin von Spotify Latin America. „Er macht keine Kompromisse. Er bleibt sich treu, spricht Spanisch, erzählt puertoricanische Geschichten – und die Welt hört zu.“
Diese Entwicklung sei Teil eines globalen Musiktrends: Hörer suchen nach Authentizität statt Mainstream-Pop von der Stange. Lokale Stimmen mit starker Identität und ehrlicher Botschaft werden international gefeiert – auch wenn sie nicht in der eigenen Sprache singen.
Als Teil der Spotify-Kampagne reist der „Sapo Concho“, ein bedrohtes Froschmaskottchen aus Puerto Rico, als animierter Held durch die Welt. In einem eigens produzierten Kurzfilm erzählt er visuell die Geschichte hinter dem Album – ein Symbol für kulturelles Bewahren in einer globalisierten Welt.
Spotify plant Fan-Events in Paris, Madrid, Bogotá, Mexiko-Stadt und Puerto Rico, um Bad Bunnys Erfolg zu feiern. Sein Einfluss ist längst nicht mehr nur musikalisch – er steht für kulturellen Stolz, Diversität und das Recht, gehört zu werden – in jeder Sprache.
Bad Bunnys Triumph ist mehr als eine Zahl in einer Streaming-Liste. Er ist ein Signal: Globale Kultur muss nicht auf Englisch stattfinden, und Musik aus der Peripherie kann im Zentrum der Weltbühne stehen – wenn sie echt ist.
Als Michelle Reiss im Jahr 2024 mit 36 Jahren die Diagnose Hodgkin-Lymphom...
BeiDie RedaktionMontag, 16.02.2026Die politische Krise um Grönland ist aus Sicht Dänemarks und der grönländischen...
BeiDie RedaktionMontag, 16.02.2026Die wohl berühmteste Fernstraße der USA feiert in diesem Jahr ihr 100-jähriges...
BeiDie RedaktionMontag, 16.02.2026Auf dem Eis gilt Aerin Frankel als „Green Monster“ – in Anlehnung...
BeiDie RedaktionMontag, 16.02.2026
Kommentar hinterlassen